{"id":320,"date":"2009-01-18T22:26:28","date_gmt":"2009-01-18T21:26:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=320"},"modified":"2009-07-05T09:36:56","modified_gmt":"2009-07-05T07:36:56","slug":"auch-schnute-feierte-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/auch-schnute-feierte-geburtstag\/","title":{"rendered":"Auch Schnute feierte Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p>Schnute, die erste Stadtb\u00e4rin in der Geschichte des Berliner B\u00e4ren, feierte am 18. Januar ihren 28. Geburtstag. Trotz eisglatter Stra\u00dfen und Wege haben zahlreiche Berliner und B\u00e4renfans gratuliert.<!--more--><strong>Stadtb\u00e4rin Schnute feierte am 18. Januar Geburtstag.<br \/>\nViele G\u00e4ste feiern mit<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag, den 18. Januar 2009 wurde Schnute, die erste Stadtb\u00e4rin in der Geschichte des Berliner B\u00e4ren, 28 Jahre alt.<\/p>\n<p>Schnute wurde 1981 in Sta\u00dffurt (Sachsen-Anhalt) geboren und kam, genau wie ihr Bruder Taps, im Alter von 6 Monaten in den Berliner B\u00e4renzwinger im K\u00f6llnischen Park. Beide lebten mit Jette (bis 1984) und Julchen (bis 1990) zusammen. Die B\u00e4renkinder wuchsen heran und 1986 wurde Maxi geboren. 1990 starb Taps und Tilo kam als neuer Stadtb\u00e4r nach Berlin. Doch genug von der Familiengeschichte, es geht ja schlie\u00dflich heute einzig und allein um Schnutes Ehrentag.<\/p>\n<p>Es war ein sonniger Tag mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, was leider Glatteis bedeutete. Obwohl die Hauptstra\u00dfen gut befahrbar waren, gab es im K\u00f6llnischen Park fast eine geschlossenen Eisdecke. Frau Kutzner und Frau Gnad hatten Sand gestreut soweit sie konnten, aber er reichte nicht um den Zwinger herum. Die Leute mussten sich sehr vorsehen, um nicht auszurutschen. Aber zum Gl\u00fcck hat sich niemand ernsthaft verletzt, auch wenn es leider einige St\u00fcrze gab.<\/p>\n<p>Schon lange vor der Zeit str\u00f6mten die Besucher zum B\u00e4renzwinger, denn Schnute versuchte an die im Eis auf der linken Freianlage eingeschlossenen Leckereien heran zu kommen. Sie versuchte es, indem sie einfach darauf sprang, aber das half nichts. Dann kamen ihre Krallen zum Einsatz. Das war schon beeindruckend.<\/p>\n<p>Viele Besucher brachten s\u00fc\u00dfes und auch Obst mit und gaben es bei den beiden B\u00e4renpflegerinnen ab.<\/p>\n<p>Inzwischen hatten Frau Gnad und Frau Kutzner das b\u00e4rige Geburtstagsmen\u00fc angerichtet und zum Fotografieren freigegeben. Da bekam man schon selbst Appetit, aber es war ja f\u00fcr die B\u00e4ren angerichtet. Der \u201cTisch\u201c wurde auf der rechten Freianlage liebevoll hergerichtet, so dass f\u00fcr jede B\u00e4rensp\u00fcrnase etwas Leckeres zu finden war. W\u00e4hrenddessen sprach Herr Bathe er\u00f6ffnende Worte und begr\u00fc\u00dfte den Bezirksb\u00fcrgermeister von Mitte-Tiergarten, Herrn Dr. Hanke. Er wies auch auf unsere neu ver\u00f6ffentlichte Vereinszeitung \u201eDer Berliner B\u00e4r\u201c hin, die man auch heute erwerben konnte.<\/p>\n<p>Aber dann kamen Schnute und Maxi aus dem Haus, wieder mit einigen Strohresten in ihrem Fell. Ganz in Ruhe suchten sich die B\u00e4ren ihr Lieblingsfressen aus, aber dann musste doch geschaut werden, was der andere so vor der Nase zu fressen hat.<\/p>\n<p>Als der Holzteller fast leer gefressen war, mussten die B\u00e4ren nat\u00fcrlich nachschauen, ob sich noch einiges zum Fressen darunter versteckt haben k\u00f6nnte. Das war wirklich sch\u00f6n anzusehen, zumal drunter nichts zum Fressen war.<\/p>\n<p>Auch heute sa\u00dfen die beiden B\u00e4ren Maxi und Schnute ganz ohne Futterneid nebeneinander und es sind wundersch\u00f6ne Fotos entstanden, die sie sich nach diesem Bericht anschauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit Herrn Dr. Hanke haben wir gleich die Gelegenheit genutzt, noch offene Fragen zu kl\u00e4ren und weitere Ideen auszutauschen &#8211; denn dieses Jahr steht der 70. Geburtstages des B\u00e4renzwingers auf dem Programm. Der Termin wurde auf den 22. August ge\u00e4ndert. Wir freuen uns, diese Veranstaltung zusammen mit dem Bezirksamt zu planen und durchzuf\u00fchren. Dr. Hanke kam auch mit Besuchern ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Christa Junge<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schnute, die erste Stadtb\u00e4rin in der Geschichte des Berliner B\u00e4ren, feierte am 18. Januar ihren 28. Geburtstag. 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