{"id":1096,"date":"2011-09-07T18:22:27","date_gmt":"2011-09-07T17:22:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=1096"},"modified":"2012-04-22T08:48:51","modified_gmt":"2012-04-22T07:48:51","slug":"berliner-barenfreunde-auf-der-pfaueninsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berliner-barenfreunde-auf-der-pfaueninsel\/","title":{"rendered":"Berliner B?renfreunde auf der Pfaueninsel"},"content":{"rendered":"<p>Die Berliner B?renfreunde besuchten am 4. September die Pfaueninsel.<!--more--><strong>?Preu?isch Gr?n? &#8211;<br \/>\nDie Berliner B?renfreunde auf der Pfaueninsel<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag, den 4. September ging es bei herrlichem Sonnenschein mit dem Schiff ?ber den Wannsee zur Pfaueninsel. Die gro?artigen Sichtbeziehungen und das Wechselspiel von Bau- und Gartenkunst des Potsdam-Berliner UNESCO-Welterbes konnten wir vom Schiff aus besonders eindrucksvoll erleben. Die Pfaueninsel ist 67 Hektar gro?. Auf der Pfaueninsel wurden wir schon von Gartenexperten der Stiftung Preu?ische Schl?sser und G?rten Berlin-Brandenburg (SPSG) erwartet. Viele andere Besucher hatten sich ebenfalls eingefunden und so wurde die Gruppe geteilt.<\/p>\n<p>Von Jan Uhlig, Fachbereichsleiter Pfaueninsel und Schauspielern des Paretzer Liebhabertheaters (als K?nigin Luise, ?Editha von Haacke?, einer fiktiven Hofdame von K?nigin Elisabeth und ?seine? Majest?t Friedrich Wilhelm II. pers?nlich, in historischen Kost?men) wurden wir begleitet.<\/p>\n<p>Herr Uhlig berichtete von der wechselvollen Nutzungsgeschichte der Pfaueninsel. Als zum Beispiel im besetzten Preu?en Anfang des 19. Jahrhunderts die Nahrungsmittel knapp wurden, legten die Landschaftsg?rtner kurzerhand Ackerfl?chen auf der Insel an.\u00a0Wir gingen in Richtung Rosengarten, wo alte, historische Rosensorten wachsen, die einen intensiven Duft verstr?men und nur einmal im Jahr bl?hen.<\/p>\n<p>Schon 1821, mit Beginn der grundlegenden Umgestaltung der Pfaueninsel durch Lenn?, war eine umfangreiche private Rosensammlung f?r 5000 Taler angekauft worden. Zwischen Schloss und Kastellan Haus wurde ein Rosengarten angelegt, die erste Einrichtung dieser Art in Preu?en. Nach einigen Jahren intensiver Pflege enthielt er 2000 Rosenst?cke und<br \/>\n140 verschiedene Sorten. Die seither weitgehend zerst?rte Anlage wurde 1989 nach historischem Vorbild wiederhergestellt.<\/p>\n<p>Herr Uhlig zeigte uns anhand von historischen Aufnahmen, wie die Sichtachsen zum Schloss wiederhergestellt wurden. Bemerkenswert an dem Schloss ist seine Fassade: Sie sieht aus einiger Entfernung so aus, als sei sie aus Steinen gebaut. Doch diese sind nur aufgemalt. In Wirklichkeit besteht die Fassade aus groben Eichenbrettern &#8211; einfach und naturnah. Auch im Inneren gibt es kaum Prunk. So war es schon zu Luises Zeit.<\/p>\n<p>Der Weg f?hrte uns an uralten Buchen und knorrigen Eichen vorbei. Wenn man zur?ckschaute, war immer das Schloss im Blickfeld des Betrachters.<\/p>\n<p>Weiter ging es zu einem kleinen Wasserfall, zum historisch nachgebauten Pfauenhaus mit wei?en Pfauen und alten H?hnerrassen, zum Kavalierhaus (das einigen Edgar Wallace Filmen als Kulisse diente) und zum Brunnen mit Font?ne von Martin Friedrich Rabe.<\/p>\n<p>Auf dem R?ckweg entdeckten wir die G?rtnerei, scherzhaft die ?Rosenentnahmestelle?\u00a0genannt. Unseren Weg begleiteten frei lebende Pfauen. Diese sind nicht scheu und an Besucher gew?hnt.\u00a0Interessant war der lange Weg, der uns zum Ausgangspunkt unserer F?hrung brachte. Dieser ist von einer sehr hohen und alten Buchsbaumhecke umrahmt. Wahrscheinlich ist der Weg l?nger und ?lter als der im Guinnessbuch der Rekorde angegebene Weg in England!<\/p>\n<p>Eine uralte Eiche mit einer verschlossenen Holzt?r regte die Besucher an, an das M?rchen Alice im Wunderland zu glauben. Diese T?r ist schon auf alten Bildern zu erkennen, sie ist immer noch unver?ndert. Die Eiche ist nicht nach oben gewachsen. sondern steckte ihre Kraft in die Krone.<br \/>\nWir kamen am Ausgangspunkt der F?hrung an und bedankten uns bei Herrn Uhlig f?r die interessanten Ausf?hrungen. Mit der F?hre ging es zur?ck ans Festland und unsere Gruppe bestehend aus 16 Personen ging zusammen in das Gasthaus ?Zur Pfaueninsel?. Dort gab es eine St?rkung f?r alle.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Tagesfahrt ging es mit dem Fahrgastschiff ?Tempelhof? zur?ck zur Ausgangsstation Wannsee. Es war ein sch?ner und interessanter Tag f?r die Berliner B?renfreunde.<\/p>\n<p><em>Christa Junge<\/em><\/p>\n<p>Fotos: Frau Junge<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berliner B?renfreunde besuchten am 4. 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