{"id":11703,"date":"2018-07-06T11:27:38","date_gmt":"2018-07-06T09:27:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=11703"},"modified":"2018-07-06T17:36:18","modified_gmt":"2018-07-06T15:36:18","slug":"baer-ist-wieder-da-auf-dem-hepel-steht-ein-abdruck-der-bobeck-skulptur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/baer-ist-wieder-da-auf-dem-hepel-steht-ein-abdruck-der-bobeck-skulptur\/","title":{"rendered":"B\u00e4r ist wieder da &#8211; Auf dem Hepel steht ein Abdruck der Bobeck-Skulptur"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, Region Oberberg Hepel<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, Region Oberberg Hepel<\/p>\n<p>23. Juni 2018<\/p>\n<p>Von Andreas Arnold<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholder Ganz vorsichtig wurde der neue B\u00e4r auf den Sockel gesetzt. Er ist dem Original zum Verwchseln \u00e4hnlich. Foto &#8211; Arnold<\/p>\n<p><strong>Gummersbach &#8211;<\/strong><\/p>\n<p>Alte Bewohner auf dem Gummersbacher Hepel freuten sich, als Donnerstag der Berliner B\u00e4r auf seinen Sockel zur\u00fcckkehrte. Bei der Skulptur handelt es sich allerdings nicht mehr um das 1962 enth\u00fcllte Original, das vom Gummersbacher Bauausschuss im Jahr 2016 zum Baudenkmal erkl\u00e4rt worden war. Diese seinerzeit vom Berliner Bildhauers Professor Karl Bobeck geschaffene B\u00e4ren-Statue war inzwischen aber so angegriffen, dass man sich im Rathaus entschloss, ein Double anfertigen zu lassen, das nun den Berliner Platz ziert.<\/p>\n<p>Im November 2017 war der Bobeck-B\u00e4r vom Strombacher Steinmetzbetrieb Grabmale Fuchs demontiert worden. In der Firma wurde die Betonskulptur gereinigt, ehe der Gummersbacher Spezialist f\u00fcr 3D-Scans, die Firma SL3D von Stefanie Schmeling, die Oberfl\u00e4che des B\u00e4ren millimetergenau abnahm. Gleichzeitig wurden die Tatzen der Statue rekonstruiert. Denn die waren \u00fcber die Jahre unter anderem durch Wind und Wetter in Mitleidenschaft gezogen und schlie\u00dflich ganz abgefallen. Die gewonnen Daten gingen an einen Tischlereibetrieb, der ein Holzmodell erstellte. In eine sechsteilige Negativform wurde schlie\u00dflich feinporiger Beton gegossen, ehe die Einzelteile zur fertigen Statue zusammengesetzt wurden und nun in einem St\u00fcck angeliefert wurden.<\/p>\n<p>Maik und Michael Fuchs waren am Donnerstag erleichtert, als der B\u00e4r wieder auf seinem Sockel stand. In ihrem Betrieb hatten sie der Statue noch einen D\u00fcbel angepasst, so dass der Betonkoloss nicht verrutschen kann. Im Vorfeld waren auch einige der Buchstaben des Sockels erneuert worden, weil die Originale fehlten. \u201eDie Schrift stammt von einem Berliner K\u00fcnstler, der Betrieb, der sie damals gefertigt hat, besteht inzwischen aber nicht mehr\u201c, erkl\u00e4rte Maik Fuchs. Zum Gl\u00fcck wurde er bei einem anderem Berliner Unternehmen f\u00fcndig, so dass jetzt auf zwei Seiten des Sockels wieder \u201eBerliner Platz\u201c zu lesen ist.<\/p>\n<p>Das \u201eMahnmal der Verbundenheit\u201c war am 17. Juni 1962 auf dem Berliner Platz eingeweiht worden. Und damit symboltr\u00e4chtig am damaligen Tag der Deutschen Einheit. Dieser Festakt hatte allerdings eine Vorgeschichte. Der Beschluss des Gummersbacher Rates vom 9. M\u00e4rz 1962, den zentralen Platz auf dem Hepel \u201eBerliner Platz\u201c zu nennen, war in Berlin auf derart viel Beachtung gesto\u00dfen, dass Gummersbach als W\u00fcrdigung dieses Votums die Plastik des Berliner B\u00e4ren geschenkt bekam.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>Folgende weitere Informationen stellte uns Siegfried Frank, Fachdienstleiter, Pressesprecher, STADT GUMMERSBACH auf unsere Fragen zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr die Erstellung der Kopie des B\u00e4ren belaufen sich auf rund 15.000 Euro.<\/p>\n<p>Der Original-B\u00e4r wurde durch die Firma Fuchs, Grabmale aufgearbeitet und gereinigt. Er steht nun gut&nbsp; gesch\u00fctzt auf einem eigens daf\u00fcr angefertigten Sockel im Gummersbacher Rathaus im Bereich des Fachbereichs Stadtplanung, Verkehr und Bauordnung in der 3. Etage.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholder ngg_shortcode_3_placeholder&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, Region Oberberg Hepel<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,23,59,236,237,3],"tags":[],"class_list":["post-11703","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-berliner-bar","category-bildhauer","category-gummersbacher-hepel","category-jahr-2018","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11703"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11745,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11703\/revisions\/11745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}