{"id":55,"date":"2006-09-04T22:52:42","date_gmt":"2006-09-04T20:52:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=55"},"modified":"2007-04-13T12:33:20","modified_gmt":"2007-04-13T10:33:20","slug":"besuch-des-wassersportmuseums-in-berlin-grunau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/besuch-des-wassersportmuseums-in-berlin-grunau\/","title":{"rendered":"Besuch des Wassersportmuseums in Berlin-Gr\u00fcnau"},"content":{"rendered":"<p>Am 2. September 2006 trafen sich einige Mitglieder und Freunde des Vereins der Berliner B\u00e4renfreunde zu einem Ausflug zum Wassersportmuseum in Berlin-Gr\u00fcnau.<!--more-->Am Samstag, den 2. September 2006 trafen sich  Mitglieder und Freunde des Vereins der Berliner B\u00e4renfreunde zu einem Ausflug nach Schm\u00f6ckwitz.<\/p>\n<p>Im Vorfeld gab es eine Information in der Presse, dass die interessante und sch\u00f6nste Stra\u00dfenbahnlinie Deutschlands, die Linie 68 nach Schm\u00f6ckwitz, eingestellt werden sollte.<\/p>\n<p>Bei sch\u00f6nstem Sonnenschein trafen wir uns am S-Bahnhof Gr\u00fcnau an der Stra\u00dfenbahn Haltestelle der Linie 68.<\/p>\n<p>Nur eine Haltestelle weiter entfernt, in der Regattastrasse 191, besuchten wir das Wassersportmuseum. Der dortige ehrenamtliche Leiter, Herr Werner Philipp (mein ehemaliger Lehrer), hatte sich die Zeit genommen und uns sehr sachkundig durch das Museum gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Museum wurde 1980 als Privatsammlung durch Herrn Werner Philipp und die Mitarbeit seiner Sch\u00fcler begonnen und 1990 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt K\u00f6penick und der Stiftung Stadtmuseum im B\u00fcrgerhaus Gr\u00fcnau er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Das Museum ist aus einem kleinen privaten Ruderverein hervorgegangen, dem Wassersportmuseum Ruder Club Gr\u00fcnau, der von 1988 &#8211; 2003 existierte. Im Jahr 1991 wurde daraus der F\u00f6rderverein des Museums. 1994 wurde die Sammlung der Stadt Berlin geschenkt und seit 1996 sind die Stiftung Stadtmuseum und das Bezirksamt K\u00f6penick Tr\u00e4ger des Museums.<\/p>\n<p>Zehn Jahre nach Er\u00f6ffnung zog das Museum auf das Regattagel\u00e4nde und stellt dort in zwei Ausstellungsr\u00e4umen auf \u00fcber 350 Quadratmetern \u00fcber 200 Exponate aus. Im ersten Teil des Museums konnten wir viel \u00fcber die Geschichte des Wassersports in Berlin, speziell in Gr\u00fcnau erfahren.<\/p>\n<p>Seit 125 Jahren gibt es Wassersport in Berlin. Wir erfuhren viel \u00fcber die ersten Vereine und dass es auch Frauenvereine gab, zu dieser Zeit ein gro\u00dfer Fortschritt und fast eine Sensation.<\/p>\n<p>Nur eine kurze Zusammenfassung: 1925 existierten auf der Oberspree zwischen Treptow und K\u00f6penick (11km) 73 Ruder Clubs, 6 Paddler\/Canoe Clubs, 3 Segel Clubs, 8 Badeanstalten, 4 Motor Yacht Clubs, 2 Schwimmvereine und 29 Gastst\u00e4tten. (Quelle \u201eHipp Hipp Hurra\u201c 1925). \u00dcber den Besuch Kaiser Wilhelms und dem Kaiser Pavillon, der bis 1945 noch zu sehen war, konnte Herr Philipp auch Einiges berichten.<\/p>\n<p>Die Olympiade 1936, der Wassersport in der Kriegszeit, die Verfolgung einzelner Sportler und die Aufl\u00f6sung kompletter Vereine wurde dokumentiert.