{"id":14304,"date":"2020-02-14T14:19:09","date_gmt":"2020-02-14T13:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=14304"},"modified":"2020-02-22T11:20:15","modified_gmt":"2020-02-22T10:20:15","slug":"musee-sentimental-de-lours-de-berlin-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/musee-sentimental-de-lours-de-berlin-2\/","title":{"rendered":"&#8222;Mus\u00e9e sentimental de l&#8217;ours de Berlin&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Mus\u00e9e sentimental de l&#8217;ours de Berlin&#8220;<!--more--><\/p>\n\n\n<p>Ein &#8222;sentimentales Museum&#8220; f\u00fcr die Berliner Stadtb\u00e4ren von K\u00fcnstlern gestaltet. Am 6. Februar 2020 war es endlich soweit, um 19 Uhr erwarteten die Macher Anna Virnich, Nschotschi Haslinger, Sathit Sattarasart und Jasmin Werner und die Kuratoren Jan Tappe und Julia Pomeranzewa die Besucher.<\/p>\n\n\n\n<p>Sigrid Schuldt und ich, Christa Junge waren rechtzeitig vor Ort, hat doch unser Verein einige Exponate zur Verf\u00fcgung gestellt. Wir wollten uns diese noch vor der Er\u00f6ffnung anschauen und auch die der K\u00fcnstler.<br>Wir begr\u00fc\u00dften Julia Pomeranzewa und Jan Tappe und freuten uns, dass schon sehr viele Besucher auf den Einlass warteten. Es wurde in der Presse gut informiert (Berliner Morgenpost, B.Z., Berliner Kurier, S\u00fcddeutsche Zeitung) und im Berliner Rundfunk wurde die Ausstellungser\u00f6ffnung angek\u00fcndigt. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir schauten zusammen nach den Fotos der B\u00e4ren und auch einer ganz besonderen Postkarte von 1901, die einen Braunb\u00e4ren zeigt und in dessen Fell das Berliner Schloss zu sehen ist.  ngg_shortcode_0_placeholder Auch die Exponate, wie die Schulb\u00fccher mit Berliner B\u00e4r, das Spiel mit Nante und Jette, zwei Stadtsiegel und zwei Medaillen &#8222;Berliner B\u00e4renzwinger&#8220; und das Buch &#8222;Unsere Berliner B\u00e4ren&#8220; von Georg Willroda, Berlin (Ost) 1955 sind in den Vitrinen zu sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das B\u00e4ren Modell von Schnute von Manfred Gr\u00e4fe 2014 war f\u00fcr uns etwas Besonderes, es wurde nach dem lebenden Vorbild modelliert. Es war die Vorstudie f\u00fcr  eine eventuelle sp\u00e4tere Pr\u00e4paration.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Einige Dinge wurden, wie das Schild mit den Lebensdaten der B\u00e4ren Nante, Jette und Julchen, nach 1979; die Spitzengardine mit Teddymotiv, sie hing bis 2015 am Fenster des B\u00e4renzwingers; ein Becher mit Teddymotiven, vor 2015 und ein Wandkalender mit eingestelltem Datum 10. November 2015 (letzter Tag vor Schlie\u00dfung des B\u00e4renzwingers) gezeigt. Sie alle stammen aus einem Konvolut von Objekten, die nach der Schlie\u00dfung des Zwingers zur\u00fcckgelassen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders sehenswert ist das Bleiglasfenster aus dem Wappensaal des Roten Rathauses mit Darstellung des Wappens des Bezirkes Tempelhof (1949-1957, nach 1951. Leihgabe Mitte Museum.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant war f\u00fcr uns der Sockel von Sathit Sattarasart, der f\u00fcr das Modell von Schnute gestaltet wurde. Es ist eine gro\u00dfe, farbige Plexiglasscheibe, die den Gr\u00f6\u00dfenunterschied zur echten Schnute darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nschotschi Haslinger setzte sich w\u00e4hrend der Vorbereitung zu ihrer Arbeit intensiv mit der Geschichte des B\u00e4renzwingers und der Heraldik des Stadtwappens auseinander. Ihre Farbgebung hat die K\u00fcnstlerin freier gew\u00e4hlt und sie auch den r\u00e4umlichen Bedingungen in den Ausstellungsr\u00e4umen des B\u00e4renzwingers angepasst. Die B\u00e4ren tragen Ketten, oder ihnen ist die Sicht versperrt, sie versucht so eine Geschichte der Beklommenheit zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Installation diverser organische Materialien von Anna Virnich, sollen mit einem gro\u00dfem St\u00fcck Wildleder als Unterlage f\u00fcr eine Reihe von hellen Wachskerzen und Duft auf die k\u00f6rperliche Abwesenheit der der B\u00e4ren reagieren. Das Leder symbolisiert die k\u00f6rperlichen Ausma\u00dfe eines B\u00e4ren, das Wachs strahlt eine hohe Verletzlichkeit aus. Der Duft besetzt den Raum, der aber f\u00fcr die menschliche Nase schon lange verflogen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Jasmin Werner hat zwei Installationen auf den ehemaligen Au\u00dfengehegen entwickelt. In den bildlichen Teilen der Arbeiten sind verschiedene Reflexionen in Fenstern des Stadtschlosses und des Palastes der Republik miteinander verbunden, sodass sie \u00fcber zeitliche Abst\u00e4nde hinweg die Geschichte einer Stadt im Wandel und zwischen den Systemen erz\u00e4hlt, die der B\u00e4renzwinger als Denkmal der Stadt ebenfalls durchlaufen hat. Die Form der beiden T\u00fcrme ist an das h\u00f6chste Geb\u00e4ude der Welt &#8211; das <br> Burj Khalifa in Dubai &#8211; angelehnt, in dessen Stahlkonstruktion zu Teilen auch Stahl des Palastes der Republik Eingang gefunden hat. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wir kamen mit vielen Besuchern ins Gespr\u00e4ch. Leider gab es auch bei diese Er\u00f6ffnung keine Ansprache an die Besucher, schade. Frau  Dr. Ute M\u00fcller-Tischler, Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte, besuchte die Ausstellung nur kurz und war schnell wieder verschwunden.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Mus\u00e9e sentimental de l&#8217;ours de Berlin&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[298,23,157,204,311,310,49,312,44,289,301,202,3],"tags":[],"class_list":["post-14304","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-80-jahre-berliner-baerenzwinger","category-berliner-bar","category-berliner-baerenzwinger","category-berliner-stadtbaeren","category-bleiglasfenster-aus-dem-wappensaal-des-roten-rathauses","category-jahr-2020","category-kunstler","category-leihgabe-mitte-museum","category-maxi-und-schnute-2","category-nante-jette-julchen","category-purzel-der-geschwaderbaer","category-tilo-berliner-stadtbaer","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14304"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14422,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14304\/revisions\/14422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}