{"id":595,"date":"2009-08-23T10:40:34","date_gmt":"2009-08-23T09:40:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=595"},"modified":"2011-09-22T10:20:10","modified_gmt":"2011-09-22T09:20:10","slug":"berliner-barenzwinger-wurde-70-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berliner-barenzwinger-wurde-70-jahre\/","title":{"rendered":"Berliner B\u00e4renzwinger wurde 70 Jahre"},"content":{"rendered":"<p>Es gab wieder etwas zu Feiern am B\u00e4renzwinger. Am 22. August wurde er 70 Jahre alt &#8211; und das wurde mit einer gro\u00dfen Festveranstaltung zelebriert.<!--more--><strong>70 Jahre Berliner B\u00e4renzwinger &#8211; ein Grund zum Feiern<\/strong><\/p>\n<p>Am 22. August 2009 wurde mit Berlinern und Berlinerinnen und mit G\u00e4sten der Stadt das 70j\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Berliner B\u00e4renzwingers gefeiert.<\/p>\n<p>Obwohl die Stadt durch den Leichtathletik-WM-Marathon im Zentrum Berlins abgesperrt war, fanden viele Besucher den Weg in den K\u00f6llnischen Park, um das Programm zum Zwingergeburtstag zu erleben.<\/p>\n<p>Die ersten Besucher kamen schon sehr fr\u00fch und brachten Obst f\u00fcr die B\u00e4ren mit, das sie bei den B\u00e4renpflegerinnen abgaben. Sie nutzen zudem die Zeit und schauten in die Ordner des Vereins, um sich \u00fcber seine Arbeit zu informieren. Man kam ins Gespr\u00e4ch. Einige Kinder malten B\u00e4ren.<\/p>\n<p>Frau Junge er\u00f6ffnete die Veranstaltung mit einf\u00fchrenden Worten zur Geschichte des Berliner B\u00e4renzwingers. \u00dcber die Geschichte der dort lebenden B\u00e4ren und der Freundschaft zur Stadt Bern, da von dort 1939 und 1949 die ersten B\u00e4ren aus dem Berner B\u00e4rengraben zu uns nach Berlin kamen. Sie verlas einen G\u00e4stebucheintrag von Herrn Dr. Claudio G\u00e4bler, vom \u201eClub Berlin\u201c in Argentinien. Zum \u201eClub Berlin\u201c haben wir sehr enge Beziehungen, da 1994, also vor 15 Jahren, die Berliner B\u00e4renkinder Atze, Rieke und B\u00e4rolina in Buenos Aires ein neues zu Hause gefunden haben. Daf\u00fcr gab es Applaus.<\/p>\n<p>Auch verlas sie die Gru\u00dfworte von Herrn Prof. Dr. Schildger vom Berner Tierpark D\u00e4hlh\u00f6lzli, dem auch der Berner B\u00e4rengraben unterstellt ist. Diese wurden von den Besuchern ebenfalls mit Applaus bedacht. Unser Verein ist seit einigen Jahren mit ihm freundschaftlich verbunden.<\/p>\n<p>Dann bedankte sich Frau Junge bei den B\u00e4renpflegerinnen Frau Gnad,<br \/>\nFrau Kutzner und Frau Falk f\u00fcr die gute Pflege der beiden B\u00e4ren Maxi und Schnute, ebenfalls bei den Mitarbeitern des Gr\u00fcnfl\u00e4chen- und des Bezirksamtes vertreten durch Herrn Walter, Herrn Ollendorf, Frau Tielscher, Herr Hobrack und i.R. Herr Presser.<\/p>\n<p>Das Programm wurde kurz vorgestellt und dann ergriff der Bezirksb\u00fcrgermeister Herr Christian Hanke von Mitte\/Tiergarten das Wort. Dieser bedankte sich bei unserem Verein f\u00fcr die lange und gute Zusammenarbeit, auch daf\u00fcr, dass der Verein auf das Wohlergehen der Berliner Stadtb\u00e4ren achtet und auch Probleme anspricht. Er nahm Stellung zur Problematik des Tiersch\u00fctzes. Laut Aussage der Amtstier\u00e4rzte geht es Maxi und Schnute gut und das Bezirksamt sieht keinen Grund den B\u00e4renzwinger zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Zur Einweihung der Ehrentafel f\u00fcr Herrn Bern Unger fand Herr Dr. Hanke erinnernde Worte. Herr Unger ist unser 1. Vorsitzender. Er verstarb im Jahr 2005. Er engagierte sich sehr viel f\u00fcr die Stadt Berlin und den Berliner B\u00e4ren. Frau Niehoff \u00fcberraschte danach Frau Junge mit einem Blumenstrau\u00df, als Dankesch\u00f6n f\u00fcr die viele Arbeit die sie in den letzten Jahren geleistet hat. Sie freut sich sehr, dass der Verein der Berliner B\u00e4renfreunde, den ihr Vater gegr\u00fcndet hat, weiterhin das Thema Berliner B\u00e4r in seinen Mittelpunkt stellt.