{"id":6739,"date":"2016-02-23T12:08:40","date_gmt":"2016-02-23T11:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=6739"},"modified":"2023-11-21T10:40:04","modified_gmt":"2023-11-21T09:40:04","slug":"baerenskulpturen-im-berliner-tierpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/baerenskulpturen-im-berliner-tierpark\/","title":{"rendered":"B\u00e4renskulpturen im Berliner Tierpark"},"content":{"rendered":"<p>Sprea von Jeremias Christensen (1859-1908)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Jeremias Christensen (1859-1908) war ein deutsch-d\u00e4nischer Bildhauer und Medailleur.<br \/>\n1894 beteiligte er sich an einem Wettbewerb f\u00fcr die Skulptur \u201eDie Spree oder Sprea\u201c, die in der Vorhalle des Magistratssitzungssaal im Roten Rathaus in Berlin Aufstellung finden sollte. Christensen ging an dem Wettbewerb, an dem sich 109 K\u00fcnstler beteiligten, als Sieger hervor. Erschuf 1895-97 das Modell f\u00fcr die marmorne \u201eSprea\u201c.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderDer Bildhauer Ochs f\u00fchrte das Werk in Tiroler Marmor aus. Die Kosten sollen 23.000 Goldmark betragen haben (Baecker 1995). Am 21. M\u00e4rz 1899 wurde die monumentale Skulptur in der Vorhalle zum Sitzungssaal des Magistrats im Berliner Rathaus aufgestellt. Es bedurfte einer Arbeit von zwei Tagen, die 140 Zentner schwere Figur an ihren zugedachten Standplatz zu bringen. Im Vestib\u00fcl des Hauses wurde ein Ger\u00fcst aufgebaut, \u00fcber welches man das Werk mit Flaschenz\u00fcgen bis zum ersten Stockwerk hievte. Diesem \u201eHauptst\u00fcck des Ausstattung des Raumes\u201c wurde dann offenbar wenig sp\u00e4ter ein Brunnenbecken aus bl\u00e4ulichem schlesischem Gestein vorgelegt (FD 1899).<br \/>\nChristensen gelang es, \u201eden Zug der Linien seine Marmorwerkes dem Linienzug jenes Bildes in harmonischen Einklang gebracht zu haben und dabei doch v\u00f6llig frei und ungezwungen zu entwickeln\u2026.\u201c schrieb die \u201cIllustrierte Zeitung\u201c.<\/p>\n<p>Zusammen mit einer Unmenge weiterer Kunstwerke, geh\u00f6rte die Sprea zu dem Versuch, das Rathaus zu einer Ruhmeshalle auszugestalten, um nach dem Sieg \u00fcber Frankreich im 19. Jahrhundert, und der damit gestiegenen Bedeutung Berlins als Hauptstadt etwas Einmaliges zu schaffen. Das Rathaus wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Bei seinem Wiederaufbau nach 1950 wurden die erhaltenen Kunstwerke nicht wieder aufgestellt, sondern in Museumsarchiven eingelagert oder an anderen Orten wieder aufgebaut.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderDie Denkmalpfleger des Magistrats sahen sich gl\u00fccklich, mit der Er\u00f6ffnung des Tierparks Berlin 1955, eine Bleibe f\u00fcr die \u201eSprea\u201c gefunden zu haben. Bevor die Marmorfigur an den Tierpark gegeben wurde, unterzog sie der VEB Stuck und Naturstein einer gr\u00fcndlichen Restaurierung\u00c2&nbsp;(Dathe 1980). So wurden fehlende Finger und Zehen sowie die Nase wieder ersetzt und angef\u00fcgt.<br \/>\nZun\u00e4chst fand die Skulptur einen provisorischen Standplatz s\u00fcdlich des heutigen Lamahauses1, am Rande des alten Baumbestandes, \u00fcber die Wiesen weithin sichtbar und mit Blickrichtung zum Friedrichsfelder Schloss. Mit Fertigstellung der Lamawiesen 1966 wurde die \u201eSprea\u201c an den Platz verlegt, wo sie noch heute steht (Dathe 1966). Sie ist eine der \u00e4ltesten im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde aufgestellten Plastiken.<\/p>\n<p>\u201eDiese Frauenfigur symbolisiert die Spree, die den B\u00e4ren (also Berlin) mit Wasser versorgt.\u201c<br \/>\n(Dathe 1980)<\/p>\n<p>Quelle Wikipedia<br \/>\nDer k\u00fcnstlerische Schmuck des Tierparks Berlin 2009<br \/>\nMITTEILUNGEN DES VEREINS F\u00dcR DIE GESCHICHTE BERLINS Januar 1997<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sprea von Jeremias Christensen (1859-1908)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,36,23,73,59,12,96,49,3,47],"tags":[],"class_list":["post-6739","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-berlin-bar","category-berliner-bar","category-berliner-tierpark","category-bildhauer","category-fragen_und_antworten","category-jahr-2016","category-kunstler","category-topthema","category-wappentier"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6739"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18383,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6739\/revisions\/18383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}