{"id":8201,"date":"2016-11-15T17:48:40","date_gmt":"2016-11-15T16:48:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/?p=8201"},"modified":"2016-11-15T22:54:34","modified_gmt":"2016-11-15T21:54:34","slug":"berliner-platz-in-gummersbach-nordrhein-westfalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berliner-baerenfreunde.de\/web\/berliner-platz-in-gummersbach-nordrhein-westfalen\/","title":{"rendered":"Berliner Platz in Gummersbach \/ Nordrhein-Westfalen"},"content":{"rendered":"<p>Oberbergischer Anzeiger, Samstag, 14. Oktober 2016<!--more--><\/p>\n<h2>Jetzt ist der B?r ein Denkmal<\/h2>\n<p><em>Von Andreas Arnold<\/em><\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderDie Plastik der Berliner B?ren&nbsp; im Gummersbacher Stadtteil Hepel ist nach mehr als 50 Jahren rein optisch etwas in die Jahre gekommen. Unter gro?er Anteilnahme der Bev?lkerung fand am 17. Juli 1962 die Einweihung der Berliner Platzes statt.<\/p>\n<p><strong>Gummersbach<\/strong><\/p>\n<p>Der Berliner B?r auf dem Gummersbacher Hepel ist zum Baudenkmal erkl?rt worden. Einem entsprechenden Antrag des Amtes f?r Denkmalpflege beim Landschaftsverband hat der Bauausschuss der Stadt k?rzlich einstimmig zugestimmt. ?Das Erinnerungsmal am Berliner Platz in Gummersbach ist ein anschauliches und gut erhaltenes Beispiel der in Stein manifestierten Solidarit?tsbekundungen bundesrepublikanischer St?dte und Gemeinden gegen?ber Berlin und den B?rgern der DDR und hier?ber ein bedeutendes Zeugnis f?r die Geschichte des Menschen und der Stadt Gummersbach?, hei?t es in der Begr?ndung des Landschaftsverbandes.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderDas ?Mahnmal der Verbundenheit? war am 17. Juni 1962 auf dem Berliner Platz eingeweiht worden. Und damit symboltr?chtig am damaligen Tag der Deutschen Einheit. Dieser Festakt hatte allerdings eine Vorgeschichte. Der Beschluss des Gummersbacher Rates vom 9. M?rz 1962, den zentralen Platz auf dem Hepel ?Berliner Platz? zu nennen, war in Berlin auf derart viel Beachtung gesto?en, dass Gummersbach als W?rdigung dieses Votums die Plastik des Berliner B?ren geschenkt bekam.<\/p>\n<p>Unter gro?er Anteilnahme der Bev?lkerung wurde die Plastik auf dem Hepel enth?llt. Dort waren nicht nur zahlreiche Fahnen zur Feier des Tages aufgeh?ngt worden, auf einem gro?en Transparent war zu lesen ?Freiheit kennt keine Mauer?. Am Festakt beteiligt waren B?rgermeister Fritz Eschmann, Landrat Reinhard Kaufmann, Oberkreisdirektor Dr. Friedrich-Wilhelm Goldbogen, zahlreiche Vertreter der Bundes- und Landesbeh?rden, der Schulen und Vertriebenenverb?nde und der Kirchen sowie der damalige Bezirksb?rgermeister von Berlin-Charlottenburg, Kurt Wegner.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholderDieser ?berbrachte in seiner Ansprache die Gr??e des Regierenden B?rgermeisters von Berlin, Willy Brandt, und ?u?erte seine Zuversicht hinsichtlich der deutschen Wiedervereinigung, trotz der zunehmend versch?rften politischen Lage.<\/p>\n<p>In dieser Zeitung war am Tag nach der Enth?llung zu lesen, dass die Solidarit?tsbekundungen Westdeutschlands nach Wegners Aussage unabdingbar seien. Diese erhielten das Bewusstsein der B?rger der DDR aufrecht, nie als Vorposten der Freiheit des Westens aufgegeben zu werden. B?rgermeister Eschmann versicherte, dass dem Berliner B?ren stets Liebe und Treue sicher sein werden.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_3_placeholderWas die Liebe angeht, so ist der B?r auch mehr als 50 Jahre nach der Enth?llung im Fokus der Bev?lkerung. Die Zuneigung geht sogar so weit, dass die Statue zum Beispiel in der Weihnachtszeit in einen warmen roten Mantel gesteckt und der B?r so zum Weihnachtsmann wird. Und mit dem j?ngsten Beschluss des Bauausschusses ist Gummersbach dem Versprechen Eschmanns noch einmal nachgekommen, dem B?ren die Treue zu erweisen. Aber: Die Plastik selbst ist nach mehr als 50 Jahren rein optisch etwas in die Jahre gekommen. Auch die Tatzen, die der B?r einmal hatte, sind Geschichte.<\/p>\n<h2>Berliner B?ren<\/h2>\n<p>Zwischen 1954 und 1989 sind vielerorts Berliner B?ren in Form von Kilometersteinen, Skulpturen, Reliefs und Plastiken im ?ffentlichen Raum errichtet worden. Sie seien anschauliche Beispiele f?r Kleindenkm?ler im ?ffentlichen Raum, deren Errichtung einen symbolisch-gesellschaftspolitischen Hintergrund hatte, hei?t es in dem Schreiben des Landschaftsverbandes, der den Antrag gestellt hatte, den Berliner B?ren in Gummersbach in die Liste der Baudenkm?ler einzutragen. Die auf dem Hepel aufgestellte B?renplastik wurde vom Berliner Bildhauer Professor Karl Bobek geschaffen. Bobek war, wie der LVR weiter ausf?hrt, im Rahmen eines K?nstler-Notstandsprogrammes vom Westberliner Senat beauftragt worden, vier der sogenannten ?Bobek-B?ren? zu schaffen, die au?er in Gummersbach im Kurpark von Bad Helmstedt, in Bochum und in Ahlen aufgestellt wurden.<\/p>\n<p>Bobeks Werk beinhaltet lediglich drei tierische Darstellungen. F?r die Gesamtschau sei die Erhaltung des Berliner B?ren deshalb auch aus k?nstlerischer Sicht evident, schreibt der Landschaftsverband. (ar).<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong> K?lner Stadt-Anzeiger, Oberbergischer Anzeiger, K?lnische Rundschau (14. Oktober 2016)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/region\/oberberg-ks\/-berliner-platz-in-gummersbach-jetzt-ist-der-baer-ein-denkmal-24917940\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ksta.de\/region\/oberberg-ks\/-berliner-platz-in-gummersbach-jetzt-ist-der-baer-ein-denkmal-24917940<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oberbergischer Anzeiger, Samstag, 14. 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