{"id":10249,"date":"2017-10-03T17:33:47","date_gmt":"2017-10-03T15:33:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=10249"},"modified":"2017-10-03T17:33:47","modified_gmt":"2017-10-03T15:33:47","slug":"die-ersten-berliner-meilensteine-an-autobahnen-in-hessen-nordrhein-westfalen-und-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/die-ersten-berliner-meilensteine-an-autobahnen-in-hessen-nordrhein-westfalen-und-niedersachsen\/","title":{"rendered":"Die ersten Berliner Meilensteine an Autobahnen in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>Erste Berliner Meilensteine (BM) in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen&nbsp; an den Autobahnen<\/p>\n<p><em><!--more--><\/em><\/p>\n<p><strong><em>Berlin-Strecke 1<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Einf?hrung<\/strong><br \/>\nDer folgende Bericht ist der erste der Reihe ?ber die Berliner Meilensteine an westdeutschen Autobahnen. Er behandelt den aktuellen Forschungsstand f?r die Berlin-Strecke 1 (siehe n?chster Absatz) und ordnet die dort noch existierenden Meilensteine in den Gesamtzusammenhang ein. [1] Sie wurden vermutlich alle im Jahr 1954 aufgestellt, doch fehlen bis auf einen Fall daf?r bedauerlicherweise entsprechende Belege.<br \/>\nAusgangspunkt f?r die Aktion war ein Rundschreiben des Bundesverkehrsministeriums in Bonn vom 24. November 1953 an die Stra?enbeh?rden der gro?en westdeutschen Bundesl?nder, ?Meilensteine mit dem Berliner B?ren? an bestimmten Autobahnstrecken aufzustellen. [2] Dazu wurden drei nach Berlin f?hrenden Autobahnstrecken festgelegt. An ihnen sollten im Abstand von je 100 km insgesamt 17 Gedenksteine stehen. Der federf?hrende Ressortleiter im Bundesverkehrsministerium, Ministerialrat Dr. Kunde, beschrieb alle f?r die Aufstellung der Berliner Meilensteine ausgew?hlten westdeutschen Autobahnen aus Blickrichtung ihrer Nullpunkte, was nicht weiter verwundert, da er bis Kriegsende im Stab des Generalinspektors f?r das deutsche Stra?enwesen f?r den Reichsautobahnbau t?tig war und insofern die seit der Neu-Kilometrierung von 1939 gebr?uchliche Sicht- und Z?hlweise f?r die durchgehenden Strecken beibehielt. Zum besseren Verst?ndnis werden sie hier in Fahrtrichtung Berlin mit den heutigen Autobahn-Nummern erkl?rt:<br \/>\n<strong>Berlin-Strecke 1:<\/strong> Autobahn Frankfurt &#8211; K?ln &#8211; Oberhausen (A 3) und Autobahn Oberhausen &#8211; Hannover &#8211; Helmstedt (A 2) &#8211; 6 Meilensteine;<\/p>\n<p><strong>Berlin-Strecke 2<\/strong>: Autobahn M?nchen &#8211; Stuttgart &#8211; Karlsruhe (A 8) und Autobahn Karlsruhe &#8211; Mannheim &#8211; Frankfurt &#8211; Kirchheim &#8211; Kassel &#8211; Hannover (A 5, A 656, A 67, A 5, A 7) &#8211;&nbsp; 6 Meilensteine;<\/p>\n<p><strong>Berlin-Strecke 3:<\/strong> Autobahn Salzburg &#8211; M?nchen (A 8) und Autobahn M?nchen &#8211; N?rnberg &#8211; Hof (A 9) &#8211; 5 Meilensteine. [3]<\/p>\n<p><strong>2. <em>Berliner Meilensteine an der Autobahn A 3 Frankfurt &#8211; Oberhausen<\/em><\/strong><br \/>\n<em><strong>a)<\/strong> <strong>Der Meilenstein bei Limburg &#8211; verschollen<\/strong><\/em><br \/>\nDer erste Meilenstein dieser Strecke mit der Aufschrift ?Berlin 700 km?, der seinerzeit ?bei km 101,750 der Autobahn K?ln &#8211; Frankfurt zwischen Diez und Limburg (auf hessischem Gebiet)? aufgestellt wurde, ist nicht mehr vorhanden. [4]<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p><strong>Bild 1<\/strong> Rekonstruierter Standort des Berliner Meilensteins bei Betriebs-km 101,75 an der A 3 (? Karte Google; Einzeichnungen und Text: R. Ruppmann)<\/p>\n<p>Eine Anfrage beim Regionalen Bevollm?chtigten Westhessen von Hessen Mobil f?hrte zu keinem Ergebnis; es sei niemand mehr verf?gbar, der sich an die Aktion im Jahr 1954 oder die Beseitigung des Steins erinnern k?nne. Insofern bleibt heute nur die Vermutung, dass er im Zuge der diversen Um- und Erweiterungsbauten an diesem Teil der Strecke zerst?rt und abger?umt wurde.