{"id":10135,"date":"2017-09-16T13:23:44","date_gmt":"2017-09-16T11:23:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=10135"},"modified":"2017-10-08T11:38:55","modified_gmt":"2017-10-08T09:38:55","slug":"12-09-2017-ursus-olfaciens-im-berliner-baerenzwinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/12-09-2017-ursus-olfaciens-im-berliner-baerenzwinger\/","title":{"rendered":"12.09.2017 \u201eUrsus Olfaciens\u201c im Berliner B\u00e4renzwinger"},"content":{"rendered":"<p>12.09.2017&nbsp; Ausstellungser\u00f6ffnung \u201eUrsus Olfaciens\u201c<\/p>\n<p><em><!--more--><\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u201eUrsus Olfaciens\u201c<\/em> <\/strong><\/p>\n<p>Am Dienstag, den 12. September 2017,18 Uhr war p\u00fcnktlich auf die Minute der Einlass f\u00fcr die Ausstellung \u201eUrsus Olfaciens\u201c von Reto Pulfer und Sarah Ancelle Sch\u00f6nfeld im neuen Kulturstandort Berliner B\u00e4renzwinger mit einer Begr\u00fc\u00dfung durch die Bezirksstadtr\u00e4tin f\u00fcr Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Stra\u00dfen und Gr\u00fcnfl\u00e4chen Sabine Wei\u00dfler.<\/p>\n<p>Zu Beginn warteten nur wenige Besucher auf die Er\u00f6ffnung der neuen Ausstellung. Aber nach und nach wurden es mehr.<br \/>\n18:30 Uhr begann durch die Bezirksstadtr\u00e4tin Frau Wei\u00dfler die Er\u00f6ffnungsrede, in der Sie die Arbeit der K\u00fcnstler hervorhob und sich bei allen Beteiligten bedankte.<\/p>\n<p>Der Ausstellungstitel \u201eUrsus Olfaciens\u201c verweist auf die fl\u00fcchtigste der noch existierenden Spuren im ehemaligen B\u00e4rengehege im K\u00f6llnischen Park und meint den von den B\u00e4ren hinterlassenen Geruch, der ihnen auch noch heute, nach ihrem Tod weiterhin Pr\u00e4senz verleiht.<br \/>\nSarah Ancelle Sch\u00f6nfeld ist 1979 in Berlin geboren. Sie begab sich auf Spurensuche im B\u00e4renzwinger und ist der Frage nachgegangen, was ist noch heute sichtbar, riechbar, h\u00f6rbar, denkbar und f\u00fchlbar, nachdem die letzte B\u00e4rin, Schnute, am 11. Oktober 2015 verstorben ist.<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstlerin verwandelte den Innenraum des B\u00e4renzwingers mit einem von vorgefundenen Steinen beheizten Ofen in eine Art Sauna, sodass sich die Poren des alten Gem\u00e4uers \u00f6ffnen konnten. Die Spuren der Berliner Stadtb\u00e4ren in den Klinkersteinen k\u00f6nnen sich so l\u00f6sen, in Bewegung setzen, transformieren und entgiften.<br \/>\nDas Besondere, sie klinkte sich ins Wassersystem des B\u00e4renzwingers ein und sammelte Wildkr\u00e4uter, die sich dort befanden, trocknete sie, um sie in einer Waschmaschine zu kochen. So entstand ein Sud zum Trinken (Tee) und ein Aufguss f\u00fcr den Saunaofen, der die R\u00e4ume am Anfang auf 30\u00c2\u00b0C erhitzte und als ich ging waren es schon 34\u00c2\u00b0C.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler Reto Pulfers, ist 1981 in Bern geboren und wohnt in Berlin. Seine textile Kunst taucht den B\u00e4renzwinger in ein gr\u00fcn-blaues Licht und lenkt den Blick ins Innere der K\u00e4fige und die R\u00e4ume der Pfleger. Im Nachbarraum ist textile Kunst von ihm, die mit Fundst\u00fccken u.a. Wildkr\u00e4uter aus dem Zwingerareal verkn\u00fcpft sind, zu sehen.<\/p>\n<p>Eisklares Echo kreierte mit Synthesizer, E-Gitarre, Kalimba und elektronischen Effekten Klanglandschaften. Durch die Musik und den L\u00e4rm der Eisengitter sollten die Spuren der B\u00e4ren weitergeleitet werden.