{"id":46,"date":"2006-10-04T18:07:37","date_gmt":"2006-10-04T16:07:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?page_id=46"},"modified":"2015-10-13T19:16:38","modified_gmt":"2015-10-13T17:16:38","slug":"geschichte-des-vereins","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/geschichte-des-vereins\/","title":{"rendered":"Geschichte des Vereins"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><strong>Berliner B\u00e4renfreunde e.V.<br \/>\nDer Verein, der die \u00fcber 730j\u00e4hrige Tradition des Berliner B\u00e4ren pflegt<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind der Verein, der sich weltweit, gemeinn\u00fctzig (seit 2008) und ehrenamtlich um das Berliner Wappentier, den Berliner B\u00e4ren k\u00fcmmert<\/p>\n<p>Am 10. November 1994 wurde unser Verein gegr\u00fcndet. Die Vereinsmitglieder haben sich das Ziel gestellt, die heute inzwischen \u00fcber 732j\u00e4hrige Berliner B\u00e4rentradition zu erforschen und zu pflegen. Dazu geh\u00f6ren u.a. die Erforschung der Geschichte des Berliner B\u00e4ren, den Berliner B\u00e4renzwinger im K\u00f6llnischen Park mit Maxi und Schnute von \u201eau\u00dfen\u201c zu betreuen und weltweit B\u00e4renskulpturen, Brunnen, Reliefs und Firmenlogos aufzusp\u00fcren, zu katalogisieren und archivieren. Alle B\u00e4ren die in Bezug zu Berlin stehen geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p>Vor der Gr\u00fcndung unseres Vereins, wurde dem Berliner B\u00e4ren, als Wappentier der Stadt Berlin, nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Unser Berliner Wappentier &#8211; der B\u00e4r &#8211; war und ist in allen Lebensbereichen der Stadt allgegenw\u00e4rtig und wer mit offenen Augen durch Berlin geht, wird ihm oft im Stadtbild begegnen. Die Aufarbeitung der Berliner B\u00e4rengeschichte wissenschaftlich gr\u00fcndlich anzugehen bedeutet, ganze Berge Material zu sammeln, aufzuarbeiten, zu dokumentieren und archivieren. Die Ergebnisse dieser Arbeiten stellt der Verein in der Vereinszeitung &#8222;Der Berliner B\u00e4r&#8220; und auf der Hompage regelm\u00e4\u00dfig vor.<br \/>\nSeit 2008 erforscht der Verein die Berliner Meilensteine und Berliner B\u00e4ren die zwischen dem 17. Juni 1953 und dem Fall der Mauer<\/p>\n<p>dem 9. November 1989 errichtet wurden, um den Zusammenhang der westdeutschen St\u00e4dte und Gemeinden mit dem geteilten Berlin zu demonstrieren und die Wiedervereinigung der geteilten Stadt Berlin zu nicht aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n<h3>Was wurde inzwischen erreicht:<\/h3>\n<ol>\n<li>Die Geschichte des B\u00e4renzwingers im K\u00f6llnischen Park wurde unter der Federf\u00fchrung von Herrn Unger (im Jahr 2005 verstorben) aufgearbeitet. Allein daf\u00fcr haben er und die Mitglieder des Vereins tausende Publikationen ausgewertet.<\/li>\n<li>Der stellvertretende Vorsitzende unseres Vereins, J\u00fcrgen Bathe, ist seit 1995 fast t\u00e4glich mit dem Fahrrad oder PKW in Berlin auf B\u00e4rensuche unterwegs. Durch seine Suche und aufgrund von Hinweisen der Berliner sind inzwischen \u00fcber 550 Standorte in seinem Archiv, das sich aus \u00fcber 580 k\u00fcnstlerisch gestalteten B\u00e4ren aus Marmor, Stein, Eisen oder Bronze-Material und Firmenlogos zusammensetzt. Viele bekannte K\u00fcnstler haben B\u00e4ren geschaffen, die zum Kulturbild unserer Stadt geh\u00f6ren.