<\/p>\n<p><em><strong>b)<\/strong> <strong>Der Meilenstein am Heumarer Dreieck &#8211; oft verwechselt<\/strong><\/em><br \/>\nDer n?chste Meilenstein mit der Aufschrift ?Berlin 600 km? erhielt lange Zeit dadurch erh?hte Aufmerksamkeit, dass er immer wieder mit dem am 12. Januar 1954 auf H?he des Rasthauses Fernthal eingeweihten und heute am Parkplatz Epgert stehenden Berliner Meilenstein verwechselt wurde. Dieser ist jedoch mit ?Berlin 650 km? beschriftet und hat mit der ersten Serie der Autobahn-Meilensteine nichts zu tun, wenngleich er wohl aus der gleichen Produktion stammt (siehe dazu www.strassengeschichte.de, Suchwort ?Meilenstein?).<br \/>\nDem hier zu beschreibenden ?Stein mit dem Berliner B?ren? wurde laut Vorgabe des Verkehrsministeriums der Standort ?bei km 1,750 der Autobahn K?ln &#8211; Frankfurt zwischen Aachener Abzweig und K?ln-K?nigsforst? zugewiesen. [3]<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p><strong>Bild 2<\/strong> Berliner Meilenstein auf dem Gr?nstreifen im Dreieck K?ln-Heumar&nbsp; (? Foto Michael Damm 2014)<\/p>\n<p>Sein heutiger Standort ist, umtost vom starken Verkehr und deshalb kaum beachtet, auf dem breiten Gr?nstreifen des Dreiecks K?ln-Heumar (Betriebs-km 0,4 in Fahrtrichtung Frankfurt) an der Gabelung der Autobahnen A 3 und A 4 in Fahrtrichtung Aachen. Der Stein wurde demnach vermutlich aus konservatorischen Gr?nden irgendwann rund 1,350 Kilometer weiter nach Norden versetzt. Er befindet sich nicht mehr im Originalzustand, weil B?renrelief und Schriftzug nach Auskunft der zust?ndigen Autobahnmeisterei Leverkusen vor etwa 30 Jahren mit schwarzer Farbe hervorgehoben wurden. Dennoch erscheint er aufgrund seines insgesamt ansehnlichen Zustandes f?r den Denkmalschutz geeignet zu sein.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p><strong>Bild 3<\/strong> Die beiden Standorte des Berliner Meilensteins von 1954 an der A 3 (? Karte Google; Einzeichnungen und Text: R. Ruppmann)<\/p>\n<p><strong>3. Berliner Meilensteine an der A 2 Oberhausen &#8211; Hannover &#8211; Helmstedt<\/strong><br \/>\nDie Standortvorgaben f?r die folgenden Meilensteine in Fahrtrichtung Berlin nehmen Bezug auf die Kilometrierung f?r die Reichsautobahnstrecke Berlin &#8211; Kamen &#8211; Oberhausen. [5]<\/p>\n<p><em><strong>a)<\/strong> <strong>Der Meilenstein bei Gelsenkirchen &#8211; verschwunden oder nur versetzt?<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Der Stein mit der Entfernungsangabe ?Berlin 500 km? hatte im Rundschreib<\/em>en des BMV seinen Platz ?bei km 450,0 der Autobahn Hannover &#8211; K?ln zwischen Recklinghausen-Herne und Gelsenkirchen-Ost? zugewiesen bekommen. Der Standort l?ge somit heute zwei Kilometer nach dem Parkplatz Stuckenbusch\/Hohenhorst in Fahrtrichtung Berlin bzw. rund einen Kilometer vor der heutigen Anschlussstelle Herten. Doch dort ist kein Berliner Meilenstein zu finden, was nach den umfangreichen Umbauten und Neugestaltungen der A 2 in den zur?ckliegenden Jahrzehnten nicht verwundern kann.