{"id":13018,"date":"2019-04-05T17:23:27","date_gmt":"2019-04-05T15:23:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=13018"},"modified":"2019-05-20T10:32:44","modified_gmt":"2019-05-20T08:32:44","slug":"1994-das-baerenjahr-im-berliner-baerenzwinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/1994-das-baerenjahr-im-berliner-baerenzwinger\/","title":{"rendered":"1994 &#8211; das B?renjahr im Berliner B?renzwinger"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>1994 war das Jahr der B?ren in Berlin. <\/strong><\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> <em>1994 &#8211; das B?renjahr<\/em><br><\/h2>\n\n\n\n<p>F?nf kleine B?renkinder, ein P?rchen, die Erstgeburten von Maxi, geboren am 7. Januar 1994 und zwei B?renjungen und ein B?renm?dchen, der f?nfte Wurf von Schnute, geboren am 13. Januar 1994, kamen als echte Berliner zur Welt. Welche Sensation. Gro?e Freude herrschte bei den Berlinern, die mit Spannung den ersten Auftritt entgegensahen. Dabei war der B?rennachwuchs keineswegs geplant. Tilo wurde durch einen medizinischen Eingriff die M?glichkeit genommen, Vater zu werden, weil der Zwinger nur f?r drei B?ren Platz bietet und kleine B?rchen kaum noch untergebracht werden k?nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>ngg_shortcode_0_placeholder  ngg_shortcode_1_placeholder  ngg_shortcode_2_placeholder <br>Am Freitag, dem 22. April 1994, durften die B?renm?tter mit ihren Kindern das erste Mal ihren K?fig verlassen und wurden von hunderten Berlinern mit Jubel begr??t. Tagt?glich besuchten viele B?renfreunde den Zwinger. Reisebusse und Stadtrundfahrten hielten noch ?fter dort, um den G?sten die muntere B?renschar zu zeigen. Es war r?hrend anzusehen, wie liebevoll und z?rtlich, aufmerksam und umsichtig Maxi und Schnute ihre B?rchen ins Leben f?hrten. Am 20. Mai 1994 war B?rentaufe und obwohl es in Str?men regnete waren viele Berliner gekommen, die der Namensgebung durch den damaligen B?rgermeister des Bezirkes Mitte, Gerhard Keil, unbedingt beiwohnen wollten. In Anwesenheit von Presse, Funk und Fernsehen wurden die B?renkinder von Maxi auf B?rolina und Alex und die von Schnute auf Rieke, Atze und Piefke getauft. Nat?rlich entstammen diese Namen wiederum den Vorschl?gen der Berliner. <br>Unentwegt mu?ten die um ihre B?ren r?hrend besorgten Pflegerinnen, Fragen der interessierten Besucher zu ihren Lieblingen beantworten. Betroffenheit und Wehmut zeichnete die Gesichter, wenn erkl?rt werden mu?te, da? der Zwinger nur Platz f?r drei erwachsene B?ren bietet und die kleinen nach wenigen Monaten abgegeben werden m?ssen. Der Bezirk Mitte und die Stadt Berlin suchten nach L?sungen, aber es gab wenig Interessenten. Kommunen in aller Welt haben wenig Geld, um neue B?ren und ihren Unterhalt zu finanzieren. <\/p>\n\n\n\n<p> ngg_shortcode_3_placeholder  ngg_shortcode_4_placeholder  ngg_shortcode_5_placeholder Ganze Berge von Briefen und viele Bitten wurden von den Berlinern an den Berliner Regierenden B?rgermeister und den B?rgermeister von Mitte gerichtet, sich f?r die B?rchen einzusetzen. Die schrieben wiederum an zoologische Einrichtungen in der ganzen Welt, um die Jungb?ren artgerecht unterzubringen. Viele Spenden gingen ein, um der Stadt die Sicherung der Zukunft der B?rchen zu erleichtern. <br> Der Regierende B?rgermeister bot allen Partnerst?dten Berlins die kleinen B?ren als Geschenk an, aber die meisten lehnten ab. Gro? war dann die Freude als bekannt wurde, da? die argentinische Hauptstadt Buenos Aires an drei B?ren interessiert ist. <br> Nat?rlich h?tten die Berliner ihre B?rchen am liebsten behalten. Aber solche spektakul?ren Schlagzeilen in der Presse, die Todesspritzen und anderes ank?ndigten, wenn die B?rchen nicht untergebracht werden k?nnen, hinterlie?en Wirkung. Deshalb wurde die Kunde, da? Buenos Aires eine artgerechte Haltung in einer neu erbauten sch?nen Anlage gew?hrleistet, mit Freude aufgenommen. <\/p>\n\n\n\n<p><br> Am 17.8.1994, genau zum 55.Jahrestag der Einweihung des B?renzwingers, war die Stunde des Abschieds gekommen. B?rolina, Rieke und Atze wurden vom B?rgermeister des Bezirkes Mitte, Gerhard Keil, ?ffentlich und feierlich verabschiedet. <br> Wieder waren viele Berliner B?renfreunde anwesend, traurig ?ber den Abschied, aber gleichzeitig erfreut ?ber die Gewi?heit, da? es den B?ren im Zoo von Buenos Aires gut gehen wird. Am 22.8.1994 mu?ten sie die weite Reise nach S?damerika per Flugzeug antreten. Viele Berliner und fast alle Medien waren dabei, als es losging. Viele Tr?nen sind geflossen, als sie mit lautem Gebr?ll in ihre Transportkisten verladen wurden. So sind nun einmal die Berliner. Das ist die echte Volksseele mit viel Herz. Die kleinen B?ren ?berwanden die Trennung von ihren M?ttern und der Berliner Kinderstube schnell. Sie wurden von einer ihrer Pflegerinnen auf ihrer Reise begleitet und hatten sie noch einige Tage zur Eingew?hnung in der neuen Anlage bei sich. Sie wurden auch mit gro?em Bahnhof in Buenos Aires empfangen und mit viel Liebe von den argentinischen Hauptst?dtern aufgenommen. Eine Bronzetafel weist sie mit ihren Berliner Namen als Geschenk des Regierenden B?rgermeisters von Berlin, Eberhard Diepgen, aus.   ngg_shortcode_6_placeholder   <\/p>\n\n\n\n<p><br> Nun waren Alex und Piefke unterzubringen. Der B?rgermeister von Mitte hatte erneut an 178 zoologische Einrichtungen geschrieben, um sie unterzubringen und die Berliner bangten weiter. Schlie?lich fanden auch sie eine neue Heimat im Naturpark Cabarceno in der N?he der Stadt Santander in Nordspanien. Am 21. November 1994 wurden sie von den Berliner B?renfreunden verabschiedet. Wiederum konnte eine Pflegerin sie begleiten. Nach einer Eingew?hnungsphase konnten sie in der freien Natur leben, zusammen mit ?ber 50 anderen B?ren. So endete das gro?e B?renjahr der Berliner Wappentiere.<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1994 war das Jahr der B?ren in Berlin.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,153,157,204,266,3],"tags":[],"class_list":["post-13018","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-baerenkinder-von-1994","category-berliner-baerenzwinger","category-berliner-stadtbaeren","category-jahr-2019","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13018"}],"version-history":[{"count":38,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13018\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13372,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13018\/revisions\/13372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}