<\/li>\n<li>Gemeinsam mit dem Bezirksamt Mitte von Berlin wurde eine &#8222;alte&#8220; Tradition wieder belebt. Dazu geh\u00f6rten die Geburtstagsfeiern f\u00fcr unsere Berliner Stadtb\u00e4ren. Viele Berliner brachten unseren B\u00e4ren im Januar zu ihren Geburtstagen fruchtige Geschenke mit. Presse, Funk und Fernsehen berichteten dar\u00fcber, das war bis 2010 so.<\/li>\n<li>Ebenfalls gemeinsam mit dem Bezirksamt Mitte von Berlin wurde der &#8222;Tag des Berliner B\u00e4ren&#8220; geschaffen. Vom 22. M\u00e4rz 1280 stammt das \u00e4lteste bekannte B\u00e4rensiegel der Stadt Berlin, was als Beginn der Berliner B\u00e4rentradition gewertet wird und dieser Tag ist inzwischen ein fester Bestandteil im Kulturkalender unserer Stadt. So wurde seit 1996 der 22. M\u00e4rz unserem Wappentier mit entsprechender Pressearbeit, einer Veranstaltung und nat\u00fcrlich einer Sonderf\u00fctterung unseren Berliner Stadtb\u00e4ren gewidmet. 2010 endeten die \u00f6ffentlichen Feiern am B\u00e4renzwinger.<\/li>\n<li>Die Vernachl\u00e4ssigung der B\u00e4rentradition im Berliner Kulturleben wurde durch unseren Verein aufgehoben, der B\u00e4r als Wappentier wird wieder in der \u00d6ffentlichkeit wahrgenommen.<\/li>\n<li>Der Geburtstag unserer Stadt Berlin wurde, au\u00dfer zu den gro\u00dfen Jubil\u00e4en, bis 1996 v\u00f6llig \u00fcbergangen. Als Geburtsurkunde Berlins gilt die Ersterw\u00e4hnung unserer Schwesterstadt C\u00f6lln am 28.Oktober 1237. Unsere Initiative, diesen Tag in der \u00d6ffentlichkeit zu w\u00fcrdigen, fand bis 2009 gro\u00dfen Widerhall und es darf als Verdienst unseres Vereins angesehen werden.\u00c2\u00a0 Seit 2010 gibt es zu dem Thema einen Artikel auf der Website des Vereins.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus wurden viele Belege zur Berliner B\u00e4rengeschichte gesammelt. Dazu geh\u00f6ren u.a. Lieder, Gedichte, Pressebeitr\u00e4ge, neue und antiquarische B\u00fccher, Videos, Aufzeichnungen von Rundfunk- und Fernsehsendungen, Briefmarken und Belege aus dem weiten Bereich der Wirtschaft, wie Unternehmen mit B\u00e4renlogo oder auch der B\u00e4r in der Werbung.<\/li>\n<li>Inzwischen pflegen wir Kontakte in viele L\u00e4nder (u.a. Finnland, Argentinien, Schweiz, USA), die mit dem B\u00e4ren eng verbunden sind. Unser Verein ist International bekannt und man bringt uns Interesse und Achtung f\u00fcr unsere Arbeit entgegen.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Gr\u00fcnder des Vereins verstorben<\/h3>\n<p>Der Gr\u00fcnder und langj\u00e4hrige Vereinsvorsitzende, Herr Bernd Unger, verstarb am 22.12.2005. Sein Tod war und ist ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr uns und unseren Verein.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2006 wurde Frau Christa Junge als seine Nachfolgerin im Amt best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Tod des Stadb\u00e4ren Tilo &#8211; Nachfolgerin Schnute<\/h3>\n<p>Ein trauriger Tag f\u00fcr alle B\u00e4renfreunde war der 12. April 2007. Unser Stadtb\u00e4r Tilo musste aufgrund eines Krebsleidens eingeschl\u00e4fert werden. Seit dem 14. Mai 2007 ist Schnute die amtierende Stadtb\u00e4rin, damit zum einen die Nachfolgerin von Tilo und zum anderen die erste Stadtb\u00e4rin Berlins in der Geschichte.<\/p>\n<p>Seit 2010 gibt es keine \u00f6ffentlichen F\u00fctterungen mehr, wir nehmen R\u00fccksicht auf das Alter der B\u00e4ren. Ihr Fressverhalten hat sich mit den Jahren ver\u00e4ndert. Die B\u00e4renpflegerinnen entscheiden alleine, wann Maxi und Schnute auf den Freifl\u00e4chen etwas zum Fressen bekommen.