<br \/>\nFrau Unger (Berlin), ihre Tochter Frau Niehoff und ihr Schwiegersohn waren extra aus L\u00fcbeck angereist.<\/p>\n<p>Dann kann der gro\u00dfe Moment! Herr Ollendorf enth\u00fcllte die Gedenktafel. Es war ein gro\u00dfer r\u00fchrender Augenblick, der mit viel Beifall bedacht wurde.<\/p>\n<p>Das Programm ging weiter, der Kammerchor Wedding unter der Leitung von Prof. Dr. Marek Bob\u00e9th mit der Solistin Frau R\u00f6der sang bekannte Berlin Lieder, die jeder mitsingen konnte. Auf einmal erschien noch ein B\u00e4r, der beschwingt die Melodien im Takt mit wippte. Sein Erscheinen lie\u00df ein Raunen durch die Zuschauer gehen. Es war Herr Gerhard Oleszczyk, ein Mitglied unseres Vereins, der sich als Berliner B\u00e4r verkleidet hatte und sich unter die Besucher mischte. Besonders die Kinder waren von ihm fasziniert.<\/p>\n<p>Der Kammerchor Wedding unter seinem Dirigenten Herrn Prof. Dr. Marek Bob\u00e9th und der Solistin Frau R\u00f6der erhielten viel Applaus f\u00fcr ihre beschwingte Darbietung. Die Zuschauer waren begeistert.<\/p>\n<p>Frau Junge bedankte sich f\u00fcr den Auftritt des Chors und als Dankesch\u00f6n \u00fcberreichte sie dem Dirigenten und der Solistin eine Rose.<\/p>\n<p>Danach ergriff der Gesandte der Schweiz in Berlin, Herr Urs Hammer, das Wort. Er begann mit den Gemeinsamkeiten der beiden St\u00e4dte, mit der wirtschaftlichen und k\u00fcnstlerischen Zusammenarbeit und den B\u00e4ren, die eine enge Verbundenheit zwischen den St\u00e4dten darstellen. Und das schon seit sehr vielen Jahren. Frau Junge bedankte sich bei Herrn Hammer f\u00fcr seine freundlichen Worte zum 70. Jubil\u00e4um des Berliner B\u00e4renzwingers.<\/p>\n<p>Wir als Verein sind mit der Stadt Bern in der Schweiz eng verbunden und werden es auch weiterhin trotz der fehlenden St\u00e4dtepartnerschaft bleiben. Man braucht keinen Vertrag daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Inzwischen hatten Frau Gnad, Frau Kutzner und Frau Falk die Freifl\u00e4che mit dem besonderen B\u00e4renmen\u00fc vorbereitet. Dann ging ein \u201eAh..\u201c und ein \u201eOh..\u201c durch die Zuschauerreihen. Maxi und Schnute lie\u00dfen sich von ihren Nasen leiten und suchten sich das leckerste Mahl heraus.<\/p>\n<p>Eine Kiste mit Heu gef\u00fcllt, in dem Leckereien versteckt waren, wurde zuerst von Maxi in Sicherheit gebracht. Aber auch ein Eimer, der mit einem Seil am Ast hing, fiel der Neugier von Maxi zum Opfer.<br \/>\nZudem auch die Weintrauben, Melonen, eine Eis-Bombe gef\u00fcllt mit Obst und Fisch, mit einer Sonnenblume, Gefl\u00fcgel, Mangos, Orangen &#8211; alles war f\u00fcr die B\u00e4ren eine Schlemmermahlzeit. Schnute interessierte sich mehr f\u00fcr die Eisbombe.<\/p>\n<p>Die rbb Abendschau kam gerade richtig um den Anschnitt der Festtorte (spendiert von den Berliner B\u00e4renfreunden) zu erleben. Jeder wollte ein St\u00fcck vom leckeren Kuchen haben, es gab auch Kaffee dazu.<\/p>\n<p>Jetzt hatten die Besucher wieder Zeit, sich weiter \u00fcber die Arbeit des Vereins zu informieren, was sie intensiv taten. Unsere B\u00e4renjette veranstaltete ein b\u00e4riges Quiz f\u00fcr Kinder.<\/p>\n<p>Inzwischen war auch die Eisbombe aufgetaut und Schnute und Maxi fra\u00dfen sich durch das Obst, sogar die Melone war noch interessant f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Viele Besucher blieben noch, um die B\u00e4ren in Ruhe zu beobachten. Aber Maxi und Schnute zogen sich f\u00fcr eine Siesta zur\u00fcck. Die Vereinsmitglieder beendeten unseren Tag noch im Cafe Re, ein sch\u00f6ner Abschluss.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an die Kollegen des Gr\u00fcnfl\u00e4chenamtes Berlin Mitte\/Tiergarten, durch deren Hilfe klappte der Aufbau ben\u00f6tigter Tische, St\u00fchle und B\u00e4nke reibungslos.<\/p>\n<p><em>(Christa Junge)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gab wieder etwas zu Feiern am B\u00e4renzwinger. Am 22. 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