{"id":2518,"date":"2013-08-23T20:58:17","date_gmt":"2013-08-23T18:58:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=2518"},"modified":"2013-08-25T23:15:58","modified_gmt":"2013-08-25T21:15:58","slug":"maxi-aus-dem-berliner-barengehege-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/maxi-aus-dem-berliner-barengehege-ist-tot\/","title":{"rendered":"Maxi aus dem Berliner B?rengehege ist tot"},"content":{"rendered":"<p>Erinnerungen an die B?rin Maxi.<!--more--><strong>Maxi, die B?rin im B?rengehege im K?llnischen Park, ist im Alter von\u00a027 Jahren verstorben.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Mitteilung machte am Freitag, den 23. August 2013, das Bezirksamt Mitte\/Tiergarten. Die B?rin habe eine kurze schwere Krankheit gehabt, die genaue Todesursache sei aber unklar. Das Amt habe deshalb eine Untersuchung in Auftrag gegeben.<\/p>\n<h4>Wir wollen an dieser Stelle an die Braunb?rin Maxi erinnern<\/h4>\n<p>Schnute, die Mutter von Maxi, bekam ihre ersten B?renkinder am<br \/>\n14. Januar 1986. Ein Jungtier aus diesem Wurf wurde aufgezogen und im Juni 1986 von den Berliner Kindern auf den Namen ?Maxi? getauft. Maxi kam im Herbst 1986 nach mehrmonatigen Aufenthalt im Tierpark Friedrichsfelde (im Spielk?fig) wieder in den B?renzwinger zur?ck. Julchen und Jette waren inzwischen verstorben und nun hatten Maxi und Schnute den Zwinger f?r sich allein. Als Tilo im August 1990 dazu kam, bewohnten die beiden B?rendamen gemeinsam die rechte Anlage.<\/p>\n<p>Maxi in ihrer unbek?mmerten Fr?hlichkeit und Frechheit ?rgerte Schnute aber so manches Mal. Darauf reagierte Schnute entweder mit Gebr?ll oder sie ging weg und legte sich an einen gesch?tzten Platz.Maxi lie? sich kaum beeindrucken, aber wenn Schnute ihr zeigte, dass sie es ernst meinte (aufgerissene Schnauze und Brummen), dann zog es Maxi vor, sie nicht weiter zu reizen. Beim Fressen war Schnute schneller und nicht so w?hlerisch wie Maxi, daher gab es kaum Neid oder Streit. Maxi besch?ftigte sich auch mit dem Futter, das nicht auf Anhieb fressbar erschien, wie Kokosn?sse und Strau?eneier.<\/p>\n<p>Man hatte oft den Eindruck, die B?ren schlafen tief und fest auf der Anlage. Das war aber nicht der Fall. An den Bewegungen der Ohren sieht man, dass sie alles um sich herum registrieren.\u00a0Maxi war neugierig und mutig.\u00a0Als einmal ein Sonnenschirm in den Wassergraben fiel, kletterte Maxi sofort hinunter und untersuchte den Schirm.<\/p>\n<h4>1994 war das Jahr der B?ren in Berlin<\/h4>\n<p>F?nf kleine B?renkinder, ein P?rchen, die Erstgeburten von Maxi und drei B?renkinder, der f?nfte Wurf von Schnute, alle im Januar 1994 geboren, kamen als echte Berliner zur Welt. Gro?e Freude herrschte bei den Berlinern, die mit Spannung den ersten Auftritt entgegensahen.<\/p>\n<p>Dabei war der B?rennachwuchs keineswegs geplant. Tilo wurde durch einen medizinischen Eingriff die M?glichkeit genommen, Vater zu werden, weil der Zwinger nur f?r drei B?ren Platz bietet und kleine B?rchen kaum noch untergebracht werden k?nnen.<\/p>\n<p>Als die B?renm?tter mit ihren Kindern das erste Mal ihren K?fig verlie?en, wurden sie von hunderten Berlinern begr??t. Im Mai 1994 war B?rentaufe und obwohl es in Str?men regnete waren viele Berliner gekommen, es erinnert stark an die vielen Besucher im Zoo bei Knut in der heutigen Zeit. In Anwesenheit von Presse, Funk und Fernsehen wurden die B?renkinder von Maxi auf B?rolina und Alex und die von Schnute auf Rieke, Atze und Piefke getauft.