{"id":106,"date":"2007-03-10T17:38:57","date_gmt":"2007-03-10T16:38:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=106"},"modified":"2007-05-14T18:05:48","modified_gmt":"2007-05-14T16:05:48","slug":"berlin-feiert-den-727-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berlin-feiert-den-727-geburtstag\/","title":{"rendered":"Berliner B?r feiert seinen 727. Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em>(Berliner B?renfreunde e.V.)<\/em> Der 727. Geburtstag des Berliner B?ren steht kurz bevor. Am 22. M?rz 2007 gibt es dazu wieder eine B?ren-Sonderf?tterung im B?renzwinger am K?llnischen Park.<!--more--><strong>Pressemitteilung des Vereins Berliner B?renfreunde e.V. vom M?rz 2007<\/strong><\/p>\n<p>Der B?r &#8211; Wappentier der Stadt Berlin seit 1280 &#8211; hat einen Grund zum Feiern.<\/p>\n<p>Unsere drei lebendigen Wappentiere Tilo, Maxi und Schnute erwarten stellvertretend Ihre Geburtstagsg?ste <strong>am 22. M?rz 2007 um 12.30 Uhr<\/strong> zu einer fruchtigen Geburtstagslage.<\/p>\n<p>Es wird Fr?hling und unsere B?ren beenden ihre Winterruhe. Sie haben wieder mehr Appetit und freuen sich schon auf Weintrauben, Honigmelonen, Apfelsinen, Honig, Avocados, Petersilie und Salat. Falls Sie Futterspenden f?r die B?ren haben, geben Sie diese bitte bei den B?renbetreuerinnen ab. Vielen Dank.<\/p>\n<p>Der Bezirksb?rgermeister von Mitte\/ Tiergarten Herr Dr. Hanke hat zu diesem Event sein Kommen zugesagt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-content\/uploads\/berliner_baer.jpg\" id=\"image107\" alt=\"B?renzwinger am K?llnischen Park\" \/><\/p>\n<p><strong>Informationen zum Berliner B?r<\/strong><\/p>\n<p>Der B?r &#8211; das Berliner Wappentier &#8211; war erstmalig auf einem Gildebrief der Berliner K?rschner  vom 22. M?rz 1280 zu finden.  Auf dem dort verwendeten Siegel befanden sich rechts und links neben einem Schild des m?rkischen Adlers zwei gepanzerte B?ren. Es tr?gt die Inschrift: &#8222;Sigillum burgensium de berlin sum&#8220;, was bedeutet: &#8222;Ich bin das Siegel der B?rger von Berlin&#8220;. Dieser Gildebrief  wird als Geburtsstunde  des Berliner B?ren betrachtet, er ist der ?lteste bekannte und schriftliche Nachweis der Stadt Berlin mit der Abbildung seines Wappentieres.<\/p>\n<p>Seit 1996 wird dieser Tag auf Initiative unseres Vereins als Geburtstag des ?Berliner B?ren?  gefeiert und hat einen festen Platz im Kulturkalender der  Stadt Berlin.   Berlin und der Berliner B?r sind ein Begriff in aller Welt.  Zuerst auf Siegeln, Wappen, Fahnen, sp?ter als Reliefs  und Skulpturen und in ?ffentlichen Geb?uden ist der B?r zu sehen.<\/p>\n<p>?berall in der Stadt hat der Berliner B?r seine Spuren hinterlassen. Dazu geh?rt auch der B?r als lebendiges Berliner Wappentier in der Traditionsst?tte des Berliner B?ren, der B?renanlage am K?llnischen Park, die 1939 zu seinen Ehren eingeweiht wurde. Heute ein Juwel und eine Oase im Herzen der Stadt, an der Wiege Berlins.  Der Berliner B?r geh?rt unverzichtbar zur Kulturgeschichte unserer Stadt.<\/p>\n<p>Der Verein der Berliner B?renfreunde hat seit 1994, dem Gr?ndungsjahr des Vereins, ?ber 10.500 Belege rund um den Berliner B?ren als Wappentier zusammengetragen, die sich in unserem Archiv befinden.  Im letzen Jahr waren es ?ber 350 Belege.<\/p>\n<p>Wir haben neue Kontakte mit B?renfreunden in Finnland, der Schweiz, Argentinien und in den USA gekn?pft. Unsere Arbeit f?r den Berliner B?ren wird mit viel Interesse beachtet und man bringt unserer Arbeit international Achtung entgegen.   Unsere Studie ?Der B?r in der Wirtschaft? war ein gro?er Erfolg.  Diese wurde 2005 durch Herrn Unger (Gr?nder und Vorsitzender des Vereins, verstorben im Dezember 2005)  in Pori (Finnland) von der University of Turku zu einem ?Internationalen multidisziplin?ren B?rensymposium? vorgestellt.<\/p>\n<p>So wurde mit dieser Initiative unseres Vereins auch auf die f?hrende Rolle Berlins als B?renstadt aufmerksam gemacht.  Herr Bathe, Stellvertreter des Vereins, ist seit vielen Jahren mit der Kamera auf B?renjagd und hat allein in Berlin ca. 550 B?ren in allen Formen und Materialien in Form von Dias festgehalten. Wir versuchen auch die K?nstler herauszufinden, die diese Kunstwerke geschaffen haben, aber das ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Manchmal ist das eine Suche, wie nach der Stecknadel im Heuhaufen. &#8222;Ein Ende ist nicht in Sicht&#8220;. B?renlieder, -gedichte, -zeichnungen und auch Sprichw?rter mit B?ren geh?ren zur Sammlung, ebenso wie Briefmarken, Ansichtskarten, Hotels und Restaurants mit dem Namen  ?Berliner B?r?.   Inzwischen sind viele B?ren als Skulptur, Reliefs, Brunnen oder in anderer k?nstlerischer Form aus dem Stadtbild verschwunden.<\/p>\n<p>Uns als Berliner B?renfreunde e.V. bleibt nur die Aufgabe, dieses zu dokumentieren. Leider sind viele Dokumente durch Feuer und Kriege vernichtet worden, so dass wir nur vermuten k?nnen, wie Berlin zu ?seinem B?ren? kam.<br \/>\nEtwa in der H?he der heutigen M?hlendammschleuse  befand sich zur Gr?ndungszeit Berlins &#8211; gegen Ende des 12. Jahrhunderts &#8211; eine flache, seichte Stelle (Furt) im Flusslauf der Spree. Diese wurde ?ber lange Zeit von Tieren, darunter auch B?ren, als Wildwechsel genutzt.  Von hier aus konnten die B?ren von einem Spreeufer zur gegen?berliegenden Seite der Spree kommen. Das sollen die Urberliner zum Anlass genommen habe, sich dort niederzulassen.<\/p>\n<p>Das Wort ?Berlin?  1244 erstmalig so geschrieben, kommt aus dem slawischen und bedeutet ?sumpfig &#8211; Sumpfgebiet?.  Die Menschen damals, wie heute identifizieren sich mit dem Mythos B?r. Er geht auf zwei Beinen, ist sehr stark und hat keine nat?rlichen Feinde. Er ist m?chtig, bewehrt mit Krallen und Z?hnen, ist geschickt und schlau, hat ein dickes Fell und ist fast unbesiegbar. Das hat wohl den Ausschlag gegeben, den B?ren  als Wappentier zu w?hlen (Hypothese).<\/p>\n<p>Ch. Junge<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Berliner B?renfreunde e.V.) Der 727. Geburtstag des Berliner B?ren steht kurz bevor. Am 22. 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