<br \/>\nHeute ist am Kreuz Oberhausen in Fahrtrichtung Hannover &#8211; Berlin bei Betriebs-Kilometer 473,0 vor der Mittelst?tze der Autobahn?berf?hrung ein B?renstein mit der Aufschrift ?Berlin 523 km? zu sehen. Aus der ?krummen? Entfernungsangabe ist ersichtlich, dass es sich nicht um einen der urspr?nglichen Meilensteine von 1954, sondern um eine sp?tere Generation handelt. M?glicherweise wurde er an dieser Stelle platziert, um den Anfang der A 2 zu markieren und den gesuchten Meilenstein zu ersetzen.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p><strong>Bild 4<\/strong> Sp?ter gesetzter Berliner Meilenstein am Kreuz Oberhausen bei Betriebs-km 473,0 (Quelle: www.eautobahn.de; ? Foto Frank Buchhold)<\/p>\n<p>Es gibt allerdings an anderer Stelle einen Berliner Meilenstein mit der Kennzeichnung <strong>?Berlin 500 km?<\/strong>. Er steht an der A 1 zwischen Wuppertal und Hagen bei Betriebs-Kilometer 347,5, rund 100 Meter n?rdlich der heutigen Anschlussstelle Hagen-West. Nach Augenschein entspricht er den Ma?en (H*B*T = 120*80*30 cm) und den Relief-Merkmalen der ersten Serie von 1954 (siehe Bild 4). Das muss jedoch noch genau ?berpr?ft werden. Das Archiv f?r Autobahn- und Stra?engeschichte hat eine entsprechende Nachforschung durch die zust?ndige Autobahnmeisterei eingeleitet.<br \/>\nEs fragt sich, weshalb dieser Meilenstein dort steht, denn 1954 war die Autobahn A 1 nur bis Remscheid in Betrieb und erreichte erst 1956 Hagen. Es gab also seinerzeit gar keine M?glichkeit, an dieser Stelle einen Berliner Gedenkstein zu errichten, weshalb diese Strecke im Rundschreiben des Bundesverkehrsministeriums vom 24.11.1953 nicht ber?cksichtigt wurde. Zudem ist das der einzige Meilenstein an der gesamten A 1. Deshalb wird hier die Auffassung vertreten, dass es sich um den gesuchten Meilenstein von der A 2 handelt, der urspr?nglich zwischen Recklinghausen und Gelsenkirchen aufgestellt worden war. Mutma?lich wurde er aus Anlass des ersten Um- und Ausbaus an der&nbsp; A 2 im Raum Gelsenkirchen an diese Stelle versetzt. Warum als neuer Standort die A 1 ausgesucht wurde, bleibt vorl?ufig ein R?tsel.<br \/>\nDa die Kilometerangabe wegen der hohen Schutzplanken von der Autobahn aus nicht mehr zu lesen war, hat die zust?ndige Autobahnmeisterei Hagen an zwei hinter dem Stein angeflanschten Stahlrohren ein Hinweisschild ?500 km? angebracht.<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p><strong>Bild 5<\/strong> Berliner Meilenstein an der A 1 vor der Anschlussstelle Hagen-West &#8211; urspr?nglich an der A 2 bei Gelsenkirchen-Ost? (? Foto Michael Damm 2008)<\/p>\n<p><em><strong>b)<\/strong> <strong>Der dreifache ?B?r von Spexard? &#8211; eine verwirrende Geschichte mit Happy End<\/strong><\/em><br \/>\nDer ber?hmteste aller Berliner Meilensteine aus der ersten Serie an den westdeutschen Autobahnen ist der ?B?r von Spexard? mit der Aufschrift ?Berlin 400 km?. Seine wechselvolle Geschichte hat den Journalisten und zweiten Vorsitzenden des Heimatvereins Spexard, Markus Schumacher, und den Gr?nder der Frankfurter Initiative Denkmalschutz f?r Berliner Meilensteine, Michael Damm, dazu angeregt, alle erreichbaren Fakten zusammenzutragen und in eine zeitliche Reihenfolge zu bringen. Darauf bezieht sich die folgende Darstellung.<br \/>\nNach dem Ministeriums-Rundschreiben sollte der Meilenstein ?bei km 350,0 der Autobahn Hannover &#8211; K?ln zwischen G?tersloh und Rheda-Wiedenbr?ck? errichtet werden. Die Bestimmung des endg?ltigen Platzes auf dem Mittelstreifen der schon damals mit A 2 bezeichneten Autobahn und die Auswahl des Baubetriebes f?r die Herstellung des Fundaments lag laut Schreiben des Landes-Stra?enbauamtes Kamen vom 14. Dezember 1953 in der Hand der Stra?enmeisterei Oelde.