{"id":18487,"date":"2023-09-29T17:29:02","date_gmt":"2023-09-29T15:29:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=18487"},"modified":"2024-10-17T11:25:19","modified_gmt":"2024-10-17T09:25:19","slug":"berlin-mitte-gaststaette-zur-letzten-instanz-baerenfund-an-der-hausfassade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berlin-mitte-gaststaette-zur-letzten-instanz-baerenfund-an-der-hausfassade\/","title":{"rendered":"Berlin-Mitte, Gastst?tte Zur Letzten Instanz B?renfund an der Hausfassade"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p>Berlin &#8211; Zur letzten Instanz, B?renfund an der Hausfassade<\/p>\n\n\n\n<p>Im November 2023 erhielten wir die Anfrage eines Berliners, der mit gro?em Interesse unsere Arbeit verfolgt. Er freut sich dar?ber, dass wir, genau wie er, uns um den Berliner B?ren in Berlin und Weltweit k?mmern und seine Historie, wie von Skulpturen, Brunnen, Berliner Meilensteinen und Berliner B?ren (1953 bis heute), erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderEr entdeckte vor einigen Monaten ein metallenes, etwa 40 cm hohes B?renrelief, dass sich an der Fassade am Obergeschoss des Restaurants &#8222;Zur letzten Instanz&#8220; in der Waisenstra?e in Mitte befindet. Leider konnte ihm bislang niemand erkl?ren, was es mit dem stehenden B?ren, der in frontaler Ansicht zwei mit Zahlen beschrifteten Gewichten, wie zum Hantel Training bewegt, auf sich hat. Das M?rkische Museum verwies ihn auf das grandiose Buch von Herrn Unger &#8222;Der Berliner B?r&#8220; und erinnerte ihn auch an unseren Verein. Er hoffte sehr, dass wir ihm bei seinem B?renfund helfen k?nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Berliner B?r ist uns schon lange bekannt. Wir konnten bis heute nur feststellen, dass sich der genannte B?r nicht immer als Schmuckelement an der Hausfassade befand.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fragten beim LDA Berlin nach und es gab folgende Nachricht: &#8222;Vielleicht stammen die Medaillons und der Berliner B?r auch von anderen Berliner Bauten, denn 1961 &#8211; 1963 wurde auch eine Wendeltreppe aus dem Haus Fischerstra?e 29 in das Geb?ude eingebaut. Auf alten Fotos aus den 30er Jahren ist dieser Bauschmuck noch nicht vorhanden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Auszug aus dem Schreiben des LDA Berlin<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Ausgabe Nr. 91 II. Quartal 2023 haben wir ?ber unsere Bem?hungen berichtet. <br \/>Bis vor wenigen Tagen gab es keine neuen Erkenntnisse. Der B?r aus Bronze hat zwei Gewichte, in jeder Pfote eines und auf den Gewichten stehen Zahlen 100% und 50 %. Das ?nderte sich mit einer Nachricht von Herrn Czech, einem Freund des Vereins, der den Artikel in der Ausgabe Nr. 91 unserer Vereinszeitung gelesen hatte.<br \/>In seinen Unterlagen fand er eine Postkarte (von 1957) und ein Zeitungsbild aus dieser Zeit. Auf diesen ist der besagte B?r zwischen den beiden Fenstern im Erdgeschoss zu sehen. ngg_shortcode_1_placeholder<br \/>Das kann aber nur f?r kurze Zeit gewesen sein, da er nach dem Neuaufbau des Hauses ins Obergeschoss kam, wo er sich heute noch befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit aber nicht genug. &#8222;Herr Czech kennt einen ?lteren Herrn namens Haase aus Birkenstein bei Berlin. In den f?nfziger Jahren hat Herr Haase Bilder (in ?l) von Altberlin und der Fischerinsel vor dem Abriss gemalt. Ihm schilderte ich mein Anliegen und prompt kam eine Antwort. Dieser B?r stammt aus einer B?rengruppe (5 verschiedene B?ren\/ der zweite von links ist der gesuchter B?r) am Giebel der Turnhalle vom &#8211; Grauen Kloster- in der Klosterstra?e. Die Turnhalle war rechts hinter der Kirche (heute Ruine)<br \/>Neue Friedrichstra?e (heute Littenstr.).&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Die Nennung des Bildhauers Hans Latt bezieht sich auf Masken. Diese B?rengruppe wurde um 1900 hat der Bildhauer August Vogel modelliert &#8211; angebracht an der Wand zur Stra?e und am Giebeldreieck. Thomas Hinz teilte uns die f?r uns neue Information freundlicherweise mit, vielen Dank.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die Profilsteine wurden nach altem Brauch mit dem Draht, nach Wilhelm Kick, geschnitten. Die Masken und auch die Modelle f?r den Erker wurden vom Bildhauer Hans Latt in der Ziegelei direkt in Ton geschnitten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 283.000 Mark.&#8220;<br \/>Ausschnitt aus dem Artikel Gymnasium zum Grauen Kloster Berlin (Geb?ude)<br \/>Quelle WIKIPEDIA<\/p>\n\n\n\n<p>ngg_shortcode_2_placeholderIch war ?berrascht, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin. Haben wir doch 2013 im 3. Quartal schon ?ber das Graue Kloster berichtet. Aber dazwischen waren ca.190 Berliner B?ren, die wir in den letzten      10 Jahren in unserer Vereinszeitung vorgestellt haben. Zum Gl?ck gibt es noch andere Menschen, wie Herrn Czech, die sich mit Berliner Geschichte und &#8211; Geschichten auskennen.<br \/>Dank seiner sind wir dem R?tsel des Berliner B?ren der mit zwei Hanteln Sport treibt, auf die Spur gekommen. Auch wenn es einige Zeit gedauert hat, jetzt k?nnen wir die Frage des &#8222;B?renfreundes&#8220; beantworte und auch das LDA dar?ber informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gesuchte Berliner B?r stammt 100% aus dem Giebel des Grauen Klosters. Das Graue Kloster wurde im zweiten Weltkrieg zerst?rt. Dieser B?r ist wahrscheinlich unter den Ruinen erhalten geblieben und da sich das Graue Kloster ganz in der N?he von der &#8222;Letzten Instanz&#8220; befindet, wurde der B?r dort nach dem zweiten Weltkrieg zwischen den beiden Fenstern angebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der schriftliche und fotografische Nachweis ist von 1957, siehe Postkarte und das Bild in einem Artikel.<br \/>Wahrscheinlicher ist, dass der B?r schon vorher angebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;1961 wurde von der Stadtverwaltung beschlossen die &#8222;Letzte Instanz&#8220; und zwei Nebengeb?ude bis auf die Grundmauern abzutragen. Die alte Bausubstanz ging verloren. Die HO-Gastst?tte Zur letzten Instanz wurde im Januar 1963 wiederer?ffnet. Der Berliner B?r ist seitdem an der Fassade am Obergeschoss zu  erkennen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle WIKIPEDIA  <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,666,665,660,3,663],"tags":[],"class_list":["post-18487","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-baerenrelief","category-graues-kloster","category-jahr-2024","category-topthema","category-zur-letzten-instanz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18487"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19430,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18487\/revisions\/19430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}