{"id":6978,"date":"2016-06-01T00:18:56","date_gmt":"2016-05-31T22:18:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=6978"},"modified":"2016-11-05T12:48:53","modified_gmt":"2016-11-05T11:48:53","slug":"berliner-strassenbahn-mit-baeren-aus-torgau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berliner-strassenbahn-mit-baeren-aus-torgau\/","title":{"rendered":"Berliner Stra\u00dfenbahn mit B\u00e4ren aus Torgau"},"content":{"rendered":"<p>Werbung f\u00fcr den Tourismusverband S\u00e4chsisches Elbland e.V.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Seit Anfang M\u00e4rz 2014 f\u00e4hrt die Stra\u00dfenbahn in Berlin mit der Elbland-Werbung.<br \/>\nAnlass f\u00fcr die Pressever\u00f6ffentlichung war damals die Internationale Tourismusb\u00f6rse (ITB) in Berlin (s. PM Stra\u00dfenbahn Berlin).<\/p>\n<p>Der Werbevertrag wird j\u00e4hrlich neu vereinbart bzw. verl\u00e4ngert, das steht in Abh\u00e4ngigkeit, ob die F\u00f6rdermittel f\u00fcr den Mediapreis weiterhin bereitgestellt werden und ob die Partner sie weiterhin mitfinanzieren. Die Stadt Dresden ist in diesem Jahr &#8222;ausgestiegen&#8220; und daf\u00fcr ist Torgau neu dabei, d. h. der Bildbereich von Dresden wurde durch das Motiv &#8222;Schloss Hartenfels und B\u00e4ren&#8220; im Februar ersetzt. Wir gehen davon aus, dass die Stadt Torgau die Werbema\u00dfnahme mindestens ein weiteres Jahr mittr\u00e4gt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gestaltung haben wir die Dresdner Werbeagentur &#8222;markenteam&#8220; beauftragt, da diese Agentur bereits Erfahrungen mit Verkehrsmittelwerbung hat (z. B. Gestaltung von Stra\u00dfenbahnen in Potsdam und Erfurt). Dass sie in diesem Jahr durch die B\u00e4ren mit dem Hintergrund von Schloss Hartenfels ein besonderer Hingucker ist, kann man nicht verleugnen. Der gro\u00dfe Bereich wurde aus Fotos gestaltet und mit Folie in einem speziellen Verfahren aufgeklebt.<\/p>\n<p>WallDecaux, ein Unternehmen f\u00fcr internationale Stadtm\u00f6blierung und Au\u00dfenwerbung und zur Wall AG geh\u00f6rend, ist immer auf der Suche nach neuen Werbepartnern. Die Wall AG ist seit 2009 Teil der internationalen JCDecaux-Gruppe, der Nummer 1 der Au\u00dfenwerbung weltweit. Besonders Tourismusverb\u00e4nde, die f\u00fcr Landschaften, St\u00e4dte, Schl\u00f6sser usw. werben (alle sind attraktive auff\u00e4llige Bildmotive mit &#8222;Langzeitg\u00fcltigkeit&#8220;) kommen als Werbepartner in Betracht.<\/p>\n<p>Eine Mitarbeiterin von WallDecaux stellte die unterschiedlichen Werbem\u00f6glichkeiten auf Stra\u00dfenbahnen, Bussen, LKW, auf Plakaten usw. im Sommer 2013 in der Gesch\u00e4ftsstelle des Tourismusverband S\u00e4chsisches Elbland e. V. in Mei\u00dfen vor.<\/p>\n<p>Dort wurde entschieden die Stra\u00dfenbahnwerbung zu nutzen und im Herbst 2013 wurden die Mittel im Rahmen des F\u00f6rderplans Tourismus beim S\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit f\u00fcr das Jahr 2014 beantragt. Zuvor wurden imagepr\u00e4gende gro\u00dfe Leistungspartner angesprochen, ob sie eine solche Ma\u00dfnahme mittragen w\u00fcrden.<br \/>\nNachdem die staatlichen F\u00f6rdermittel Ende 2013 bewilligt worden sind, wurden verpflichtende Vereinbarungen mit den Partnern unterzeichnet. In f\u00fcr derartige Projekte extrem kurzer Zeit wurden in gemeinsamen Beratungen und E-Mail-Austausch die Gestaltungsentw\u00fcrfe besprochen und schlie\u00dflich die Endfassung best\u00e4tigt, so dass die Folienproduktion und Montage bereits im Februar erfolgen konnte. F\u00fcr 2016 ist der Partner Torgau und die B\u00e4ren und die sch\u00f6ne Landschaft auf der Stra\u00dfenbahn tun ihr \u00fcbriges. Seit M\u00e4rz 2016 ist das neue Motiv auf den Linien M4, M5 und M6 zu finden, nicht die Stra\u00dfenbahn wird neu beklebt, sondern nur die elektronischen Anzeigen gewechselt. ngg_shortcode_1_placeholder<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfenbahnwerbung hat man mit Bedacht gew\u00e4hlt. Sie erreicht sehr viele &#8222;Augen&#8220;, wird also sehr viel mehr wahrgenommen als Plakate. Und: Stra\u00dfenbahnen haben als umweltfreundliche Verkehrsmittel ein gutes Image, mit dem wir uns identifizieren k\u00f6nnen. T\u00e4glich benutzen in Berlin Tausende Menschen die Stra\u00dfenbahnen und das Foto, wie in diesem Fall, l\u00e4sst Urlaubsstimmung wach werden.