<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n<p><strong>Bild 6<\/strong> Anweisung zur Errichtung des Fundaments (Quelle: Akte der Autobahnmeisterei Oelde; ? Foto Michael Damm)<\/p>\n<p>Den Auftrag f?r das nach vorgegebenem Plan zu betonierende Fundament erhielt die Firma Nahrmann &amp; Co. aus Oelde. Ihre Rechnung ?ber DM 108,50 wurde aus den Unterhalts- und Instandsetzungsmitteln des Stra?enbauamtes bezahlt. Am 20. Januar 1954 stand der Meilenstein an seinem Platz. In diesem Zusammenhang ist auf eine Ungereimtheit aufmerksam zu machen. Alle bisherigen Beschreibungen nennen als Aufstellungsort des ?B?ren von Spexard? Betriebs-Kilometer 349,68 an der A 2 in Fahrtrichtung Berlin. Die Stra?enmeisterei Oelde (heute: Autobahnmeisterei) hat allerdings auf der Kopie des BMV-Rundschreibens vom 24.11.1953 handschriftlich km 350,1 vermerkt, nachdem der wohl zuerst vorgesehene Platz bei km 349,9 verworfen worden war (durchgestrichen). Diese kleine Differenz ist zwar unbedeutend, muss aber im Hinblick auf die historische Genauigkeit zur Sprache gebracht werden.<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p><strong>Bild 7<\/strong> Ausschnitt aus der Abschrift des BMV-Rundschreibens mit handschriftlichem Vermerk der Stra?enmeisterei Oelde f?r den Aufstellungsort des Meilensteins bei Spexard (Quelle: Akte der Autobahnmeisterei Oelde; ? Foto Michael Damm)<\/p>\n<p>Die offizielle Einweihungsfeier f?r den Meilenstein bei G?tersloh\/Spexard fand am 30. Januar 1954 statt. Das Datum zeigt, dass dies die allererste Platzierung eines Kilometersteins aus der vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebenen Serie f?r die drei definierten Autobahnstrecken war. (Bei dem am 12.01.1954 am Rasthaus Fernthal enth?llte Meilenstein handelt es sich, wie bereits oben erw?hnt, um ein Unikat au?erhalb dieser Serie.<br \/>\nDie Anweisung der Stra?enbauverwaltung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Bild 7) sah vor, die drei Meilensteine f?r Nordrhein-Westfalen zusammen beim Hersteller Dyckerhoff &amp; S?hne in Wiesbaden-Am?neburg abzuholen. Somit d?rften auch die beiden anderen Meilensteine in Nordrhein-Westfalen bei Gelsenkirchen-Ost (zust?ndige Autobahnmeisterei: Gelsenkirchen) und zwischen Aachener Abzweig und K?ln-K?nigsforst (zust?ndige Autobahnmeisterei: vermutlich Leverkusen) bereits im Januar 1954 errichtet und eingeweiht worden sein, doch ist derzeit dar?ber nichts N?heres bekannt. [6]<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p><strong>Bild 8<\/strong> Anweisung zum gemeinsamen Transport der drei f?r NRW vorgesehenen Berliner Meilensteine (Quelle: Akte der Autobahnmeisterei Oelde; ? Foto Michael Damm)<\/p>\n<p>Zur?ck zum ?B?r von Spexard?. Als zu Beginn der 1960er Jahre der Kraftfahrzeugverkehr auf den westdeutschen Autobahnen stark zunahm, erhielten die Mittelstreifen und gef?hrdete Stellen an den Au?enr?ndern der Autobahnen aus Sicherheitsgr?nden Stahlschutzplanken, hinter denen die Meilensteine kaum mehr zu sehen war. Deshalb wurde der Spexarder Stein am 18. September 1962 auf den Seitenstreifen der A 2 versetzt.<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p><strong>Bild 9<\/strong> Original des Berliner Meilensteins bei Spexard seitlich der A 2 bei Betriebs-Kilometer 350,1&nbsp; (Quelle: B?ren f?r Berlin www.m1k.de; ? Foto R. Below 1995)<\/p>\n<p>Dort stand er bis zum 10. Juni 1996. Die Autobahnmeisterei Oelde hatte damals Relief und Schrift durch wei?e Farbe ?aufgeh?bscht?, was die Denkmalseigenschaft des Meilensteins einschr?nkte. Doch in der Nacht auf den 11. Juni 1996 zerst?rte ihn ein mit R?benkraut (Zuckerr?ben-Sirup) beladener Lkw, der von der Fahrbahn abgekommen war. