{"id":13684,"date":"2019-08-14T22:52:47","date_gmt":"2019-08-14T20:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=13684"},"modified":"2019-08-14T22:52:48","modified_gmt":"2019-08-14T20:52:48","slug":"berliner-baer-mit-langer-geschichte-auswaertiges-amt-der-bundesrepublik-deutschland-werderscher-markt-1-10117-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berliner-baer-mit-langer-geschichte-auswaertiges-amt-der-bundesrepublik-deutschland-werderscher-markt-1-10117-berlin\/","title":{"rendered":"Berliner B?r mit langer Geschichte, Ausw?rtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin"},"content":{"rendered":"\n<p><br><\/p>\n\n\n<p>Ausw?rtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p><strong><em>Hier die Historie des Geb?udes.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Haus am Werderschen Markt ist ein Geb?ude im Berliner Stadtbezirk Mitte, das in den Jahren 1934 bis 1940 als Erweiterungsbau der Reichsbank errichtet wurde. W?hrend seiner langen Nutzungsgeschichte beherbergte es unter anderem die Reichsbank, das Ministerium der Finanzen der DDR, das Zentralkomitee der SED und seit 1999 &#8211; erg?nzt durch den von 1997 bis 1999 errichteten Neubau &#8211; das Ausw?rtige Amt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Erweiterungsbau der Reichsbank (1930-1945)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Haus am Werderschen Markt wurde in den 1930er Jahren als Erweiterungsbau der damals auf der gegen?berliegenden Stra?enseite befindlichen Reichsbank errichtet und war mit dieser durch einen ?bergang ?ber die Stra?e im ersten Geschoss verbunden.<br>Es befindet sich westlich der Spree auf dem Friedrichswerder, einem der ?ltesten Stadtteile Alt-Berlins. <br>Im Jahr 1931 erstellte Reichsbank-Baudirektor Heinrich Wolff mehrere Pl?ne f?r den Erweiterungsbau der Reichsbank. <br>Obwohl 1933 ein Wettbewerb mit vielen namhaften Architekten ins <br>Leben gerufen wurde, entschied Hitler pers?nlich, dass die Pl?ne Wolffs <br>ausgef?hrt werden sollten. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1934 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung mit hochrangingen NS-Gr??en und 6.000 G?sten, nach sechs Jahren Bauzeit wurde der Erweiterungsbau 1940 fertiggestellt und der Reichsbank ?bergeben. <br>Das zum Jahreswechsel 1939\/1940 fertiggestellte Geb?ude enthielt im <br>Erdgeschoss drei Kassenhallen, in den Obergeschossen die B?ros und <br>Verwaltungsr?ume und in den drei Tiefgeschossen sollten Tresor- und <br>Sicherheitstrakte zur Verf?gung stehen. Die B?ros des Vorstands verblieben <br>im bisherigen Reichsbankgeb?ude auf der anderen Seite der Kurstra?e; <br>sie sollten in einen Neubau, den Nordblock, der jedoch nie gebaut wurde, umziehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Vom Stadtkontor zum Haus der Parlamentarier (1945-1990)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl der ehemalige Erweiterungsbau der Reichsbank durch Kriegssch?den stark  in Mitleidenschaft gezogen wurde, blieben gro?e Teile der Geb?udestruktur erhalten, so dass bereits kurz nach dem Krieg das Berliner Stadtkontor &#8211;  eine von den Alliierten eingerichtete Dienststelle, die Bankfunktionen ?bernahm &#8211; R?ume im ehemaligen Erweiterungsbau der Reichsbank ?bernahm. 1949 musste es das Geb?ude verlassen, da an seiner Stelle das Finanzministerium der DDR einen Gro?teil des Geb?udes beanspruchte. Im Jahr 1959 zog das Zentralkomitee (ZK) der SED ein und begann mit gro?en Umbauma?nahmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemaligen Kassenr?ume aus Reichsbank-Zeiten, die noch erhalten geblieben waren, wurden zu Fest- und Kongresss?len umgebaut. In den Obergeschossen entstanden Arbeitsr?ume f?r die Mitarbeiter des ZK, und im Zentrum der Fensterfront wurde das Arbeitszimmer des Ersten Generalsekret?rs Erich Honecker eingerichtet.