Berliner Bärenfreunde e.V.

Sonntag, 05. Dezember 2021

Eröffnung des Bärengeheges am 17. August vor 73 Jahren

Am 17. August 2012 trafen sich bei schönstem, mittäglichem Sonnenschein die Mitglieder des Vereins Berliner Bärenfreunde bei Maxi und Schnute am Bärengehege im Köllnischen Park.

Alle brachten etwas Leckeres für die beiden Bären mit, zum Beispiel Weintrauben, Melonen, Pflaumen, Birnen oder Petersilie.

Anlass war die Eröffnung des Bärengeheges vor 73 Jahren. Den Bericht von der Augenzeugin Frau Eis, deren Vater (der Architekt Georg Ernst Karl Lorenz) das Straßenreinigungsgebäude von Ludwig Hoffman 1937-1939 zum Bärengehege umgebaut hat, können Sie auf der Website lesen.

Die Bären befinden sich im gesetzten Alter und ihre Fressgewohnheiten haben sich inzwischen verändert. Es kann immer passieren, dass Maxi und Schnute nicht zu sehen sind, da sie sich jeder Zeit zurückziehen können, wenn sie es möchten. Wir als Verein haben Verständnis dafür.

Viele Bärenfreunde hatten den 17. August in ihrem Kalender eingetragen und so kamen viele Besucher. Sie brachten zu diesem Anlass für die Bären Leckereien mit und gaben sie bei den Bärenpflegerinnen ab.

Auch der neu überarbeitete Flyer zur Geschichte der Berliner Bären im Köllnischen Park kam gut bei den Freunden des Vereins und den Berlin Besuchern an.
Bärenjette im feschen Dirndl und Hut unterhielt die Besucher mit Berliner Melodien aus der Drehorgel.

Maxi und Schnute waren auf der linken Freianlage. Sie ließen sich von den vielen Besuchern nicht stören. Die Bärenpflegerin brachte einige Leckereien auf die rechte Freifläche und gab sie für die Bären frei. Die Melone wurde von beiden Bären als erstes gefressen. Es war schön anzuschauen, aber auch die anderen Leckereien wurden nicht verschmäht.

Herr Lange, ein Freund des Vereins, besuchte anschließend noch einen ganz besonderen Besucher aus dem Vorjahr: Julius (Jonny) Markschiess van Trix, der 91-Jährigen Kiezbewohner. Im letzten Jahr war er bei dem Treffen im August dabei.

Vielen Dank an alle Besucher, dass Sie sich Zeit für die Berliner Bären genommen haben.

Der Verein spendete wieder Geld für die Futterkosten von Maxi und Schnute.

(Christa Junge)