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei beseitigten die ?berreste des geborstenen Steins. Das gr??te Bruchst?ck mit dem fast unversehrten B?ren-Relief barg der Landwirt Norbert Becker, der bei den Aufr?umarbeiten geholfen hatte, weil seine Felder hier an die A 2 grenzen. Er lagerte das Fragment auf seinem Hof, wo es f?r zwei Jahrzehnte in Vergessenheit geriet.<br \/>\nDie Autobahnmeisterei gab bei der Steinbildhauerei Johannes D?chting in Soest alsbald eine Nachbildung in Auftrag. D?chting nutzte als Vorlage f?r die Herstellung des Betonsteins den 1959 in Lippstadt an der Br?cke ?ber die Lippe aufgestellten Berliner Meilenstein (Aufschrift: Berlin 490 km), der auch nach der Sintenis-Zeichnung gefertigt wurde. Beim Vergleich der beiden B?rensteine am Spexarder Standort ?Auf dem Brock? sind signifikante Unterschiede festzustellen. Das Faksimile ist insgesamt weniger feingliedrig ausgefallen als das Original (siehe Bilder 8 und 9).<\/p>\nngg_shortcode_9_placeholder\n<p><strong>Bild 10<\/strong> Die erste Nachbildung des ?B?ren von Spexard?, seit 2013 an seinem heutigen Standort vor der Autobahnpolizeiwache Kamen, Unnaer Stra?e 44 (? Foto Michael Damm 2016)<\/p>\n<p>Der Ersatzstein stand von 1997 bis 2011 neben der A 2, doch setzten ihm in diesem relativ kurzen Zeitraum Witterung, Streumaterial und Salzlauge stark zu. Offensichtlich war die Betonmischung von Steinbildhauer D?chting weniger robust als diejenige der Ursprungssteine von 1954, bei denen sehr widerstandsf?higer Taunus-Quarzit mit einem Quarzgehalt von 90 bis 95 % verwendet worden war, wie die insgesamt noch 14 erhaltenen Original-Meilensteine beweisen. Wegen des schlechten Zustandes entschloss sich die Autobahnmeisterei, die Kopie abzumontieren und auf ihrem Bauhof einzulagern. Dort entdeckte ihn 2013 der pensionierte Autobahnpolizist und Archivar Hermann B?hne, Kamen. Er schlug der Autobahnmeisterei Oelde vor, den Meilenstein in Kamen vor der dortigen Autobahnpolizeiwache aufzustellen, was noch im gleichen Jahr geschah.<br \/>\nIm Februar 2016 machte Herr B?hne die Initiative Denkmalschutz f?r Berliner Meilensteine auf den neuen Standort des Meilensteins aufmerksam. Bei einer Ortsbesichtigung in Kamen stellte Herrn Damm dann allerdings fest, dass es sich bei diesem Exemplar nicht um den Originalstein von 1954 handeln konnte, denn seine Ma?e wichen mit H*B*T: 145 * 86 * 28 cm deutlich von jenen des zerst?rten Originals ab (H*B*T: 120 * 80 * 30).<br \/>\nNaturgem?? blieb der Platz an der Autobahn aber nicht unbesetzt. Die Autobahnmeisterei Oelde beschaffte noch im Jahr 2011 eine zweite Nachbildung, dieses Mal aus hartem Granit (Bild 11). Dieser Meilenstein zeigt jedoch nur eine sehr entfernte ?hnlichkeit mit dem Original. Das B?ren-Relief hat nicht die stilistische Qualit?t des Sintenis-Entwurfs, der B?renkopf ?hnelt eher dem eines Esels. Schrift und die Kilometerzahl wurden ohne Serifen ausgef?hrt. Insofern besitzt der heute an der A 2 in Fahrtrichtung Berlin zu sehende ?B?r von Spexard? allenfalls Erinnerungs-, aber keinen Denkmalwert.<\/p>\nngg_shortcode_10_placeholder\n<p><strong>Bild 11<\/strong> Das zweite Replikat des Berliner Meilensteins an der A 2 bei G?tersloh-Spexard von 2011(Quelle: B?ren f?r Berlin www.m1k.de; ? Foto R. Below, 2015)<\/p>\n<p>Am Rand sei hier ein kleines Kuriosum erw?hnt: Der beauftragte Steinbildhauer mei?elte bei der Produktion des Ersatz-Kilometersteins zun?chst einen falschen Namen ein, n?mlich ?Beirut? anstatt ?Berlin?. Nat?rlich wurde der Stein nach Bekanntwerden des Irrtums sofort zerst?rt. Weil der dann aufgestellte und noch heute an der A 2 stehende Meilenstein aus chinesischem Granit gefertigt ist, nennt ihn der ?rtliche Volksmund auch ?Chinesenstein?.