Berliner Bärenfreunde e.V.

Dienstag, 18. Juni 2019

Berlins Stadtbärin Schnute – mehr Auslauf im Bärengehege

Mehr Platz zum Laufen für Schnute

Das Bärengehege im Köllnischen Park wurde für Schnute (33 Jahre alt) so umgebaut, dass es ihren Bedürfnissen mehr entspricht. Es wurden einige Findlinge entfernt und durch kleine Holzelemente ersetzt, mit denen sich Schnute, die letzte Stadtbärin Berlins, besser beschäftigen kann. Mehr Platz zum Baden soll sie auch bekommen, der Badeteich der Bärin wird vergrößert.

Die rechte Freifläche wurde mit Seilen begrenzt, um Schnute bei nachlassender Sehkraft den Weg zu weisen. Damit sie ohne Probleme in den Graben gehen kann, wurde dieser mit Rindenmulch aufgefüllt und eine begehbare Schräge für sie angelegt. Inzwischen konnten die Besucher Schnute schon unten im Graben beobachten. Sie kommt ohne Probleme herunter und wieder hoch.

Der Abstand zur Begrenzungsmauer hat sich durch das Auffüllen des Wassergrabens mit Rindenmulch veringert. Nun wird es einen umlaufenden Elektrozaun in einer Höhe von 50 Zentimetern geben, um die Bärin abzuschrecken.

Die rechte Seite ist fertig umgebaut und Schnute wird nun eine Verschnaufpause gegönnt. In wenigen Wochen wird die linke Seite umgebaut. Im Herbst soll alles fertig sein.

Das Gehege entspricht nach dem Abschluss des Umbaus den Anforderungen des aktuellen Säugetiergutachtens, sagt Baustadtrat Carsten Spallek. In diesem Regelwerk werden die Mindestanforderungen für die Haltung von Wildtieren vom Bundeslandwirtschaftsministerium festgelegt. Schnute geht es im Moment gut. Ihr Verhalten ist unauffällig, das können auch Besucher im Köllnischen Park feststellen.

Wünschen wir ihr gute Gesundheit.

Christa Junge
Vorsitz