Berliner Bärenfreunde e.V.

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Carmen schrieb am 26. August 2013
Sorry, ich möchte eigentlich nicht unfreundlich sein, die Tiere tun mir nur so leid. Versucht denn wirklich keiner von Euch, sich mal in die Bären hineinzuversetzen? Wie schrecklich es sein muss, Jahrzehnte in einem LOCH zu wohnen? Anstatt in einem Park? Wenn Ihr wirlich Bärenfreunde wärt, dann würdet Ihr an die Bären denken und nicht an Eure Interessen. Es ist auch für Schnute noch nicht zu spät, wetten?
Wäre schön, wenn :o)

Hallo Carmen,

was Sie als Loch bezeichnen hat eine Größe von 480 m².

Hier ein Zitat aus der Berliner Woche vom 23.8.13:
Der Bärenexperte der Tierschutzorganisation Vier Pfoten Carsten Hertwig wollte die Bären an die Müritz holen. Er glaubt jetzt jedoch, dass eine
Umsiedlung nicht förderlich wäre für Schnute's Zustand ist. Laut Hertwig leide die Bärin unter dem Verlust ihrer Tochter."Ihr seelischer Zustand macht die Sache noch kritischer", so Hertwig. Schnute ist nun bestimmt noch weniger bereit, etwas Neues anzufangen, glaubt der Fachmann.

Vor wenigen Wochen haben drei unabhängige Tierärzte in einem Gutachten bestätigt, das ein Umzug nicht möglich ist! Jeder Stress ist für die Tiere zuviel, er könnte tödlich sein.

Auch Jette eine Bärin in in Calbe, die Tierschützer im letzten Jahr befreien wollten, bleibt bis zu ihrem Lebensende in ihrem Gehege. Es wurde vor Ort etwas für sie getan. Das wäre für Schnute auch möglich.

Wir möchten uns gar nicht vorstellen, wenn es nach den Tierschützer zu einem Umzug gekommen wäre und Maxi auf dem Transport verstorben wäre!

Der Bezirk Mitte/ Tiergarten ist für die Bären im Berliner Bärengehege zuständig.

Christa Junge
Vorsitzende
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