<\/p>\nngg_shortcode_11_placeholder\n<p><strong>Bild 12<\/strong> Standort des Berliner Meilensteins an der A 2 bei Betriebs-km 350,1 (? Karte Google; Einzeichnungen und Text: R. Ruppmann)<\/p>\n<p>Nachdem somit die beiden Ersatz-Exemplare des ?B?ren von Spexard? bekannt waren, fehlte immer noch eine Antwort auf die Frage, was aus den Tr?mmern des Ursprungssteins geworden ist. Bei Durchsicht der bis dahin bekannten Publikationen zu diesem Thema fiel Reiner Ruppmann, Archiv f?r Autobahn- und Stra?engeschichte, der letzte Satz im Artikel des Heimatvereins Spexard e.V. vom 21.02.2016 auf. Dort steht: ?Einer seiner treuesten Freunde ist Nachbar und Landwirt Norbert Becker?. In einem Gespr?ch mit Herrn Damm, Initiative Denkmalschutz f?r Berliner Meilensteine, entstand die Idee, den Landwirt aufzusuchen, um ihn als Zeitzeugen zu befragen. Michael Damm fuhr im Juni 2016 nach Spexard. Zu seiner gro?en ?berraschung zeigte ihm Norbert Becker das Fragment des Originalsteins von 1954 in einer Grube auf seinem Im Brock gelegenen Hof. Niemand hatte bis dahin von der Rettung dieses ?berrestes gewusst.<\/p>\nngg_shortcode_12_placeholder\n<p><strong>Bild 13<\/strong> Das Fragment des Berliner Meilensteins von 1954 Spexard, das Michael Damm im Juni 2016 im Hof des ortsans?ssigen Landwirts Norbert Becker entdeckte. Die wei?e Farbe auf dem Relief war im Laufe der 20 Jahre Liegezeit verwittert. (? Foto Michael Damm, 2016)<\/p>\n<p>Diese Entdeckung war f?r die Erforschung des Spexarder Meilensteins eine kleine Sensation, denn nun konnten zum ersten Mal alle Vermutungen, Halbwahrheiten und falschen Erkl?rungen zu den verschiedenen Spexard-B?ren widerlegt und die wechselvolle Historie dieser drei Meilenstein-Generationen in allen Einzelheiten im Zusammenhang vorgestellt werden.<br \/>\nMit Schreiben vom 16. Juni 2016 an den Heimatverein Spexard teilte Michael Damm die Ergebnisse seiner Nachforschungen mit und betonte, dass er es sehr begr??en w?rde, wenn der Verein das bei Landwirt Norbert Becker entdeckte Bruchst?ck des Originalsteins von 1954 als Erinnerungs-Skulptur im ?rtlichen Stra?enraum aufstellen k?nnte. Die Initiative Denkmalschutz f?r Berliner Meilensteine hat in den zur?ckliegenden Jahren mit gro?em Engagement zahlreiche Berliner Meilensteine an Stra?en und auf Pl?tzen vor dem Verschwinden gerettet, indem sie unter Denkmalschutz gestellt wurden. Kulturelle Kleindenkm?ler m?ssen m?glichst in situ bleiben, wenn sie ihren Denkmalcharakter behalten wollen. Deshalb begr??te Herr Damm ausdr?cklich die Errichtung eines Bruchst?ck-Denkmals nahe dem urspr?nglichen Standort.<br \/>\nRund ein Jahr nach dem spektakul?ren Fund ist es so weit: Der ?berrest des ersten ?B?ren von Spexard? wird fast an seinen alten Platz zur?ckkehren. Der Vorstand des Heimatvereins hat f?r diesen Tag im Rahmen des Nachbarschaftsfestes zu einer kleinen Feierstunde eingeladen, um das gut erhaltende Vorderst?ck des Meilensteins an der Weggabelung Pl?mer Weg\/Im Brock im G?tersloher Ortsteil Spexard zu enth?llen. Nicht weit davon steht die Meilenstein-Nachbildung Nr. 2 an der Autobahn A 2. Damit sind die drei Generationen des Spexarder B?ren wieder ?ffentlich sichtbar.