{"id":12299,"date":"2018-10-03T14:15:06","date_gmt":"2018-10-03T12:15:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=12299"},"modified":"2018-10-03T14:15:06","modified_gmt":"2018-10-03T12:15:06","slug":"ausstellung-aktive-asche-im-berliner-baerenzwinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/ausstellung-aktive-asche-im-berliner-baerenzwinger\/","title":{"rendered":"Ausstellung ?Aktive Asche? im Berliner B?renzwinger"},"content":{"rendered":"<p>15.09.2018 neue Ausstellung im Berliner B?renzwinger<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am 15. September 2018 wurde im B?renzwinger die 3. Ausstellung im Rahmen des Zyklus er?ffnet unter dem Namen ?Aktive Asche?. Mit ?hei?er Nadel? sowie Wasser und Ton wurde noch bis zuletzt von den Akteuren Hand angelegt, bevor mit zehnmin?tiger Versp?tung sich die G?ste Einlass verschafften. Dieses Mal gab es im Innern des B?renzwingers viel zu entdecken. Auf der linken Freigehegefl?che gab es seltsame Ger?te auf R?dern zusehen, die um ein Betonbecken standen, auf der rechten Fl?che war ein nackter Mann aus Ton auf einem Brett ?ber dem fr?heren Wasserbassin der B?ren liegend zu finden, dem wie bei einer Sektion Brust und Bauch ge?ffnet waren. Offenbar handelte es sich um einen Verstorbenen. Lunge und Dickdarm konnte man erkennen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Auch im Mittelraum gab es die ber?derten Ger?tschaften, teils an der Wand h?ngend, teils im Raum selbst stehend, zu bewundern. Und dann waren da noch gl?serne Gebilde, die hoch oben oder an Durchg?ngen auf Ringe aufgesteckt zu sehen waren. Irgendwie war es wie Ostereier suchen. Immer wieder kam etwas Neues ins Blickfeld.<\/p>\n<p>Und dann, nach vielem Fotografieren, wurde die Ausstellung mit 50 Minuten Versp?tung offiziell er?ffnet. Es begr??te Dr. Ute M?ller-Tischler, Leiterin des Fachbereiches Kunst und Kultur Berlin-Mitte, die Anwesenden und gab ihrer Freude dar?ber Ausdruck, dass der B?renzwinger als Raum der Kunst, der Kultur und der Geschichte f?r die Ausstellungen zur Verf?gung gestellt wurde. Nach Danksagungen an alle, die dieses Event m?glich gemacht hatten, nahm (wahrscheinlich) die Kuratorin Nadia Pilchowski das Wort. Sie hatte sich nicht vorgestellt.<\/p>\n<p>Durch ihren Vortrag wurde langsam deutlich, was die einzelnen Exponate bedeuteten und in welchem Kontext sie gesehen werden sollten, auch wenn ich selber nicht alles verstanden habe. Es geht um Transformation und daraus folgend um Metamorphose.<\/p>\n<p>Die Tonfigur ?Womb Tomb? muss st?ndig feucht gehalten werden. Um das auch nachts zu gew?hrleisten, wird dann eine Plane dar?ber gelegt. Diese ist sowohl innen als auch au?en von einem der K?nstler der Gruppe gestaltet und bedruckt worden. Im Rindenmulch unter dem Mann aus Ton, so bemerkte sie treffend, ist wohl noch immer die DNA von Maxi und Schnute vorhanden. Als sie dann erkl?rte, dass die Organe eines Mensche aus Glas auf der B?renzwingerfl?che verteilt angebracht wurden, f?hlte ich mich nun endg?ltig in einem Autopsie-Raum angekommen.<\/p>\n<p>Die Leber aus Glas in Augenh?he, so wurde uns gesagt, ist mit einer Karte der Welt bemalt und im&nbsp; Innern befindet sich ein St?ck Marmor.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>In jedem der Organe, die in den R?umen an unterschiedllichsten Stellen aus Glas angebracht waren, w?rde sich ein Edelstein oder ein Halbedelstein befinden. Die einzige Ausnahme bildet das Gehirn. ?ber dem Tor zur rechten Freifl?che ist es aus Zement gegossen zu sehen.<\/p>\n<p>Eigentlich sehr schade, denn gerade hier h?tte man die kuriosesten Dinge einf?gen k?nnen, z.B. das gro?e Weltall, wundersch?ne Landschaften mit sanfter Musik, goldene Fr?chte, Stroh&#8230;<\/p>\n<p>In den fr?heren St?llen der B?ren war ein Tryptichon aus bemaltem Plexiglas angebracht, in jedem Stall ein kleineres und im gro?en Durchgang das Hauptst?ck. Die Darstellungen waren abstrakt und sollten W?nsche von Kindern und Eltern enthalten.. Dar?ber waren Verkabelungen zu sehen, die in Lautsprechern m?ndeten und daraus war ein ohrenbet?ubender L?rm zu h?ren, allerdings nicht so laut, wie auf einer Technoparty. Aufgenommen wurde dieser Krach f?r den Klangraum in einem Bad.<\/p>\n<p>Am 29. September 2018 nun erfolgt die ?Veraschung?, bei der W?nsche, die auf Papier geschrieben wurden, im linken Bereich im Bassin verbrannt werden und auch mit dem K?rper aus Ton, der bisher feucht gehalten wurde, eine Wandlung passieren wird. Die DNA unserer B?ren im Rindenmulch wird dann wohl auch Feuer fangen und in Rauch aufgehen. Die seltsamen Ger?te, die auf R?dern in den R?umen stehen und an den W?nden h?ngen, spielen dabei eine besondere Rolle, denn es sind die Verbrennungswerkzeuge, wie Feuerhaken, Besen, Anz?nder&#8230;<\/p>\n<p>Selbst mit dem Klangraum, in dem das Tryptichon zu sehen ist, soll etwas geschehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gabriele Batholom?<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15.09.2018 neue Ausstellung im Berliner B?renzwinger<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,166,237,3],"tags":[],"class_list":["post-12299","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-ausstellungen","category-jahr-2018","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12299"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12323,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12299\/revisions\/12323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}