{"id":7283,"date":"2016-06-10T17:57:03","date_gmt":"2016-06-10T15:57:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=7283"},"modified":"2016-11-05T12:48:07","modified_gmt":"2016-11-05T11:48:07","slug":"meister-petz-co-keramische-baeren-in-vielerlei-gestalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/meister-petz-co-keramische-baeren-in-vielerlei-gestalt\/","title":{"rendered":"Meister Petz &#038; Co. Keramische B\u00e4ren in vielerlei Gestalt."},"content":{"rendered":"<p>Ausstellung im Keramik-Museum Berlin<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Ausstellung im Keramik-Museum Berlin<\/strong><br \/>\n<strong> 5. Juni 2016 &#8211; 5. Juni 2017<\/strong><\/p>\n<p>Das Museum befindet sich nahe dem Richard-Wagner Platz, zwischen der Wilmersdorfer Stra\u00dfe und dem Gierkeplatz mit der Luisenkirche, in der Schustehrusstra\u00dfe 13.<br \/>\nAm 27. Mai 2016 brachte ich dem Leiter des Keramik-Museums Berlin, Heinz-Joachim Theis 14 Berliner B\u00e4ren, aus meiner eigenen Sammlung im Namen des Vereins der Berliner B\u00e4renfreunde f\u00fcr die kommende Ausstellung vorbei. Die Ausstellung beginnt am 5. Juni 2016 und endet am 5. Juni 2017, das ist ein ganzes Jahr!<br \/>\nHeinz-Joachim Theis zeigte meinem Enkel Christopher und mir die Museumsr\u00e4ume und wir bekamen eine exklusive F\u00fchrung. Das war schon sehr beeindruckend, aber auch das Museum selbst, im \u00e4ltesten Haus von Charlottenburg, mit seinen verwinkelten aber gro\u00dfen R\u00e4umen, dem sch\u00f6nen Innenhof ist einfach nur traumhaft.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderAm Samstag, den 4. Juni 2016, 19:00 Uhr trafen sich bei hei\u00dfem Sonnenwetter viele interessierte Keramik-Freunde zur Ausstellungser\u00f6ffnung. Heinz-Joachim Theis, Leiter des Keramik-Museums Berlin begr\u00fc\u00dfte die Besucher herzlich und bedankte sich u.a. bei Florentine und G\u00f6tz Bredow, Teddy-Museum Berlin und bei Christa Junge, Vorsitzende des Vereins Berliner B\u00e4renfreunde e.V. als Leihgeber. Er sprach \u00fcber die Geschichte des Hauses und die aktuellen Ausstellungen.<\/p>\n<p>Eine Retrospektive, vom 5. Juni bis 11. Juli 2016 zu sehen, ist die von Claus Tittmann zu Ehren seines 75. Geburtstages. Er wurde 1941 in Leipzig geboren und ist ein sehr bekannter Keramiker und Bildhauer. Von 1973 bis 1975 besuchte er die staatliche Fachschule f\u00fcr Keramik in Landshut. 1975 gr\u00fcndete er seine eigene Werkstatt in Thurnau-Berndorf, dort arbeitet er bis heute.<br \/>\nDer K\u00fcnstler zeigt im \u201eKMB-Kabinett\u201c in der kleinen Retrospektive Ausschnitte seiner Arbeiten aus vier Jahrzehnten.<\/p>\n<p>Dr. Mayaka, Vorstandsmitglied sprach \u00fcber die Ausstellung von Claus Tittmann zu Ehren seines 75. Geburtstages. Von seiner unersch\u00f6pflichen Arbeit, seinem Lebenswerk. Sie zeigte auch die Bedeutung der Arbeiten dieses Ausnahmek\u00fcnstlers auf und w\u00fcnscht den Besuchern einen interessierten Blick auf die Arbeiten von Claus Tittmann. Am Tag der Er\u00f6ffnung seiner Ausstellung war der K\u00fcnstler pers\u00f6nlich anwesend und die Besucher konnten sich mit ihm und seiner Kunst direkt vor Ort auseinandersetzten. Er stand den Besuchern Rede und Antwort.<\/p>\n<p>Die musikalische Umrahmung \u00fcbernahmen \u201eImmergr\u00fcn &amp; Friends\u201c mit Folklore, Swing und Evergreens. Nachdem die Besucher sich die aktuellen Ausstellung und auch die anderen Ausstellungen angeschaut haben, nutzten sie die Gelegenheit sich bei frischen Getr\u00e4nken und guter Musik im sch\u00f6nen Innenhof des Keramik-Museums Berlin zu erholen und den Abend ausklingen zu lassen.<\/p>\n<p>Christa Junge<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/keramikmuseum.berlin\/photos\/a.1727221917496185.1073741884.1440626919489021\/1727266524158391\/?type=3&amp;theater\" target=\"_blank\">Zur Facebook-Seite des Keramik-Museums-Berlin<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Auszug aus der Presseerkl\u00e4rung des Keramik-Museums Berlin<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hier steppt der B\u00e4r!<\/strong><\/p>\n<p>Meister Petz &amp; Co. Keramische B\u00e4ren in vielerlei Gestalt.