Berliner Bärenfreunde e.V.

Sonntag, 05. Dezember 2021

Das Denkmal für Knut im Berliner Zoo wurde feierlich eingeweiht

Am 24. Oktober 2012 wurde nach langer Zeit des Wartens das Denkmal für Knut im Berliner Zoo eingeweiht.

Mit „gemischten“ Gefühlen ging ich ziemlich früh in den Zoo – vermisse diesen lieben Eisbär immer noch – daran wird sich wohl für lange Zeit nichts ändern.

Als ich die Bärenskulptur sah, hat sie mich sehr berührt.

Herr Josef Tabachnyk, Bildhauer aus Nürnberg, hat seine ganze Liebe in seine Knut Skulptur gesteckt. Mit dem Entwurf hatte sich der Künstler gegen mehr als 30 Mitbewerber durchgesetzt. Die Skulptur ist 1,40 Meter lang und 1,15 Meter hoch, sie besteht aus Bronze und die Eisscholle aus weiß-grauem Granit.
Sie zeigt Knut in einem Alter von etwa eineinhalb Jahren in träumender Pose. Acht Monate hatte der Künstler an seinem Werk gearbeitet. Finanziert wurden die Kosten in Höhe von 15.000 Euro durch die Spende der Firma Haribo – sowie aus vielen Spenden-Sammlungen des Fördervereins von Tierpark und Zoologischen Garten.

Der offizielle Teil mit der Enthüllung – ein sehr feierlicher Akt mit
Herrn Dr. Blaszkiewitz, Direktor vom Berliner Zoo und Tierpark, Frau Gabriele Thöne, Geschäftsführerin von Tierpark und Zoo und natürlich Herr Ziolko vom Förderverein von Tierpark und Zoo hielten die Festreden.
Auch eineinhalb Jahre nach seinem plötzlichen Tod berührt Knut noch immer die Herzen. Er habe „Spuren der Liebe“ hinterlassen, sagte Gabriele Thöne. Es war berührend, dass Personen wie Frau Doris Webb, für die ja Knut eine Herzenssache war, sowie Herr Dörflein – „der Knut-Papa“ – ehrend erwähnt wurden. Nicht zu vergessen, es waren eine Menge Mikrofone und Kameras zugegen. Interviews wurden geführt, in der Abendschau rbb wurde nur wenig berichtet, schade.

Wie ich herausfinden konnte, sind die meisten von der Bärenskulptur ganz begeistert – als Bronzebär kann er natürlich kein weißes Fell haben. Frau Dörflein hatte ein Foto und einen schönen Blumenstrauß, viele Blumen wurden von den Besuchern mitgebracht und das „Knut Denkmal“ wurde damit geschmückt. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit erhalten habe dabei zu sein.

Herr Josef Tabachnyk scheint ein freundlicher und bescheidener Mann zu sein, der kein Aufhebens zu seiner Person mag. Trotz der vielen Menschen die zu der Feierstunde dabei waren, hatte ich die Möglichkeit mich persönlich bei ihm zu bedanken!
Mehr als 300 Menschen nahmen an der Enthüllung der Bronzestatue von Josef Tabachnyk teil.

Artikel: Frau Stenwald
Fotos: Frau Stenwald, Frau Monika Schmidt