Berliner Bärenfreunde e.V.

Montag, 21. Juni 2021

Bären in die Winterruhe verabschiedet

Vor 774. Jahren wurde die Stadt Berlin gegründet. Für unseren Verein Anlass genug, um die Berliner Wappenbären Maxi und Schnute offiziell an diesem Tag in die Winterruhe zu verabschieden

Vor genau 774 Jahren, also am 28. Oktober 1237, wurde die Stadt Berlin gegründet. Diesen Tag nehmen wir jährlich zum Anlass, den Berliner Stadtbären Maxi und Schnute mit einer Geldspende für Futter zu bedenken. Die Bärenbetreuerin hatte etwas Obst auf der Freianlage verteilt, nicht viel, aber etwas Leckeres für Maxi und Schnute. Es ist nicht immer so, dass die Bären zu sehen sind, da sie sich jederzeit zurückziehen können. Aber wir hatten heute Glück, dass beide Bären bei dem wunderschönen herbstlichen Wetter draußen zu sehen waren.

Einige Besucher brachten den Bärendamen allerlei Obst mit, zum Beispiel Weintrauben, Orangen oder Salat und gaben dieses bei der Bärenbetreuerin ab. Selbst füttern ist nicht gestattet.

Viele Besucher fragen oft in den Wintermonaten nach den Bären, aber diese sind dann in der Winterruhe und können selbst entscheiden ob sie sich auf der Außenanlage oder im Inneren des Hauses aufhalten. Aus diesem Grund nutzt der Verein den Geburtstag unserer Stadt und verabschiedet Maxi und Schnute offiziell in die Winterruhe. Die Bären werden in diesem Zeitraum nur im Haus gefüttert. Die Bären sind in guter Verfassung und haben sich Winterspeck angefressen.

Zuerst kam Maxi, dann nur wenige Minuten später war auch Schnute zu sehen. Beide kamen ganz gemächlich und schauten in aller Ruhe nach dem angerichteten Obst. Maxi und Schnute nahmen von allen Leckereien etwas. Die Apfelsine und auch die Honigmelone waren schnell verputzt. Es ist schön zu sehen, dass es bei unseren Bären kein Futterneid gibt.

Es entstand noch ein gemeinsames Gruppenfoto und der Tag wurde von einigen Mitgliedern und Freunden unseres Vereins im Café Re beendet. Die Bäume im Köllnischen Park zeigten ihr Laub in allen herbstlichen Farben.

Christa Junge

Fotos: Familie Stenwald und Christa Junge