<\/p>\n<p>Kunst liegt immer im Auge des Betrachters.<br \/>\nWie bei der letzten Ausstellung waren die meisten Besucher mit dem Fahrrad da.<\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eUrsus Olfaciens\u201c 13.09. bis 29.10.2017 im Berliner B\u00e4renzwinger, im K\u00f6llnischen Park, 10179 Berlin<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 12 &#8211; 19 Uhr | Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>Christa Junge<\/p>\n<p>Sonntag, 29.10.2017 um 16 Uhr<br \/>\nPerformance \u201eFountain of Liver Tea\u00e2\u20ac\u009d von PPKK (Sch\u00f6nfeld &amp; Scoufaras).<br \/>\nDas Projekt wird erm\u00f6glicht durch die Sparten\u00fcbergreifende F\u00f6rderung und die bezirklichen F\u00f6rderfonds der Senatsverwaltung f\u00fcr Kultur und Europa.<\/p>\n<p><em><strong>Historie des Berliner B\u00e4renzwingers.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderZur Historie des B\u00e4renzingers wollen wir einiges, was das&nbsp; Bezirksamt Mitte von Berlin, Amt f\u00fcr Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur ver\u00f6ffentlicht hat, richtig stellen. Wir haben uns nach der Er\u00f6ffnung des Berliner B\u00e4renzwingers, am 1. September 2017, an die Pressesprecherin gewandt, aber leider ist zu der 2. Ausstellung die Historie nicht korrigiert worden.<\/p>\n<p>Das erste B\u00e4renpaar f\u00fcr den Berliner B\u00e4renzwinger Urs und Vreni, kamen aus Bern. Jule und Lotte aus dem Berliner Zoo. So waren es vier B\u00e4ren, die zur Er\u00f6ffnung des B\u00e4renzwingers dort lebten. Purzel, der so genannte Geschwader-B\u00e4r kam 1940 in den B\u00e4renzwinger. Bis auf Lotte kamen alle vier B\u00e4ren im April 1945 bei Stra\u00dfenk\u00e4mpfen ums Leben. Lotte wurde schwer verletzt unter den Tr\u00fcmmern des B\u00e4renzwingers gefunden und in den Berliner Zoo gebracht. Dort wurde sie gesund gepflegt und lebte noch bis 1971 im Berliner Zoo. Der B\u00e4renzwinger war zerst\u00f6rt und erst im November 1949&nbsp; kamen Nante (1949-1979) und Jette 1949-1984) aus Leipzig in den B\u00e4renzwinger. Sie sind die ber\u00fchmtesten Berliner B\u00e4ren. Nach ihrem Tod kamen Taps (1981-1990) und Schnute (1981-2015) nach Berlin, sie waren Geschwister. Taps starb sehr fr\u00fch. Nach ihm kam Tilo (1990-2007) und Maxi&nbsp; (1986-2013) sie war die Tochter von Schnute und Taps. Schnute, die letzte Stadtb\u00e4rin wurde am 11. Oktober 2015 eingeschl\u00e4fert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12.09.2017&nbsp; Ausstellungser\u00f6ffnung \u201eUrsus Olfaciens\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,166,134,157,204,216,107,163,44,109,202,3,162,215],"tags":[],"class_list":["post-10135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-ausstellungen","category-berlin-mitte","category-berliner-baerenzwinger","category-berliner-stadtbaeren","category-historie-des-berliner-baerenzwingers","category-jahr-2017","category-lern-und-wissenschaftsstandort","category-maxi-und-schnute-2","category-schweiz","category-tilo-berliner-stadtbaer","category-topthema","category-kultureller-lern-und-lehrort","category-ursus-olfaciens"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10135"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10328,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10135\/revisions\/10328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}