Unser Gästebuch
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ich habe mich nun umfassend über den Bärenzwinger informiert.
Es ist eine Schande, dieses "Projekt" aufrechtzuerhalten. Auch wenn die Tiere ein vermeintlich gutes Leben führen und ein schöne Umgebung haben : Die Tiere waren und sind eingesperrt und somit ihrer Freiheit beraubt. Bären sind jedoch Tiere, die unglaublich viel "Auslauf" brauchen. Freilebend können sie nicht ohne Grund bis zu 50 km/h schnell rennen.
Es ist eine Schande, dass dieses Projekt von vermeintlichen "Tierschützern" betrieben wird. Es tut mir leid, aber ein Tierschützer ist eigentlich dazu da, Tiere zu schützen und nicht sie einzusperren, egal wie "gut" sie es in ihrem Gehege haben.
Einfach nur unverantwortlich, wie Sie die Tiere in der heutigen aufgeklärten Zeit noch einsperren und damit noch groß werben können.
Lieber Herr Lehmann,
wie schon so oft geschrieben, sind wir ein Verein, der sich von "aussen" um Maxi und Schnute kümmert. Die Bären und die Anlage gehören dem Stadtbezirk Mitte/ Tiergarten, auch die Bärenpflegerinnen gehören zum Bezirksamt. Wir spenden regelmäßig Geld für Futterkosten und haben durch Sposoren 1.000 Euro für Farbe für den Wassergraben bereitgestellt.
Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Berliner Wappentier weltweit in all seinen verschiedensten Formen, Farben und Materialien zu erforschen, die Ergebnisse zu veröffentlichen und zu archivieren. Maxi und Schnute sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Es gibt einen Senatsbeschluss, der besagt, dass die Bären Maxi und Schnute bis zu ihrem Lebensende im Bärengehege im Köllnischen Park bleiben können. Diese Meinung vertritt auch der Stadtbezirk Mitte/ Tiergarten, dem schließen wir uns an.
Die Begründung ist u.a. das es ältere Tiere sind, denen man einen Umzug nicht zumuten muss.
Allen Beteiligten ist bekannt, das das Bärengehege nicht ideal ist, aber es wird alles getan, damit es Maxi und Schnute gut geht.
Nach den Beiden wird es keine Bärenhaltung geben. Ansonsten müsste das gesamte Gehege umgebaut werden und dazu fehlt das Geld.
Unser Verein wurde gegründet als 1994 die fünf Jungetiere von Maxi und Schnute getötet werden sollten, weil niemand sie haben wollte! Zum Glück ist alles gut ausgegangen.
Wenn Sie etwas gegen das Einsperren der Tiere haben entsteht der Eindruck, dass sie keine Tiere in Gefangenschaft sehen möchten.
Das geht in zoologischen Einrichtungen nicht. Maxi und Schnute können sich jederzeit zurückziehen, das ist nicht in allen Einrichtungen möglich. Sie werden durch die Bärenpflegerinnen beschäftigt, haben Bademöglichkeiten und ein Rindenmulch-/ Sandgemisch zum Laufen.
Christa Junge
Vorsitzende