<br \/>\nAusstellung im Keramik-Museum Berlin 5.6.2016 &#8211; 5.6.2017<\/p>\n<p>Ob Braun- oder Eisb\u00e4r, Panda oder Koala, besonders als Jungtiere werden die tapsigen Gesellen als \u00e4u\u00dferst niedlich empfunden und einzelne unter ihnen erlangten auch schon \u00fcberregional gro\u00dfe Ber\u00fchmtheit (z.B. der \u00f6sterreichisch-bayerische Grenzg\u00e4nger Braunb\u00e4r Bruno 2004-2006 oder der Berliner Eisb\u00e4renjunge Knut 2006-2011). Seit dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert erobert der Teddy-B\u00e4r als Kuscheltier nicht nur Kinderherzen und zahlreiche Bildhauer setzten die kraftvollen, massigen Raubtiere in diversen Materialien in Szene, um Wohnstuben und manchen Platz oder Park zu zieren.<\/p>\n<p>In Berlin ist der B\u00e4r schon auf einem Siegel im 13. Jahrhundert zu sehen und vor \u00fcber 100 Jahren wehte das Wappentier der Stadt zum ersten Mal auf einer Flagge \u00fcber dem Roten Rathaus. Seit 1939 wurden im Zwinger am K\u00f6llnischen Park am M\u00e4rkischen Museum in Berlin-Mitte Braunb\u00e4ren gehalten; die Zurschaustellung lebender Tiere endete mit dem Tod der letzten Stadtb\u00e4rin &#8222;Schnute\u201c (1981-2015).<\/p>\n<p>In allen Ecken Berlins sind heute B\u00e4ren zu finden. Neben den bekannten von K\u00fcnstlern bemalten Buddy-B\u00e4ren (United Buddy Bears), die f\u00fcr Toleranz werben und seit ihrer ersten Ausstellung in Berlin 2002 die Vision eines friedlichen Zusammenlebens in die ganze Welt tragen, kann man B\u00e4rendarstellungen an vielen unterschiedlichen Orten in unserer Stadt entdecken. Der Verein Berliner B\u00e4renfreunde e.V. wei\u00df zu berichten, dass sich im Stadtgebiet weit \u00fcber 500 k\u00fcnstlerisch gestaltete B\u00e4ren aus Marmor, Stein, Eisen oder Bronze befinden.<\/p>\n<p>Die Ausstellung im Keramik-Museum Berlin, die ein ganzes Jahr zu sehen sein wird, pr\u00e4sentiert weit \u00fcber<br \/>\n100 Darstellungen des Meister Petz und dessen \u201eKollegen\u201c aus keramischem Material (Steingut, Steinzeug, Terrakotta, Fayence oder Porzellan): zu solchen aus eigenem Museumsbestand gesellen sich zahlreiche Leihgaben aus Privatsammlungen, darunter welche des Teddy Museums Berlin und des Vereins Berliner B\u00e4renfreunde e.V., wor\u00fcber wir uns sehr freuen. Sch\u00f6pfungen bedeutender Bildhauer wie August Gaul und Richard Scheibe mit Werken aus dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert sind gleicherma\u00dfen vertreten wie Arbeiten von Hedwig Bollhagen und Johanna Wei\u00df aus den 1920er Jahren sowie abstrakte und naturgetreue B\u00e4rendarstellungen aus verschiedenen Porzellanmanufakturen, b\u00e4renverzierte Alltagsgegenst\u00e4nde, profane Souvenirartikel und z. T. skurriler neuzeitlicher Kitsch.<\/p>\n<p>Die zweite Ausstellung ist dem 1941 in Leipzig geborenen Keramiker und Bildhauer Claus Tittmann zu dessen 75. Geburtstag gewidmet. Nach einem Maschinenbau-Studium und T\u00e4tigkeit als Ingenieur entdeckt er anl\u00e4sslich eines Praktikums bei dem ber\u00fchmten Keramiker G\u00fcnther St\u00fcdemann in Thurnau seine neue Leidenschaft du besucht von 1973 bis 1975 die Staatliche Fachschule f\u00fcr Keramik in Landshut.<br \/>\n1975 gr\u00fcndete er im oberfr\u00e4nkischen Thurnau-Berndorf eine eigene Werkstatt &#8211; dort lebt und arbeitet er noch heute. Seit einer Japanreise und dem Bau eines holzgefeuerten Brennofens 1977 haben besonders fern\u00f6stliche Arbeitstechniken und Ausdrucksweisen eine gro\u00dfe Bedeutung in Tittmanns Arbeit.<br \/>\nF\u00fcr unsere kleine Retrospektive im \u201eKMB-Kabinett\u201c zeigt der K\u00fcnstler sowohl in Kleinserien gefertigte Gebrauchsgef\u00e4\u00dfe als auch Unikatgef\u00e4\u00dfe und Plastiken in verschiedenen Materialien und Techniken (Steinzeug, Porzellan, Raku, Bronze) und einige Graphikarbeiten aus vier Jahrzehnten.<\/p>\n<p>Die Kabinettausstellung Claus Tittmann zum 75. Geburtstag ist vom 5. Juni bis 11. Juli zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung im Keramik-Museum Berlin<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,36,23,59,48,12,96,49,3,47],"tags":[],"class_list":["post-7283","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-berlin-bar","category-berliner-bar","category-bildhauer","category-bildhauerin","category-fragen_und_antworten","category-jahr-2016","category-kunstler","category-topthema","category-wappentier"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7283"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7531,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7283\/revisions\/7531"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}