{"id":4625,"date":"2015-04-28T18:16:04","date_gmt":"2015-04-28T16:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=4625"},"modified":"2015-07-22T18:50:57","modified_gmt":"2015-07-22T16:50:57","slug":"fotogruppen-aus-zuehlsdorf-und-sichtweisen-mit-den-baerenfreunden-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/fotogruppen-aus-zuehlsdorf-und-sichtweisen-mit-den-baerenfreunden-unterwegs\/","title":{"rendered":"Fotogruppen aus Z\u00fchlsdorf und SichtWeisen mit den B\u00e4renfreunden unterwegs"},"content":{"rendered":"<p>Der Berliner B\u00e4r am Roten Rathaus und im Nikolaiviertel war das Ziel<!--more-->Nach dem letzten Treff im September 2014 mit Mitgliedern der Fotogruppe im M\u00fchlenbecker Land SichtWeisen zum Thema Berliner B\u00e4r entstand der Wunsch nach einem erneuten Treffen.<\/p>\n<p>Wir trafen uns am Sonnabend, den 11. April 2015 bei sch\u00f6nstem Sonnenschein vor dem Roten Rathaus.<br \/>\nFrau Junge begr\u00fc\u00dfte die Fotogruppen aus Z\u00fchlsdorf und SichtWeisen im M\u00fchlenbecker Land unter der Leitung von Wolfgang Bentz herzlich und erz\u00e4hlte etwas zur Geschichte des Roten Rathauses. Aber das Hauptthema war auch hier der Berliner B\u00e4r, der sich an allen vier Seiten des Roten Rathauses mehrmals zeigt. Wer sich mit offenen Augen das Geb\u00e4ude anschaut, wird ihn entdecken. ngg_shortcode_0_placeholder Das Rote Rathaus ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Berlin und Sitz des Regierenden B\u00fcrgermeisters sowie des Senats von Berlin. Die Namensgebung des Roten Rathauses leitet sich von der roten Backstein Fassade ab, die das Rathaus weithin sichtbar macht.<br \/>\nZwischen 1861 und 1869 wurde das Rote Rathaus nach den Entw\u00fcrfen von Hermann Waesemann gebaut. Das Rote Rathaus hat insgesamt drei Innenh\u00f6fe und einen knapp 74 Meter hohen Turm. Am Turm befinden sich acht B\u00e4ren aus gebranntem Ton, Entwurf Walter Wolf. Viele wurden mit den Jahren schon ersetzt.<\/p>\n<p>99 \u00c3\u2014 88 Meter ist die Gr\u00f6\u00dfe des Geb\u00e4udes. In den Jahren 1876 &#8211; 1879 wurden die Balkonbr\u00fcstungen des ersten Stockwerks mit Terrakotta-Reliefs geschm\u00fcckt, die das Rathaus als Fries umgeben und die Geschichte Berlins vom 12. bis zum 19. Jahrhundert dokumentieren.<br \/>\nDer Wiederaufbau von 1951 bis 1955 des stark besch\u00e4digten Geb\u00e4udes durch Fritz Meinhardt ver\u00e4nderte die Innenarchitektur grundlegend. Viele R\u00e4ume erhielten andere Funktionen, wurden stark vereinfacht oder im Stil der f\u00fcnfziger Jahre neu gestaltet. Zur 750-Jahr-Feier wurde mit der Instandsetzung der Au\u00dfenfassade begonnen.<\/p>\n<p>Zu den B\u00e4ren am Turm des Roten Rathauses gibt es eine interessante Geschichte. In Mahlsdorf gab es ein Restaurant zu den &#8222;Alten Rathausb\u00e4ren&#8220;, Grunowstra\u00dfe. ngg_shortcode_1_placeholder<\/p>\n<p>Heute bewachen zwei der Berliner Wappentiere von 1780 ein Grundst\u00fcck in Mahlsdorf. Wo die anderen verblieben sind ist unbekannt. Als die heutigen Besitzer 1958 das Grundst\u00fcck kauften, standen die gro\u00dfen braunen B\u00e4ren schon neben der Gartent\u00fcr: Einbetoniert in einen Betonsockel, ohne Tatzen und mit einer Schusswunde zwischen den Augen. Sie werden innig geliebt und gehegt, auch nicht verkauft. Sie geh\u00f6ren zur Familie.<\/p>\n<p>Am Roten Rathaus \u00fcber je zwei Fenstern auf jeder Seite befindet sich der B\u00e4r, ebenfalls \u00fcber dem Haupteingang im Rundbogen und unter \/ \u00fcber dem Fenster des Treppenaufgangs. Im Rundfenster des Treppenaufgangs befindet sich ein B\u00e4r. Interessant sind die Torb\u00f6gen des Innenhofs mit je zwei B\u00e4ren und die Klinken der Gittert\u00fcren zu den Innenh\u00f6fen. ngg_shortcode_2_placeholder<\/p>\n<p>Der Weg f\u00fchrte uns weiter ins Nikolaiviertel. Der erste B\u00e4r der ins Auge fiel, war der goldene Berliner B\u00e4r mit Wappenkrone des ehemaligen \u201eRathaus Caf\u00e9\u201c (insolvent durch Rauchverbot) Rathausstr. 17.<br \/>\nDas Band der Bezirke wird leider von vielen Besuchern nicht wahrgenommen. Uns interessierten wie immer die Bezirkswappen mit B\u00e4r.