<br \/>\nIm Gegensatz zu dieser umfangreichen Geschichte gibt es ?ber die beiden folgenden Berliner Meilensteine an der A 2 in Fahrtrichtung Berlin wenig zu berichten.<\/p>\n<p><strong>c)<em> Der Meilenstein bei Bad Nenndorf &#8211; irgendwann abger?umt<\/em><\/strong><br \/>\nUrspr?nglich war der Meilenstein mit der Kennzeichnung ?Berlin 300 km? auf dem Autobahn-Mittelstreifen ?bei km 250 der Autobahn Hannover &#8211; K?ln zwischen Wunstorf-Steinhuder Meer und Bad Nenndorf? aufgestellt worden. Bedauerlicherweise gibt es hiervon keine Fotografie und auch keine Unterlagen. Aus heutiger Sicht stand der Kilometerstein rund 700 m nach dem 1997\/98 erbauten Parkplatz ?B?ckethaler Knick Ost?.<\/p>\nngg_shortcode_13_placeholder\n<p><strong>Bild 14<\/strong> Urspr?nglicher Standort des Berliner Meilensteins rund 700 m nach dem Parkplatz B?ckethaler Knick (? Karte Google)<br \/>\nNach den Ausbauplanungen1969 (Leber-Plan) sollte die Bundesstra?e 65 erweitert und zur Autobahn A 30 Laatzen &#8211; Minden aufgestuft werden. Hierf?r war bei Betriebs-Kilometer 250,0 die Errichtung eines Autobahnkreuzes ?Bad Nenndorf? vorgesehen. Es ist anzunehmen, dass diese Planung in den 1970er Jahren der Anlass war, den Berliner Meilenstein rund 13 Kilometer weiter nach Osten an die Einfahrt der Autobahn-Rastst?tte Garbsen-S?d (Betriebs-km 237,2) zu versetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_14_placeholder\n<p><strong>Bild 15<\/strong> Standort des Berliner Meilensteins (fr?her bei Bad Nenndorf) im Jahr 1995 an der Einfahrt zur Rastst?tte Garbsen-S?d (? Karte Google; Einzeichnung und Text R. Ruppmann)<\/p>\n<p>Dort hat ihn R. Below 1995 fotografiert, dem wir viele Aufnahmen Berliner Meilensteine an Autobahnen verdanken. Der Stein ist wahrscheinlich im Zuge des 1997\/98 wegen der Expo in Hannover erfolgten Ausbaus der A 2 auf sechs Fahrstreifen achtlos entsorgt worden. Telefonische Recherchen bei der Autobahnmeisterei Lauenau und der Stra?enmeisterei Stadthagen haben keine weiterf?hrenden Informationen gebracht.<\/p>\nngg_shortcode_15_placeholder\n<p><strong>B<\/strong><strong>ild 16<\/strong> Der Berliner Meilenstein im Jahr 1995 (? Foto R. Below 1995)<\/p>\n<p><em><strong>d)<\/strong> <strong>Der Meilenstein bei K?nigslutter &#8211; immer noch auf dem Mittelstreifen<\/strong><\/em><br \/>\nErfreulicherweise ist der letzte Berliner Meilenstein in Fahrtrichtung Helmstedt &#8211; Berlin mit der Aufschrift ?Berlin 200 km? noch erhalten, obwohl auch hier die A 2 um- und ausgebaut wurde. Doch steht er nicht mehr am urspr?nglichen Standort ?bei km 150,0 der Autobahn Helmstedt &#8211; Hannover zwischen K?nigslutter und Braunschweig-Ost? &#8211; nach heutigem Ma?stab rund zwei Kilometer vor der Anschlussstelle K?nigslutter, &#8211; sondern etwa 700 Meter weiter ?stlich bei Betriebskilometer 149,3 der A 2. Bis zum Ausbau der Strecke in diesem Bereich um die Jahrtausendwende soll er seinen Platz hingegen nur rund einen Kilometer vor der Anschlussstelle gehabt haben.<\/p>\nngg_shortcode_16_placeholder\n<p><strong>Bild 17<\/strong> Aktueller und rekonstruierte Standorte des Berliner Meilensteins bei K?nigslutter (Quelle: B?ren f?r Berlin www.m1k.de; ? Karte Google; Einzeichnungen und Text R. Ruppmann) Es ist der zust?ndigen Autobahnmeisterei Braunschweig-Hafen zu verdanken, dass dieses verkehrshistorisch wertvolle Kleindenkmal trotz zweifacher Umsetzung in gutem Zustand geblieben und immer wieder auf dem Mittelstreifen der A 2 aufgestellt worden ist.