<br>Nachdem es 1989 in der DDR zur politischen Wende gekommen war, konnte im M?rz 1990 die Volkskammer erstmals frei gew?hlt werden. Sie konstituierte sich am 5. April  im Palast der Republik. Weil im Palast keine Arbeits- und Tagungsr?ume f?r Abgeordnete vorgesehen waren, ?bernahm die Volkskammer f?r diese Zwecke gro?e Teile des Hauses am Werderschen Markt, das nun Haus der Parlamentarier hie?. <br>Nach der Schlie?ung des Palastes der Republik wegen Asbestbelastung am 19. September 1990 tagte die Volkskammer im Gro?en Sitzungssaal des Hauses der Parlamentarier. Am 20. September 1990 beschloss sie dort das &#8222;Gesetz zum Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland ?ber die Herstellung der Einheit Deutschlands&#8220; und am 23. August 1990 den Beitritt der <br> DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ausw?rtiges Amt (seit 1999)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1999 bildet das Haus am Werderschen Markt zusammen mit dem Neubau des Ministeriums (errichtet 1997 bis 1999 von Thomas M?ller und Ivan Reimann, Architekten), die ?ber einen Hof verbunden sind, den Hauptsitz des Ausw?rtigen Amtes. Im zweiten Geschoss des Hauses am Werderschen Markt befindet sich nun das Ministerb?ro. <br>In den Tiefetagen sind die R?ume des Politischen Archivs des Ministeriums untergebracht. Generalplaner f?r die Umbauarbeiten war Hans Kollhoff. Ziel des Umbaus war es, einerseits die Geschichte nicht zu ?bert?nchen und Elemente aus der Vergangenheit des Baus sichtbar zu lassen, andererseits aber auch neue Akzente zu setzen. Dies geschah unter anderem durch gro?fl?chige Arbeiten des K?nstlers Gerhard Merz. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Quelle WIKIPEDIA<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Jetzt soll es um den Berliner B?ren gehen. <\/strong><\/em><br> <\/p>\n\n\n\n<p>Am 4. Juni 2019 bekam ich die M?glichkeit mir den Berliner B?ren im Ausw?rtigen Amt selbst anzuschauen. <br>Stefan Kuhnt wartete schon am Empfang auf mich, denn jeder der das Geb?ude betreten will, wird kontrolliert. Zum Gl?ck gibt es einen Fahrstuhl, der uns schnell bis nach oben brachte. Dazu einen Paternoster (noch in Betrieb) und ich entdeckte eine alte Telefonzelle, wie man sie aus fr?heren Filmen kennt. In nur wenigen Schritten erreichten wir eine Dachterrasse an deren Ende sich der Eingang zu einem Treppenhaus befindet. Die Treppen f?hren auf eine neue Dachterrasse. ?ber diesem Eingang sah ich den Berliner B?ren, er ist im Original viel sch?ner. <br>Stefan Kuhnt hatte schon im Vorfeld durch seine Mitarbeiter den B?ren f?r uns ausmessen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Viereck hat eine L?nge von 1,31m und Breite von 1,28m. <br> Der B?r mit Fahne hat folgende Ma?e: L?nge 83 cm und Breite 96 cm und Tiefe 20 cm. Der B?r ist gr??er als wir uns das vorstellten.<\/p>\n\n\n\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderngg_shortcode_1_placeholder<\/p>\n\n\n\n<p>Fotos ? Berliner B?renfreunde e.V.<\/p>\n\n\n\n<p>Der B?r tr?gt eine Mauerkrone und steht auf einer angedeuteten gr?nen Insel. Auf der Fahne des B?ren steht: <br> HEINRICH WOLFF BAUTE DIESES HAUS IN DEN JAHREN 1935-1939, mit Logo &#8211; M mit einem Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Reichsbank-Baudirektor Heinrich Wolff  hat sich mit diesem Berliner B?ren selbst ein Denkmal gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Hier kann man gut erkennen wie plastisch der B?r gestaltet wurde. <br>Von den Terrassen hat man einen traumhaften ?berblick ?ber die Stadt, <br>wie man ihn nur selten sieht. Es gibt Kunst am Bau und Treppenh?user aus roten Marmor, unz?hlige R?ume, ich w?rde mich verlaufen und noch Tresore aus den Zeiten des Erweiterungsbaus der Reichsbank, die weiterhin in den unteren Geschossen genutzt werden.<br>Wir danken Stefan Kuhnt f?r seine freundliche Unterst?tzung und sehr interessante F?hrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Christa Junge<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausw?rtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,286,287,23,3,288],"tags":[],"class_list":["post-13684","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-auswaertiges-amt-der-brd","category-baerenbrunnen","category-berliner-bar","category-topthema","category-werderscher-markt-1"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13684"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14294,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13684\/revisions\/14294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}