Berliner Bärenfreunde e.V.

Montag, 21. Juni 2021

Der Berliner Bär als Unterrichtsthema (2)

„Der Berliner Bär“ –
Unterrichtsthema der Clemens-Brentano-Grundschule aus Lichterfelde, in Berlin-Steglitz

Schon vor einiger Zeit hatte sich Frau Göppinger mit Ihrer Schulklasse für einen Besuch bei den Berliner Stadtbären Maxi und Schnute angemeldet.

Vorher besuchten die Kinder im Märkischen Museum die Ausstellung „Was darf’ s denn sein? – Kinderträume Kaufmannsläden“. 40 liebevoll bestückte Kaufmannsläden zeigen, wie sich Kinder einst und jetzt die Erwachsenenwelt spielerisch eroberten. Kaufmannsläden aus 100 Jahren stehen im Mittelpunkt und erzählen in ihrer Vielfältigkeit und detaillierten Ausstattung von Kinderträumen.

Die Gruppe mit 26 Schülern einer ersten Klasse, zwei Begleitpersonen und der Lehrerin Frau Göppinger trafen bei sonnigem Herbstwetter gegen 11 Uhr am Bärenzwinger ein. Trotz der vielen vorherigen Eindrücke waren die Kinder noch offen für die beiden Bären Maxi und Schnute. Die Bärenpflegerin und Frau Junge begrüßten die Schüler.

Kindgerecht erzählte Frau Junge über die Geschichte des Berliner Bären, der seit dem 22. März 1280 das Wappentier der Stadt Berlin ist. Der Bär erschien erstmalig an einer Urkunde der jungen Stadt Berlin vom 22. März 1280, dem Gildebrief für die Berliner Kürschner. Darauf befand sich ein Siegel mit der Abbildung des Bären.

Dann kam die Frage nach dem Beruf des Kürschners. Was fressen die Bären im Allgemeinen und was fressen Maxi und Schnute gerne? Wie unterscheiden sich Maxi und Schnute? Maxi hat helleres Fell, als Maxi. Alle Fragen wurden für die Kinder verständlich beantwortet. Anschließend legten die Kinder das mitgebrachte Obst (Weintrauben, Äpfel, Gurke, Birnen) für die Bären in eine Schüssel und die Bärenbetreuerin bedankte sich herzlich im Namen von Maxi und Schnute.

Zuerst kam Schnute und später auch Maxi auf die rechte Seite der Freifläche und die Bärenbetreuerin gab den Bären das frisch gewaschene Obst. Die Bären nutzen ihre feine Nase und nicht ein Stück Obst blieb übrig. Eine Birne landete im kleinen Wasserbecken und die Kinder jubelten, als Maxi sich mit den Vorderpfoten in das Wasser begab, um mit dem Zähnen die Birne herauszufischen. Als sie wieder auf dem Trockenen war, verputzte sie die Birne und schüttelte sich das Wasser aus dem Pelz. Schnute entdeckte im Gras eine Apfelsine, die sie behutsam schälte und das Fruchtfleisch mit einem Happs verspeiste.

Frau Junge verabschiedete sich herzlich bei den Kindern, die anschließend auf einer Bank im Köllnischen Park ein zweites Frühstück einnahmen.

Christa Junge

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