Berliner Bärenfreunde e.V.

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Wolfgang Bentz schrieb am 16. November 2014
Sehr geehrte Frau Junge, Liebe Bärenfreunde,

wir hatten uns ja erst vor „kurzem“ im Rahmen einer Vernissage auch zum Thema „Berliner Bär“ kennengelernt. Ihre Sachkompetenz und Ihr Einsatz für diesen hatten mich schon damals überzeugt, weiter mit dem Verein in Kontakt zu bleiben.

Nach über einem Jahr und vielen Kontakten inzwischen, ist es mir eine Herzenssache Ihnen zu diesem Jubiläum zu gratulieren und meine allergrößte Anerkennung hiermit auszudrücken.

Bei aller Würdigung macht mich eines etwas traurig in Bezug zu diesem Jubiläum, was ich hiermit auch ansprechen werde.

Im Rahmen Ihrer Vorbereitung für dieses Jubiläum hatte ich durch Sie Kenntnis bekommen, dass ein Schreiben an den damaligen Bürgermeister von Berlin, mit einer Bitte um Unterstützung überbracht wurde. Selbst auf eine Erinnerung hin, kam nicht einmal eine Bestätigung über den Eingang dieses Schreibens aus seinem Büro.
Dabei ging es bei der Bitte in diesem Brief nur um die Unterstützung und das Behilflichsein angemessene Räumlichkeiten für dieses Jubiläum zu finden. Um mehr nicht… .
Denn es sollten dort Objekte, die Arbeit des Vereins, künstlerische Umsetzungen und vieles mehr einem breiten Publikum vorgestellt werden.

Da keine Antwort auch eine Antwort ist, finde ich es schon sehr, sehr bedauerlich, wie der Senat von Berlin die Arbeit des Vereins sieht. Leider, leider finde ich nicht einmal einen Eintrag in Ihrem Gästebuch.

Für mich gehören Sie längst, ganz oben stehend, auf eine der Listen für eine Würdigung des Ehrenamtes. Zusammengefasst für diesen Vorschlag nenne ich verkürzt nur folgende Punkte:
Den geschichtlich- und historischen Wert für Berlin und die dazu gehörigen erstellten Dokumentationen und letztlich der Einsatz für „Schnute“.
Ohne Ihre bereits recherchierten Fakten wäre die Berliner Geschichte wohl etwas lückenhafter und das zum Thema Wappentier dieser großen Stadt.
Anfragen zum Berliner Bären aus aller Welt an Ihren Verein bestätigen diese wertvolle Arbeit und das alles ehrenamtlich, schon seit 20 Jahren.

Ich wünsche Ihnen und allen Vereinsmitgliedern weiterhin viel Freude und Schaffenskraft bei dieser schönen und wichtigen Aufgabe bei bester Gesundheit.
Wie viel Energie und persönlicher Einsatz hinter dieser gesellschaftlich wertvollen Aufgabe steckt, lässt sich nur erahnen.

Meine kleine Unterstützung für die nächsten xxx Jahre erkläre ich hiermit und hoffe auf ein langes Bestehen des Vereins sowie endlich einer Würdigung durch die Stadt Berlin.

Beste Jubiläumsgrüße
Wolfgang Bentz


PS: Die Fotogruppe „SichtWeisen“ aus dem Mühlenbecker Land, deren Mitglied ich bin, hat mich beauftragt einen ganz herzlichen Gruß und eine große Anerkennung für Ihre geleistete Arbeit zu überbringen und viel Kraft für die Zukunft zu wünschen.
Die Fotogruppe freut sich schon auf die nächste Führung im Frühjahr 2015 mit Ihnen.
Bitte warten …