{"id":11746,"date":"2018-07-13T18:54:37","date_gmt":"2018-07-13T16:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=11746"},"modified":"2018-07-13T18:58:03","modified_gmt":"2018-07-13T16:58:03","slug":"grabenblicke-die-sechste-ausstellung-im-berliner-baerenzwinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/grabenblicke-die-sechste-ausstellung-im-berliner-baerenzwinger\/","title":{"rendered":"Grabenblicke, die sechste Ausstellung im Berliner B?renzwinger"},"content":{"rendered":"<p>12. Juli &#8211; 19. August 2018 Ausstellung im Berliner B?renzwinger<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>12. Juli &#8211; 19. August 2018<\/p>\n<p>Am Donnerstag, den 12. Juli 2018 wurde im 19:00 Uhr die Ausstellung ?Grabenblicke? im Berliner B?renzwinger er?ffnet. Es hat den ganzen Tag geregnet, mit Beginn der Ausstellung h?rte es auf.<\/p>\n<p>P?nktlich fand die Er?ffnungsrede statt. Julia Heunemann begr??te die Besucher, Sabine Weissler, Bezirksstadtr?tin f?r Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Stra?en und Gr?nfl?chen und die K?nstler der Ausstellung. Sie bedankte sich bei allen, die die Ausstellung m?glich machten und sie gestalteten.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderngg_shortcode_1_placeholder<\/p>\n<p>Es sind die k?nstlerischen Arbeiten von Alex Lebus, Katharina B?vand, Lawrence Power und Marten Schech zu sehen.<\/p>\n<p>Architekturen der Trennung fangen schon im Au?enbereich des B?renzwingers an und setzten sich bis ins Innere fort. Steht man vor dem B?rengraben, so sieht man den Metallzaun, die Hecke, die Betonmauer, die die Metallspitzen, den Wassergraben, eine h?lzerne Absperrung, Seile und hat den Blick auf die Freifl?che. Dort befinden sich bearbeiteten Spiegel der raumgreifenden Installation, ein Teil der k?nstlerischen Arbeit von Alex Lebus. Sie erwecken den Eindruck, seinen eigenen Blick und den von anderen zu treffen und man stellt sich vor, ein Teil des Ganzen zu sein. Durch die spezielle Bearbeitung der Spiegel, werden die Blicke der Beobachter zur?ckgeworfen oder sie&nbsp; lassen sie in den Zwischenr?umen bis zu M?rkischen Museum schweifen. Erst auf der rechten Freifl?che erkennt man, dass die Spiegel von der R?ckseite einen Zaun, die das Gehege von innen her begrenzen und zugleich erweitern, bilden.<\/p>\n<p>?berraschend war f?r mich, dass auf der linken Freifl?che ein Haus den Blick verstellt. Der Zusammenhang, die Funktion und Herkunft bleibt im Unklaren, es ist ein Haus, dass wie am falschen Platz wirkt.<br \/>\nDer Titel der Arbeit von Marten Schech lautet ?ein Haus auf Steinen auf einer Insel?. Es wird das k?nstliche, ehemals f?r die B?ren eingerichtete Habitat zur B?hne und Bausubstanz. Seine Plattform sind die gro?en, einbetonierten Findlinge und die B?ume. Es wirkt, als stehe es schon immer dort, windschief aus Holzbrettern zusammengebaut, trotzdem macht es neugierig. Wie sieht es im Inneren aus?<\/p>\n<p>Im Eingangsbereich des B?renzwingers hat greift Lawrence Power die zum Teil ?berfl?ssig gewordenen zweckm??igen Infrastrukturen mit malerischen Mitteln auf. Die Erweiterungen der vorgefundenen Elemente vervielf?ltigen die Oberfl?chen und erkl?ren den Raum selbst zur Leinwand.<\/p>\n<p>Die Soundinstallation von Katharina B?vand vermisst schlie?lich die Architektur des abgedunkelten Zwingerraums. Die Kl?nge, die durch das ?ffnen und schlie?en der K?figt?ren hervorgebracht werden, werden mit einem tiefen Bass unterlegt. Die T?ne entstehen nicht in den K?figen selbst, sondern aus den ehemaligen Futterr?umen, die nur mit Leitern zug?nglich waren. Die Kl?nge dringen auch ?ber ein Gitter in der K?figdecke, dem die Klanginstallation ?Grid? ihren Namen verdankt.<\/p>\n<p>Ein besonderer H?hepunkt erwartete die Besucher zum Schluss des Programms. Mit Adam Goodwin am Bass und dem vom Butoh-Tanz inspirierten Michiyasu Furutani gab es eine Perfomance in den B?renk?figen mit Licht und Schatten, die durch die Bewegung des T?nzers und der Musik ausgel?st wurden. Sie erhielten viel Beifall.<\/p>\n<p>Christa Junge<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit September 2017 ist das ehemalige B?rengehege der Berliner Stadtb?ren als Kulturort f?r ortsspezifische zeitgen?ssische Kunst in Berlin-Mitte ge?ffnet. Das zweij?hrige Ausstellungsprogramm gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte: ?Spuren des Animalischen? befasste sich mit der sp?rbaren Absenz\/ Pr?senz der B?ren. Der zweite Schritt reflektiert die dem B?renzwinger eigenen ?Architekturen der Segregation?. Schlie?lich entwickelt ?Projektionen der Ununterscheidbarkeit? Ideen zuk?nftiger Szenarien f?r den B?renzwinger.<\/p>\n<p>Ausstellung ?Grabenblicke?: 13.07. bis 19.08.2018 B?renzwinger, Im K?llnischen Park, 10179 Berlin<br \/>\n?ffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 12 &#8211; 18 Uhr | Der Eintritt ist frei.<br \/>\nDer B?renzwinger ist barrierefrei erreichbar. G?ste mit Kommunikations- bzw. Assistenzhilfebedarf melden diesen bitte unter der Rufnummer (030) 9018 37461 oder per E-Mail an: [8]info@baerenzwinger.berlin<br \/>\nMedienkontakt: #kulturmitte<br \/>\nBezirksamt Mitte, Fachbereich Kunst und Kultur: Evelyn Gregel, Tel. (030) 9018 37461<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Juli &#8211; 19. 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