<\/p>\n<p>In den 50iger Jahren bis zur Wende war die Regattastrecke Gr\u00fcnau in der Welt des Wassersports ein Begriff, es gab viele internationale Wettk\u00e4mpfe (Rudern, Kanu, Segeln). Das Sportleistungszentrum befand sind hier und viele DDR Sportler, drunter viele Olympioniken haben u.a. hier ihre Medaillen gewonnen. Im zweiten Teil des Museums konnten wir die Entwicklung und Geschichte des Bootsbaues an einzelnen Ausstellungsst\u00fccken gut erkennen. Auch \u00fcber die Geschichte des Sportdenkmals und seinen Abriss in den 70iger Jahren haben wir erfahren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-content\/uploads\/wassersportmuseum01.jpg\" id=\"image56\" alt=\"Wassersportmuseum Berlin-Gr\u00fcnau\" \/><br \/>\n<em>Der Leiter des Wassersportmuseums in Berlin Gr\u00fcnau, die<br \/>\nMitglieder des Berliner B\u00e4renfreunde e.V. und einige Freunde<br \/>\ndes Vereins. Der Holzb\u00e4r auf dem Foto ist von 1920 und geh\u00f6rt<br \/>\nFrau Junge privat.<\/em><\/p>\n<p>Heute wird versucht, dieses Denkmal in modernerer Form wieder aufleben zu lassen. Noch immer werden die Steine des alten Sportdenkmals gesucht. Leider hat man nur sehr wenige einzelne Original Steine gefunden, auf denen sich damals alle Wasserportvereine Deutschlands mit Name, Ort und Jahr verewigt hatten. Das ist sicherlich eine Aufgabe, die nur mit Hilfe aller Wassersportbegeisterten zu l\u00f6sen ist.<\/p>\n<p>Wir danken Herrn Werner Philipp herzlich f\u00fcr die interessante F\u00fchrung und w\u00fcnschen allen Mitarbeitern des Wassersportmuseums weiterhin viel Erfolg und viele Besuchergruppen.<\/p>\n<p>Vom Wassersportmuseum fuhren wir weiter mit der Linie 68, an den Gr\u00fcnauer Booth\u00e4usern, dem Strandbad und der &#8222;Bammelecke&#8220; (einer Badestelle an der Dahme) vorbei. Die sch\u00f6ne Strecke durch den Wald und Karolinienenhof, dann weiter Richtung Schm\u00f6ckwitz &#8211; ging leider schnell vorbei. In Schm\u00f6ckwitz st\u00e4rkten wir uns im &#8222;Schm\u00f6ckwitzer Krug&#8220; mit Kaffee und Kuchen. Ein Spaziergang am Ufer der Dahme mit Blick auf den Seddinsee beendete unseren Ausflug.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-content\/uploads\/wassersportmuseum02.jpg\" id=\"image57\" alt=\"Mitglieder und Freunde der Berliner B\u00e4renfreunde e.V.\" \/><br \/>\n<em>Nach dem Kaffeetrinken im Schm\u00f6ckwitzer Krug ein kleiner<br \/>\nSpaziergang am Ufer der Dahme mit Blick auf den Seddinsee.<br \/>\nGini, die Eurasier H\u00fcndin war mit dabei. Es war ein wundersch\u00f6ner<br \/>\nsonniger Tag mit 27\u00c2\u00b0C.<\/em><\/p>\n<p>Auf der Homepage des <a href=\"http:\/\/www.wassersportmuseum-gruenau.de\" target=\"_blank\">Wassersportmuseums Gr\u00fcnau<\/a> finden Sie alles Wissenswerte dar\u00fcber.<\/p>\n<p>(Christa Junge)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. September 2006 trafen sich einige Mitglieder und Freunde des Vereins der Berliner B\u00e4renfreunde zu einem Ausflug zum Wassersportmuseum in Berlin-Gr\u00fcnau.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-55","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jahr-2006"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}