{"id":2842,"date":"2014-04-06T19:53:38","date_gmt":"2014-04-06T17:53:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=2842"},"modified":"2014-04-06T23:04:08","modified_gmt":"2014-04-06T21:04:08","slug":"schutz-fur-den-berliner-baren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/schutz-fur-den-berliner-baren\/","title":{"rendered":"Schutz f\u00fcr den Berliner B\u00e4ren?"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeitung RHEINPFALZ (Ausgabe Kaiserlautern) berichtet \u00fcber einen Berliner Meilenstein<!--more-->RHEINPFALZ Ausgabe Kaiserlautern berichtet \u00fcber einen Berliner Meilenstein<\/p>\n<p>Freitag 28. Februar 2014<\/p>\n<h2>Schutz f\u00fcr den Berliner B\u00e4ren?<\/h2>\n<p>Wer die Mainzer Stra\u00dfe stadtausw\u00e4rts nimmt, passiert einen Meilenstein mit der Entfernung nach Berlin. Fast 40 Jahre alt ist der Stein und seit einigen Jahren gibt es Bestrebungen, ihn unter Denkmalschutz zu stellen. Bisher ist das noch nicht geschehen, teilte gestern die Stadtverwaltung mit.<\/p>\n<p><em>Von Andreas Sebald<\/em><\/p>\n<p>Zugegeben: Im Moment ist die Kilometerangabe auf dem Stein etwas irref\u00fchrend. 84 Kilometer bis Berlin sind ein wenig kurz gegriffen. Auf den zweiten Blick ist allerdings zu erkennen, dass die Ziffer 6 vor der 84 verschwunden ist. 684 Kilometer bis Berlin erscheinen realistischer. Der Stein in Kaiserslautern wird dieses Jahr 40 Jahre alt. Am 28. April 1974 wurde er \u201ebei herrlichem Sonnenschein feierlich eingeweiht\u201c, hei\u00dft es in der RHEINPFALZ vom 29. April 1974. Und dort, wo vor fast 40 Jahren der Berliner Wirtschaftssenator Karl K\u00f6nig unter den Augen von Kaiserslauterns damaligem Oberb\u00fcrgermeister Hans Jung den Stein mit echtem Spreewasser taufte, dort steht der Stein auch heute noch.<\/p>\n<p>Ab den 1950er Jahren wurden \u00fcberall im Bundesgebiet solche \u201eBerliner Meilensteine\u201c aufgestellt, die die Solidarit\u00e4t zur geteilten Stadt symbolisieren sollten. Die Idee geht auf den Bundesbeauftragten f\u00fcr die F\u00f6rderung der Berliner Wirtschaft, Gerd Bucerius, zur\u00fcck, erkl\u00e4rt die Vorsitzende des Vereins \u201eBerliner B\u00e4renfreunde\u201c, Christa Junge. Der Bund der Berliner und Freunde Berlins (BdBFB) nahm diese Idee auf und sorgte zus\u00e4tzlich f\u00fcr die Verbreitung der Meilensteine. Bis zum Fall der Mauer und dem damit verbundenen Ende der Teilung der Stadt wurden im damaligen Westdeutschland die Steine aufgestellt.<\/p>\n<p>Wie viele es genau sind, das wei\u00df keiner so genau. \u201eEs gibt kein zentrales Meldeverzeichnis\u201c, erkl\u00e4rt Michael Damm. Er geh\u00f6rt der Initiative \u201eDenkmalschutz f\u00fcr die Berliner Meilensteine\u201c an, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Meilensteine in Deutschland nicht nur aufzusp\u00fcren, sondern sie auch unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Bis 2013 waren der Initiative nach den Worten Damms rund 200 der Steine bekannt, mittlerweile sei die Zahl auf etwa 300 angewachsen. \u201eIn jedem Stein steckt viel Arbeit drin\u201c, sagt Damm. 1955 gab es in Deutschland 50 Meilensteine, die Zahl wuchs bis Anfang der 1970er Jahre auf 70 an und erreichte 1985 die Zahl 100.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Um die Steine, ihre Standorte und vor allem ihr Schicksal k\u00fcmmern sich auch die \u201eBerliner B\u00e4renfreunde\u201c: \u201eEs macht Freude, die Steine aufzusp\u00fcren. Sie sind Geschichte vor unserer Haust\u00fcr\u201c, erz\u00e4hlt Christa Junge. Der Verein, der im November 20. Geburtstag feiert, hat zwei Dutzend Mitglieder und k\u00fcmmert sich um alles, was mit Berliner B\u00e4ren zu tun hat. \u201eIst nur ein B\u00e4r drauf, interessiert es uns nicht, hat der B\u00e4r einen Bezug zu Berlin, interessiert es uns auf jeden Fall\u201c, erkl\u00e4rt die Vorsitzende. So hat der Verein, der Vereinszeitungen mit Neuigkeiten rund um den Berliner B\u00e4ren herausgibt, B\u00e4renf\u00e4hrten bis nach Chile, Namibia und Mexiko verfolgt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Denkmalschutz. Der Stein an der Mainzer Stra\u00dfe in Kaiserslautern steht nicht unter Denkmalschutz, allerdings haben sowohl die Initiative (im April 2011) als auch die \u201eB\u00e4renfreunde\u201c (im April 2013) einen Antrag gestellt, den Stein doch unter ebenjenen beh\u00f6rdlichen Schutz zu stellen. \u201eDie Denkmal-\u00c4mter werden aber nicht t\u00e4tig\u201c, bedauert Michael Damm, der &#8211; wie die \u201eB\u00e4renfreunde\u201c auch &#8211; weiter auf \u201eB\u00e4renjagd\u201c geht: \u201eWir sind dankbar f\u00fcr alle Details, die wir zu den Steinen bekommen.\u201c<\/p>\n<h3>Nils fragt<\/h3>\n<p><strong>Warum l\u00e4uft der Berliner B\u00e4r immer nach links?<\/strong><\/p>\n<p>Dass Berlin als Wappentier einen B\u00e4ren hat, das wusste ich. Passt ja auch lautlich. Wer den Namen der Stadt h\u00f6rt, k\u00f6nnte meinen, dass er vielleicht \u201eB\u00e4rlin\u201c geschrieben wird. Was ich nicht wusste, ist, dass der Berliner B\u00e4r immer nach links l\u00e4uft. Warum das so ist, dazu hat mir Christa Junge von den \u201eBerliner B\u00e4renfreunden\u201c einen Tipp gegeben. Der B\u00e4r ist ein Wappentier. Wappen zierten fr\u00fcher oft die Schilde der Ritter. Und da die meistens Rechtsh\u00e4nder waren und ihre Schilde am linken Arm trugen, schaut der B\u00e4r auch nach links. Denn w\u00fcrde er nach rechts schauen, s\u00e4he es so aus, als w\u00fcrde er fl\u00fcchten &#8211; ein fliehender B\u00e4r ist kein gutes Wappen. (bld)<\/p>\n<p><strong>Infos<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.berliner-meilensteine.de\" target=\"_blank\">www.berliner-meilensteine.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\" target=\"_blank\">www.berliner-baerenfreunde.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mit freundlicher Genehmigung von ANDREAS SEBALD und der RHEINPFALZ, Redaktion Kaiserslautern<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeitung RHEINPFALZ (Ausgabe Kaiserlautern) berichtet \u00fcber einen Berliner Meilenstein<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[53,3],"tags":[],"class_list":["post-2842","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jahr-2014","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2842"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2894,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2842\/revisions\/2894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}