<\/p>\n<h3>Tod von Maxi, der Tochter von Schnute<\/h3>\n<p>Am 23. August 2013 ist Maxi im Alter von 27 Jahren verstorben. Es war ein sehr trauriger Tag f\u00fcr alle B\u00e4renfreunde. Viele Menschen nahmen am B\u00e4renzwinger Abschied von ihr und alle hoffen, das Schnute den Verlust ihrer Tochter gut verkraftet. Mit dem Artikel von 24. August 2013 auf der Website des Vereins erinnern wir an die Braunb\u00e4rin Maxi.\u00c2\u00a0Sie wird in unz\u00e4hligen Fotos und in den Herzen der Menschen unvergessen bleiben.<\/p>\n<p>Das Bezirksamt Mitte\/ Tiergarten hat eine Untersuchung angeordnet, um die Todesursache feststellen zu lassen.<\/p>\n<p>Tod von Schnute, der letzten Stadtb\u00e4rin in Berlins Mitte.<\/p>\n<p>Am 11. Oktober 2015 wurde Schnute eingeschl\u00e4fert. Wir h\u00e4tten Schnute noch einige Zeit geg\u00f6nnt, aber es musste sein. Ein Tier soll sich nicht qu\u00e4len. Dr. Ulrich Lindemann hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Es war troz allem, was man wei\u00df, ein Schock.<br \/>\nDamit endet auch die B\u00e4renhaltung Berlins Stadtmitte. Unser Dank und Mitgef\u00fchl gilt den Pflegern auch den Mitarbeitern des Bezirksamtes, die mit Schnute zu tun hatten. Schnute wird uns allen fehlen&#8230;<\/p>\n<h3>Das Bezirksamt Mitte\/ Tiergarten hat eine Untersuchung angeordnet, um die Todesursache feststellen zu lassen.<\/h3>\n<h3>Der Verein<\/h3>\n<p>Unser Verein ist im Berliner Vereinsregister eingetragen (Amtsgericht Charlottenburg Nr. 15 314 Nz) und gemeinn\u00fctzig t\u00e4tig. Der Mitgliedsbeitrag betr\u00e4gt gem\u00e4\u00df Beitragsordnung 2,50 Euro pro Monat f\u00fcr Erwachsene. Bei Neuaufnahme ist eine einmalige Aufnahmegeb\u00fchr von 10,- Euro erforderlich. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschlie\u00dflich aus Beitr\u00e4gen und Spenden. Finanzielle Unterst\u00fctzung von der Stadt Berlin erhalten wir nicht. Alle drei Monate erscheint unsere Vereinszeitschrift \u201eDer Berliner B\u00e4r\u201c, diese kostet 1,00 Euro.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image48\" src=\"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-content\/uploads\/verein01.jpg\" alt=\"verein01.jpg\" \/><\/p>\n<h3>Haben wir Ihr Interesse geweckt?<\/h3>\n<p>Wer an dieser sch\u00f6nen und interessanten Aufgabe mitwirken m\u00f6chte, kann sich gerne an uns wenden und Mitglied in unserem Verein werden. Wir w\u00fcrden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Berichten \u00fcber das Wappentier Berlins, mit Fotos von B\u00e4ren in der Stadt Berlin oder Berliner B\u00e4ren in anderen St\u00e4dten unterst\u00fctzen w\u00fcrden. Vielleicht haben Sie auch noch \u00e4ltere Fotos oder Postkarten von den Stadtb\u00e4ren oder vom B\u00e4renzwinger im K\u00f6llnischen Park? Wir sind immer f\u00fcr diesbez\u00fcgliches Material dankbar. Ankauf ist nach Absprache m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Alle Kontaktm\u00f6glichkeiten finden Sie hier:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?page_id=5\">Kontakt zum Verein<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-46","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5956,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46\/revisions\/5956"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}