Berliner Bärenfreunde e.V.

Montag, 12. November 2018

Berlin Friedrichshain – Berliner Bär Warschauer Straße, Ecke Grünberger Straße

Der Berliner Bär war eine Auftragsarbeit anlässlich der 750 Jahrfeier der Stadt Berlin 1987, an den Wahlberliner Bildhauer Nikolaus Bode durch das Bezirksamt Friedrichshain.

Nikolaus Bode hatte ein halbes Jahr für Studien und Entwürfe Zeit, die Ausführung des Berliner Bären in Stein hat vielleicht zwei Monate gedauert. Der Bär wurde aus Pirnaer Sandstein gefertigt. Als Vorlage dienten ihm Skizzen, die bei Studien im Köllnischen Park bei den Bären Tilo, Maxi und Schnute entstanden waren. Der Bär ist signiert mit den Initialen N.B. 1987. Es gab eine Abnahme am Standort des Bären durch Mitarbeiter des Bezirksamtes Friedrichshain.
Beziehungen zum Stadtbezirk Friedrichshain bekam Nikolaus Bode erst durch diese und weitere Auftragsarbeiten. Andere Bildhauer hatten auch zu tun, es wurden mehr Auftragsarbeiten als heute vergeben.

Der Bär in der Warschauer Straße, Ecke Grünberger Straße ist der einzige Bär den Nikolaus Bode entworfen und geschaffen hat.


Nun könnte man annehmen der Bär steht auf bezirklichen Grund und Boden, aber inzwischen haben wir erfahren, dass der Bär auf privaten Grund steht.
Was das für den Bären bedeutetet, an dem täglich tausende Auto- und Radfahrer, Straßenbahnen und Fußgänger vorbeikommen, der inzwischen ein Wahrzeichen von Friedrichshain geworden ist, konnten wir noch nicht herausbekommen. Sobald es eine Info zu dem Thema gibt, geben wir sie weiter.

Nikolaus Bode arbeitet zurzeit nicht an einer neuen Skulptur. Er arbeitet aber gelegentlich für und mit seinem Sohn, der Diplomrestaurator und
Kunstschmiedemeister ist.

Künslerische Arbeiten und Biografie von Nikolaus Bode

Viele andere Tiere wie, Pinguine, Gänse, Antilope, Elefanten und Bisons und das Nilpferd auf dem Wühlischplatz zeugen von seiner künstlerischen Arbeit.

Direkt gegenüber dem S-Bahnhof Marzahn, am Marzahner Tor, wo die 1,2 km lange Marzahner Promenade ihren Anfang nimmt, stand u.a. die „alte“ Post, welche im Jahr 1987/1988 errichtet und 2003/2004 abgerissen wurde. Vor ihr stand eine Postsäule, die von Nikolaus Bode gestaltet wurde.

An Stelle der „alten“ Post wurde ein Einkaufzentrum errichtet und am 29.09.2005 öffnete es seine Pforten.

Es trägt den Namen „Eastgate“ und ist das größte Shopping-Center in den östlichen Bezirken Berlins.
Ein neu geschaffener Platz mit dem Busbahnhof Marzahn unmittelbar vor dem „Eastgate“ wurde am 28. April 2012 eröffnet und dort hat die Postsäule, wenn auch beschädigt, einen neuen Standort gefunden.

Quelle: Nikolaus Bode, Pressestelle Bezirksamt Friedrichshain