Berliner Bärenfreunde e.V.

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Martinez-Mürner Ursula schrieb am 21. Oktober 2015
Schade, dass Schnute 34 Jahre lang im Zwinger leben musste - im Bärenpark Müritz hätte sie artgerechter leben können!
Auch Bern hat einen Bären im Wappen - auch hier mussten die Bären während Jahrzehnten unter noch viel schlechteren Bedingungen leben. Jetzt haben sie zwar ein besseres Gehege mit Schwimmgelegenheiten im Fluss, aber meiner Meinung nach ist auch unser neues und teures Gehege in Bern viel zu klein!


Ursula Martinez-Mürner
Schweiz

Sehr geehrtet Frau Ursula Martinez-Mürner,
vor 34 Jahren war der Umgang mit Wildtieren ein ganz anderer, auch daran sollte man denken. Trotzdem wollte man den Tieren nicht schaden. Die Menschen liebten "Ihre" Bären. Der Tierschutz von Wildtieren ist erst in den letzten 6-8 Jahren aktiv. Sie vergessen, das es Bärenparks noch nicht lange gibt. Maxi starb mit 27 Jahren und man wollte Schnute mit Ihren 32 Jahren keinen Transport mehr zumuten. Das Bärengehege wurde für Schnute altersgerecht umgebaut.
Der Bärenpark in Bern wurde 2009 eröffnet. Der alte Bärengraben wurde für die Bären geschlossen. Prof. Dr. Bernd Schildger, Direktor Tierpark und BärenPark, Bern hat mit seinem Team das Beste für die Bären erreicht. In diesem Jahr wurde für die Besucher (Schräglift) und für die Bären das Gehege neu bepflanzt und "Bären-Spielzeug" aus Naturmaterialien angebracht. Dort können Finn, Björk und Ursina noch Bären sein.

Christa Junge
Vorsitzende
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