Berliner Bärenfreunde e.V.

Unser Gästebuch

Das Gästebuch ist für alle Besucher da. Haben Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder wollen Sie einfach nur eine Grußbotschaft an die Berliner Bärenfreunde senden – kein Problem. Tragen Sie sich einfach in das Gästebuch ein.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Daten korrekt angeben. Denn zum einen werden nur Einträge veröffentlicht, die vollständige Angaben enthalten, zum anderen muss der Verein die Chance haben, auf Einträge reagieren zu können und somit ggf. mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Zudem behält sich der Verein vor, Gästebucheinträge zu veröffentlichen oder zu kürzen. Einträge, die Beleidigungen, Unsachlichkeiten oder haltlose Darstellungen enthalten, werden generell nicht veröffentlicht. Wir vom Verein sind für alle Meinungen offen, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass o.g. Punkte eingehalten werden. Wer sachlich schreibt, wird auch hier veröffentlicht.

Mit dem Absenden des Formulars stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu, die Sie hier finden.


Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Es ist möglich, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn überprüft haben.
Wir behalten uns vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.
Kerstin Schumann schrieb am 20. November 2012
Liebe Bärenfreunde,

mit Entsetzen habe ich erfahren, dass einige wenige Menschen sich dafür einsetzen, die beiden, schon etwas älteren Bären Maxi und Schnute aus dem Bärenzwinger umzusiedeln. Hin und wieder besuche ich mit meinem Mann den Bärenzwinger und wir können uns davon überzeugen, dass es den Bären dort offensichtlich gut geht und sie sich dort wohlfühlen.

Der Amtstierarzt Mitte, Herr Lindemann, kann keinen Grund für eine Umsetzung erkennen, die medizinisch notwendig wäre. Auch ich als Laie spreche mich dafür aus, die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung zu belassen und nicht durch eine Narkose noch zu gefährden. Da die Bären bereits ein hohes Alter erreicht haben, ist wohl die Umgewöhnung an eine neue Umgebung und neue Lebensbedingungen mit Schwierigkeiten verbunden. Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr! Ich könnte mir vorstellen, dass es bei den Tieren ähnlich wie auch bei den Menschen, die sich in einer neuen Umgebung nicht mehr zu Hause fühlen, problematisch ist, sich an ein neues Lebensumfeld und neue Pfleger zu gewöhnen.

Liebe Tierschützer, ich habe Verständnis für das Anliegen einer artgerechten Tierhaltung, jedoch sollte tatsächlich das Wohl der Tiere im Vordergrund stehen und nicht mögliche Eigeninteressen zur besseren Auslastung der Wildparks! Ich persönlich denke, dass das Wohl der Tiere am besten sichergestellt wird, wenn sie weiterhin an ihrem gewohnten Platz bleiben können und von ihren vertrauten Pflegern betreut werden. Die letzten Lebensjahre der Tiere sollten nicht durch eine solch unbedachte Aktion ernsthaft gefährdet werden.

Ich habe mich mit einer Pflegerin unterhalten und festgestellt, das es sich bei der letzten Zeitungsmeldung, wonach eine Pflegerin ausscheiden sollte, offensichtlich um eine Falschmeldung handelt!

Den Bürgermeister Christian Hanke (SPD) kann ich überhaupt nicht verstehen, dass er die Kosten von 60.000 € für die Pfleger einsparen möchte. Schließlich würden für die Pflege der Bären an einer anderen Stelle ebenfalls Kosten entstehen, die das Land Berlin bzw. der Bund aufbringen müssten. Im übrigen sehe ich für Berlin noch an vielen anderen Stellen ein wesentlich höheres Einsparungspotential, man darf z.B. gar nicht über die Zusatzkosten wegen der Schlampereien im Zusammenhang mit dem neuen Flughafen BER nachdenken - da gehen die Zusatzkosten in die Millionen. Es wäre unverantwortlich, wenn dies jetzt zu Lasten der Bären gehen würde, das wäre der falsche Weg.

Es gibt auch Beispiele in anderen Städten, wo Bürger sich engagiert und gespendet haben, um das bereits vorhandene Gehege der dort lebenden Bären zu erweitern und die Lebensbedingungen zu verbessern. Hierfür würden sich mit Sicherheit zahlreiche Berliner Bürger einsetzen. Vielleicht könnte man auch langfristig über eine Stiftung oder einen gemeinnützigen Verein einen Teil der Finanzierung sicherstellen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass die genannten Punkte bei der nächsten Sitzung der BVV am 22. November 2012 zur Sprache kommen könnten und die Politiker sich nicht von einigen wenigen Tierschützern sondern der Mehrheit der Berliner Bevölkerung und natürlich dem Wohl der Bären leiten lassen. Ich denke, die Bären möchten bleiben!


Kerstin Schumann, Berlin-Mitte
Bitte warten …