<\/p>\nngg_shortcode_17_placeholder\n<p>Bild 18 Der Berliner Meilenstein bei K?nigslutter auf dem Mittelstreifen der A 2 im Jahr 2015 (? Foto R. Below 2015)<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><br \/>\n[1] Der Ursprung und die ersten Berliner Meilensteine an westdeutschen Autobahnen werden im ?Archiv f?r Autobahn- und Stra?engeschichte? erstmals mit vier grundlegenden Beitr?gen systematisch aufgearbeitet:<br \/>\n1. Geschichte der Berliner Meilensteine von 1954 an westdeutschen Autobahnen. Kleindenkmale aus der Zeit der deutschen Teilung; 2. Die ersten Berliner Meilensteine an den Autobahnen in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (Berlin-Strecke 1); 3. Die ersten Berliner Meilensteine an den Autobahnen in Baden-W?rttemberg, Hessen und Niedersachsen (Berlin-Strecke 2); Die ersten Berliner Meilensteine an den Autobahnen in Bayern (Berlin-Strecke 3).<br \/>\n[2] Zitat aus dem Original-Rundschreiben des Bundesministers f?r Verkehr (BMV) vom 24. November 1953 an die obersten Stra?enbaubeh?rden der L?nder mit der Anweisung zur Errichtung von 17 Berliner Meilensteinen (?Meilensteine mit dem Berliner B?ren?) an drei westdeutschen Autobahnstrecken, in: Akt 353, Bayerisches Staatsarchiv M?nchen.<br \/>\n[3] S?mtliche Standort-Vorgaben f?r das Setzen der Berliner Meilensteine beruhten auf der seit 1939 g?ltigen Reichsautobahn-Kilometrierung. In 15 F?llen lag der Nullpunkt am Berliner Ring, in je drei F?llen in Hamburg bzw. M?nchen und in vier F?llen in Dresden. F?r die vorliegende Strecke handelte es sich um die Reichsautobahn K?ln &#8211; Linz (die heutige A 3 mit Fortsetzung in ?sterreich als A 8). Siehe Rudolf Hoffmann: Die Kilometrierung der Reichsautobahnen, in: DIE STRASSE 6. Jahrgang 1939, Augustheft, S. 486-488.<br \/>\n[4] Der Nullpunkt f?r die Autobahn A 3 liegt seit der Neukilometrierung im Jahr 1939 am Heumarer Abzweig der Autobahn nach Aachen (heute Dreieck K?ln-Heumar). Die Kilometer-Z?hlung l?uft durch bis zum deutsch-?sterreichischen Grenz?bergang Suben.<br \/>\n[5] Seinerzeit wurden die Reichsautobahn-Kilometer dieser Strecke bis zum Heumarer Dreieck und von dort weiter nach Aachen durchgez?hlt.<br \/>\n[6] Im Bereich der Autobahndirektion S?dbayern waren die Betonarbeiten f?r die Fundamente der Berliner Meilensteine ebenfalls im Januar 1954 abgeschlossen, obwohl die Ausf?hrungszeichnung erst im M?rz 1954 an die Autobahnmeistereien ausgegeben wurden.<\/p>\n<p>? Reiner Ruppmann, Mai 2017<br \/>\nArchiv f?r Autobahn- und Stra?engeschichte<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:redaktion@strassengeschichte.de\">redaktion@strassengeschichte.de<\/a><br \/>\nInternet: www.strassengeschichte.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erste Berliner Meilensteine (BM) in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen&nbsp; an den Autobahnen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,124,169,23,33,170,59,211,86,212,107,112,217,98,174,3],"tags":[],"class_list":["post-10249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-archiv-fuer-autobahn-und-strassengeschichte","category-bdbfb","category-berliner-bar","category-berliner-meilensteine","category-berliner-senat","category-bildhauer","category-frankfurt","category-hessen","category-initiative-denkmalschutz-fuer-berliner-meilensteine","category-jahr-2017","category-mahnmal","category-niedersachsen","category-nordrhein-westfalen","category-renee-sintenis","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10249"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10320,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10249\/revisions\/10320"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}