\u00a0Es war eine Neuigkeit, die Berlin in Atem hielt. Viele tausende Berliner schauten dem Spiel der B?renkinder zu.<\/p>\n<p>Das B?rengehege bot nur Platz f?r drei erwachsene B?ren und die kleinen B?ren mussten nach wenigen Monaten abgegeben werden. Man suchte nach L?sungen, aber es gab wenig Interessenten. Viele Spenden gingen ein, um der Stadt die Sicherung der Zukunft der B?rchen zu erleichtern.<\/p>\n<p>Tilos Kinder &#8211; Atze, B?rolina und Rieke &#8211; leben als Repr?sentanten Berlins im Zoo von Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. Sie wurden als Geschenk unserer Stadt an die argentinische Partnerstadt ?bergeben. Ihre beiden Geschwister &#8211; Piefke und Alex &#8211; fanden im nordspanischen Naturpark von Cabarceno ein neues Zuhause.<\/p>\n<p>Maxi war viel mit Tilo auf der linken Seite der Anlage zusammen, sie waren fast gleichaltrig. Schnute und Maxi vermissten Tilo, der 2007 verstarb, das ist wie bei den Menschen. Sein Geruch ist f?r die feinen B?rennasen noch zu sp?ren.<\/p>\n<p>Es gab eines Tages f?r die B?ren eine Kiste, die mit Heu gef?llt war und in der Leckereien versteckt waren. Sie wurde zuerst von Maxi in Sicherheit gebracht. Aber auch ein Eimer, der mit einem Seil am Ast hing, fiel der Neugier von Maxi zum Opfer.\u00a0Zudem waren Weintrauben, Melonen, eine Eis-Bombe gef?llt mit Obst und Fisch, Gefl?gel, Mangos, Orangen &#8211; f?r die B?ren eine Schlemmermahlzeit.<\/p>\n<p>Tilo, Maxi und Schnute haben die Besucher ?berrascht, gerne sahen sie bei seinen ?K?mpfen? mit Maxi zu, bei denen Schnute als ?lteste immer dazwischen ging. Aber es war wohl immer das Spiel und der ?bermut.<\/p>\n<h3>In den letzten Jahren wurden die B?ren ?lter und ruhiger<\/h3>\n<p>Wenn es Besch?ftigung und etwas, gerne auch nicht allt?gliches, zum Fressen gab, lenkten ihre feinen Nasen ihre Tatzen an die richtige Stelle.\u00a0Die Pflegerinnen warfen einfach ?pfel, Rosinen und Pflaumen ins Wasser oder ins Gras, so suchten Maxi und Schnute intensiv alles ab. Im Wasser wurden sie am Boden f?ndig. Meist wurde die Suche belohnt.<\/p>\n<p><strong>Maxi wurde 27 Jahre alt und ist nun im B?renhimmel bei ihrem Freund Tilo.\u00a0Die Berliner B?renfreunde und Besucher aus aller Welt werden sie vermissen und sich gerne an die Braunb?rin Maxi im K?llnischen Park erinnern. Sie\u00a0 lebt in unz?hligen Fotos und den Herzen der Menschen weiter.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Schnute vermisst Maxi. Ihr Geruch ist f?r die feine B?rennase noch lange zu sp?ren. Sie merkt nach einem so langen Zusammenleben mit Maxi den Verlust, sie wird in Trauer leben &#8211; das ist mit dem Menschen vergleichbar.<\/p>ngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erinnerungen an die B?rin Maxi.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[2,36,23,43,44,3,47],"tags":[],"class_list":["post-2518","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-barenzwinger","category-berlin-bar","category-berliner-bar","category-jahr-2013","category-maxi-und-schnute-2","category-topthema","category-wappentier"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2518"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2518\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2564,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2518\/revisions\/2564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}