{"id":7010,"date":"2016-06-06T10:33:22","date_gmt":"2016-06-06T08:33:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=7010"},"modified":"2016-11-05T12:48:47","modified_gmt":"2016-11-05T11:48:47","slug":"berliner-baer-skulptur-im-berliner-tierpark-am-spielplatz-von-georg-wrba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berliner-baer-skulptur-im-berliner-tierpark-am-spielplatz-von-georg-wrba\/","title":{"rendered":"Berliner B?r &#8211; Skulptur im Berliner Tierpark (am Spielplatz) von Georg Wrba,"},"content":{"rendered":"<p>Original heute im B?rensaal des Alten Stadthauses<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Heute stellen wir Ihnen erneut eine B?renskulptur aus dem Berliner Tierpark in Friedrichsfelde vor.<\/p>\n<p>Das Original befindet sich heute im B?rensaal des Alten Stadthauses<\/p>\n<p>Der einzige B?r in unseren Breiten, dem man ein angedeutetes L?cheln nachsagt, ist der vom Bildhauer Georg Wrba (1872-1939) geschaffene mittelgro?e Bronze-Petz. Dem Vernehmen nach hatte sich der K?nstler Studienhalber sogar einen Zoo-B?ren ins Atelier bringen lassen &#8211; nat?rlich im K?fig. Die hergestellte N?he zum B?ren hielt ihn nicht davon ab, uns eine geheimnisvolle Skulptur zu hinterlassen, die nicht klar erkennen l?sst, ob das Tier nun ein Grienen andeutet oder dabei ist, mit seinem leicht ge?ffneten Maul hinterh?ltig die starken F?nge zu blecken. Dieser B?r, der zur Erstausstattung des 1911 fertig gestellten Alten Stadthauses am Molkenmarkt in Mitte (Foto) geh?rte, war damals &#8211; und ist heute wieder &#8211; architektonischer Mittelpunkt des nach ihm benannten zentralen Saales dieses Rathaus-Erg?nzungsbaues. Den f?r Berlin von alters her symboltr?chtigen Beutegreifer hatte der Architekt und Stadtbaurat Ludwig Hoffmann (1852-1932) in Auftrag gegeben. Er ist der Erbauer des Stadthauses.<br \/>\nDenn als der &#8211; pr?zise gesagt &#8211; erste Bronzeb?r in der 19 Meter hohen Halle stand, erhielt der Raum einen unerwartet beklemmenden Charakter: Das Tier auf dem Postament aus lothringischem juragelbem Kalkstein in der Saalmittelachse war &#8211; obwohl in vereinbarter Gr??e gefertigt &#8211; viel zu kolossal und beherrschte den Raum ?ber Geb?hr. &#8222;Der gro?e B?r dr?ckte die Halle in ihrer Gesamtheit arg herab und machte die Einzelheiten recht unscheinbar&#8220;.<br \/>\nngg_shortcode_0_placeholderWrba schuf daraufhin den kleineren, den uns bekannten Berliner Petz, der nun im richtigen Gr??enverh?ltnis zur H?he der Saal-W?nde aus toskanischen Pilastern (Wandpfeilern) steht. Nach einem Halbjahrhundert 1959 wurde Wrbas Petz allerdings in den Friedrichsfelder Tierpark verbracht und aufgestellt.<br \/>\nDer B?r hat seine Geschichte wie das Alte Stadthaus, in dem er wieder steht. Das graue Geb?ude war, von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann entworfen, am 29. Oktober 1911 als Erweiterung des Berliner Rathauses als &#8222;Stadthaus&#8220; eingeweiht worden. Nachdem 1938 das &#8222;Neue Stadthaus&#8220; in der Klosterstra?e bezogen wurde, bekam das bisherige Stadthaus seine jetzige Bezeichnung &#8222;Altes Stadthaus&#8220;. Von 1950 bis 1990 sa? in dem kuppelgekr?nten Haus an der J?den Stra?e der DDR-Ministerrat. 1958 war der gro?e Saal, die &#8222;B?renhalle&#8220;, zu einem modernen Konferenz- und Empfangssaal umgebaut worden. Da passte das Tier auf dem Sockel nicht ins Bild.<br \/>\nAls Hausherr im Alten Stadthaus er?ffnete Innensenator Werthebach im Juni 2001 den von Architekt Gerhard Spangenberg rekonstruierten B?rensaal, aber der B?r war nicht dabei. Der Tierpark wollte ihn nur gegen eine Kopie hergeben, und so ist es nun geschehen: Wrbas B?r wurde in der Bronzegie?erei Noack in Leipzig f?r 30 000 Mark gewisserma?en geklont, der Zwilling kam in den Tierpark, das Original auf den neuen Sockel.<br \/>\nngg_shortcode_1_placeholderDie Kopie ist so gut gelungen, dass sogar Stammbesucher den Austausch nicht bemerkten. Sie erhielt ihren Standort wieder auf dem Kinderspielplatz im Berliner Tierpark.<br \/>\n2004 wurden auch die vier Berlin-S?ulen an ihrem historischen Ort, im Vestib?l J?denstra?e, wieder aufgestellt. Die Steins?ulen mit vier bronzenen auf Weltkugeln stehenden B?renskulpturen, Werke des Bildhauers Ignatius Taschner (1871-1913), wurden im Rahmen der Umbauten des Stadthauses 1950 entfernt. W?hrend die B?renskulpturen im M?rkischen Museum eingelagert waren, galten die Steins?ulen mit Motiven des Berliner B?ren und der Berolina als verschollen. Nachdem die wichtigsten Teile der S?ulen 2001 in einem Potsdamer Privatgarten gefunden und vom Land Berlin erworben wurden, lie? man die fehlenden Teile, Postamente und Kapitelle nach Bildquellen nachsch?pfen, sodass die Berlin-S?ulen heute wieder als Gesamtkunstwerk erlebbar sind.<br \/>\nGeorg Wrba (1872 &#8211; 1939) war ein deutscher Bildhauer, Medailleur und Grafiker. Er geh?rte zu den bedeutenden deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts und schuf weit ?ber 3000 plastische Werke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle<\/p>\n<p>Das Alte Stadthaus in\u00a0 Berlin<br \/>\nDer k?nstlerische Schmuck des Tierparks Berlin<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Original heute im B?rensaal des Alten Stadthauses<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,23,73,48,12,96,49,3,47],"tags":[],"class_list":["post-7010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-berliner-bar","category-berliner-tierpark","category-bildhauerin","category-fragen_und_antworten","category-jahr-2016","category-kunstler","category-topthema","category-wappentier"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7010"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7104,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7010\/revisions\/7104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}