<br \/>\nDas Kurf\u00fcrstenhaus an der Spree mit seiner leuchtend roten Fassade aus rotem Sandstein und dem Durchgang \u00fcber vier Innenh\u00f6fe, den Kurf\u00fcrstenh\u00f6fen bis zur Poststra\u00dfe, befindet sich ebenfalls ein B\u00e4r. Das Kurf\u00fcrstenhaus wurde 1895 &#8211; 1897 vom dem Architekten Carl Gause errichtet, im Jahre 1929 wurde es erweitert. Die Fassade ist reich verziert mit zahlreichen Schmuckelementen, ornamentalen und fig\u00fcrlichen Reliefs und Medaillons, die Geb\u00e4udemitte ist durch den Giebel besonders hervorgehoben.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_3_placeholder Der Gr\u00fcndungsbrunnen vor der Nikolaikirche besteht aus Sandstein und Stahl und wurde zur 750 Jahrfeier Berlins erreichtet. Die schmiedeeiserne Bekr\u00f6nung schuf der Kunstschmied Hans-Joachim Kunsch und die Bronzekette fertigte Stefan Kuschel an. Drei Stufen f\u00fchren zu einem achteckigen Brunnenbecken von vier Metern Durchmesser. An den Seiten sind Wappen angebracht. In der Mitte steht eine sechs Meter hohe S\u00e4ule, die von einem B\u00e4ren bekr\u00f6nt wird und ein Wappenschild mit einem Adler h\u00e4lt. Der im \u00e4ltesten Siedlungsgebiet Berlins aufgestellte Brunnen soll an die Gr\u00fcndung der Stadt erinnern. Die Bronzekette wurde 2012 gestohlen, inzwischen wurde sie ersetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nikolaikirche ist die \u00e4lteste noch intakte Kirche Berlins und steht unter Denkmalschutz. Erbaut in den Jahren 1230 bis 1250 pr\u00e4gte die zun\u00e4chst unsymmetrische Einturmfassade bis ins 19. Jahrhundert das Bild der Stadt. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde im Zuge einer Restaurierung die noch heute bestehende Doppelturmfassade errichtet. Die beiden vergoldeten Turmspitzen bestehen jeweils aus einer 1,20 Meter gro\u00dfen Hauptkugel, Tragrohr, Kugelspitze und Wetterfahne. Eine Wetterfahne ziert das Berliner Wappentier den Berliner B\u00e4ren der in einem Wappen die Entstehungszahl 1981 tr\u00e4gt.<br \/>\nIm Zweiten Weltkrieg, zwischen 1943 und 1945, ging das Nikolaiviertel im Bombenhagel und bei Stra\u00dfenk\u00e4mpfen zugrunde. Nach Kriegsende wurden die \u00dcberreste beseitigt, auch einige weniger zerst\u00f6rte Geb\u00e4ude abgerissen. In der Berliner Stadtplanung spielte das Gebiet jahrzehntelang keine Rolle. Die Situation \u00e4nderte sich erst, als 1987 die 750-Jahr-Feier Berlins bevorstand. Die Stadtverwaltung zeigte eine neue Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die historischen Wurzeln und plante, auf dem Brachland ein attraktives und auch touristisch anziehendes Stadtviertel zu entwickeln.<br \/>\nIm Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und M\u00fchlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische H\u00e4user aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die urspr\u00fcnglich woanders standen, rekonstruiert.<br \/>\nHier war unser Ziel erreicht und Frau Junge bedankte sich f\u00fcr die Aufmerksamkeit der Teilnehmer, ebenfalls Herr Bentz bei Frau Junge.<br \/>\nNun hoffen wir auf gute Fotos, die uns die Fotografen der Fotogruppe SichtWeisen aus dem M\u00fchlenbecker Land zur Verf\u00fcgung stellen werden.<\/p>\n<p>Herr Bentz bedankte sich im Namen der beiden Gruppen bei Frau Junge f\u00fcr die zahlreichen Informationen zum Berliner B\u00e4r mitten im Herzen der Stadt Berlin. Viele werden jetzt mit dem &#8222;B\u00e4renblick&#8220;\u00c2\u00a0 ganz anders die Stadt wahrnehmen und auch den einen oder anderen &#8222;B\u00e4r&#8220; entdecken.\u00c2\u00a0 Einige lie\u00dfen den Tag bei einer sch\u00f6nen Rast bei Caf\u00e9 und Kuchen ausklingen.<\/p>\n<p>Einige B\u00e4renfreunde fuhren noch in den K\u00f6llnischen Park und hatten das Gl\u00fcck, dass Schnute sich drau\u00dfen aufgehalten hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Christa Junge<\/p>\n<p>Quelle Wikipedia<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Berliner B\u00e4r am Roten Rathaus und im Nikolaiviertel war das Ziel<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,2,36,23,12,56,49,26,3,47],"tags":[],"class_list":["post-4625","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-barenzwinger","category-berlin-bar","category-berliner-bar","category-fragen_und_antworten","category-jahr-2015","category-kunstler","category-schnute","category-topthema","category-wappentier"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4625"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4625\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5107,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4625\/revisions\/5107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}