<\/p>\n<p>Quelle<br \/>\nTourismusverband S\u00e4chsisches Elbland e.V. in Mei\u00dfen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fast 600 Jahre B\u00e4rentradition auf Schloss Hartenfels in Torgau seit M\u00e4rz 2016 Vorbild f\u00fcr Werbung auf Berliner Stra\u00dfenbahn<\/p>\n<p>Die Torgauer B\u00e4ren geh\u00f6ren zum Schloss Hartenfels, Einheimische als auch Besucher sehen in ihnen das tierische Wahrzeichen von Torgau. Seit dem Sommer 2015 gibt es wieder drei Braunb\u00e4ren, die das historische Gem\u00e4uer &#8222;bewachen&#8220;. Jette (23), Bea (3) und Benno (3) erfreuen Tag f\u00fcr Tag ihr Publikum.<\/p>\n<p>1624 schaffte Kurf\u00fcrst Johann Georg I. die heutige Form des B\u00e4rengrabens: \u00dcber 30 B\u00e4ren wurden untergebracht. 1759 sorgte die preu\u00dfische Armee des Prinzen Heinrich in ihrer Heeresverpflegungsorder finanziell f\u00fcr die F\u00fctterung der &#8222;wilden Tiere&#8220;. Die Schlacht bei Torgau im 18. Jahrhundert unterbrach dann aber vorerst diese Tradition. Im B\u00e4rengraben gab es keine Tiere mehr. Anschlie\u00dfend interessieren sich mehrere Nachnutzer des Schlosses leider nicht mehr f\u00fcr die Erhaltung und Wiederbesetzung des B\u00e4rengrabens.<br \/>\nIn den 50er Jahren wollte die Torgauer Bev\u00f6lkerung ihre B\u00e4rentradition wiederbeleben. Der damalige Museumsleiter, Lehrer Markus, richtete an den Zoologischen Garten Leipzig eine Bitte wegen B\u00e4ren f\u00fcr Torgau. So wurde der B\u00e4rengraben in etwa 5000 freiwilligen Arbeitsstunden aufgebaut und 1953 zog mit vier ausgewachsenen B\u00e4ren wieder Leben ein. Nur drei Jahre sp\u00e4ter begann die Zucht der Raubtiere. Die in Torgau geborenen Jungtiere wurden im linken Teil des Grabens untergebracht. 1965 waren aus dem ersten Stammbesatz 58 Nachkommen geboren, die \u00fcberwiegend an Zirkusse abgegeben wurden. Heute werden auf Schloss Hartenfels keine B\u00e4ren mehr gez\u00fcchtet!<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholderBis 1993 k\u00fcmmerten sich Frau Siegert und danach Frau St\u00f6lz um die B\u00e4ren. Mit Gabriele Mierau und Angela Mierau-Fausack erfolgte ein Wechsel bei den B\u00e4renpflegern, auch liebevoll B\u00e4renm\u00fctter genannt.<br \/>\nIn den letzten Jahren schrumpfte der Bestand der B\u00e4ren stetig. Im Jahr 2015 war durch Bea und Benno wieder Zuwachs zu verzeichnen. Mit der abgeschlossenen Sanierung des Fl\u00fcgels E des Schlosses abgeschlossenen Sanierung des Schlosses Hartenfels des Fl\u00fcgels E, der damit verbundenen Erneuerung der beiden B\u00e4rengr\u00e4ben und des fertiggestellten Neubaus von modernen, artgerechten B\u00e4renst\u00e4llen im Keller des Fl\u00fcgels E sind f\u00fcr die Zukunft der Torgauer B\u00e4ren wieder positive Weichen gestellt. Die alten B\u00e4renst\u00e4lle an der Stadtmauer wurden abgerissen.<\/p>\n<p>Zahlreiche B\u00fcrger, das Landratsamt Nordsachsen, die Gro\u00dfe Kreisstadt Torgau, Vereine und Firmen ziehen an einem Strang, um die Zukunft der Torgauer B\u00e4ren abzusichern. Vielen Beteiligten ist Dank zu sagen, vor allem aber der Torgauer B\u00e4renstiftung, die sich mit dem Einwerben zahlreicher Spenden um die B\u00e4ren verdient macht.<br \/>\nTorgau und seine B\u00e4ren-Maskottchen geh\u00f6ren einfach zusammen. Und die Menschen lieben ihre gro\u00dfen &#8222;Teddys&#8220;. Dennoch bittet das Landratsamt Nordsachsen die Besucher darum, KEIN Futter in den B\u00e4rengraben zu werfen. Die Tiere werden ausgewogen von ihren Pflegerinnen versorgt. &#8222;Fremdes Futter tut den B\u00e4ren nicht gut. Wer helfen will, der sollte spenden&#8220;, betont Gabriele Mierau.<br \/>\nngg_shortcode_3_placeholderUnser Verein hat schon 2008 \u00fcber die Torgauer B\u00e4ren berichtet.<\/p>\n<p>Quelle Schloss Hartenfels<\/p>\n<p>http:\/\/www.schloss-hartenfels.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werbung f\u00fcr den Tourismusverband S\u00e4chsisches Elbland e.V.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,12,96,49,3],"tags":[],"class_list":["post-6978","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-fragen_und_antworten","category-jahr-2016","category-kunstler","category-topthema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6978"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6978\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7045,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6978\/revisions\/7045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}