Unser Gästebuch
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mit Bestürzung erfuhr ich gestern vom Ableben der Stadtbärin Maxi. Ich selbst konnte sie gemeinsam mit Schnute noch vor wenigen Wochen besuchen. Es war ein idylischer Anblick, wie beide Tiere in Ruhe die Anlagen erkundeten, sich mit dem Bodensubstrat und vielen Pflanzen beschäftigten. An dieser Stelle ist - und das soll nochmals betont werden - in den vergangenen Jahren sehr viel "bärenfreundliches" zugunsten von Maxi und Schnute an diesem Ort entstanden und das ausgeglichende Wesen und die gute und führsorgliche Betreuung durch die Pfleger, die immer für ein Gespräch bereitstanden, ist sehr erfreulich gewesen.
Nun ist die Stadtbärin mit 27 Jahren verstorben und, so traurig wie die Situation an sich ist, so zufrieden bin ich letztlich auch, da man dem Tier einen Umzug in ein fremdes und anfänglich viel Streß bereitendes Domizil erspart hatte. Es wäre auch denkbar, dass Maxi den Transport aus Schwäche nicht überstanden hätte! Nun, einen "alten Baum verpflanzt man nicht" und so freue ich mich, dass wir für Maxi auf ein gutes Leben am Köllnischen Park zurückblicken können. Für die Schnute wird es, ohne Zweifel, eine Umstellung, doch auch sie wird sich, unterstützt durch die Betreuung der Pfleger, auf das veränderte Leben einstellen. Man darf zudem nicht vergessen, dass Bären solitär leben und so darf eine anthropomorphe Schlussfolgerung von einigen Liebhabern der Art nicht Oberhand gewinnen.
Ich wünsche Schnute ein weiterhin gutes Leben, sowie den Pflegern und dem engagierten Verein der Berliner Bärenfreunde viel Kraft und Unterstützung in ihrem Einsatz für den Erhalt der Bärentradition in Berlin und die Betreuung von Schnute am Köllnischen Park!
mit den besten Wünschen,
Dr. Christian Matschei